Jetzt ist eine Doku des gesamten Abends online.
Siehe auch die Webseite dazu.
Video „Industrialisierung der Romantik“ online
Passwortwind
Windige Forscher haben eine Methode entwickelt haben, um die PIN-Nummern während der Eingabe am Handy über die Fluktuationen in der WiFi-Signalstärke abzugreifen, die von Finger- und Handbewegungen und die dadurch entstehenden Luftzirkulationen verursacht werden.
Früher hatte ich schon dieses Verfahren zur Musik erklärt:
Die Informatiker Daniel Genkin, Adi Shamir und Eran Tromer von der Tel Aviv University in Israel konnten aus den Geräuschen der laufenenden Verschlüsselungssoftware GnuPG, einer freien Version des bekannten PGP-Verschlüsselungsprogramms, den privaten Schlüssel extrahieren.
!-Pieces (my contribution to the Nadar Vinyl Project now online)
The beloved Nadar Ensemble from Belgium has initiated a beautiful idea how to celebrate their 10th anniversary: They invited composers who worked with them intensely over the last years to contribute to a Vinyl Record with a small electronic piece. Featuring Michael Beil, Jorge Sánchez-Chiong, Vladimir Gorlinsky, Johannes Kreidler, Michael Meierhof, Stefan Prins, Alexander Schubert and Martin Schüttler.
Now my piece is online-
Here’s the Vinyl, copies are still available:
http://www.nadarensemble.be/2016/07/vinyl-release-10th-anniversary-nadar-ensemble/
Links in eigener Sache
– In den aktuellen MusikTexten ist eine Analyse von „Fremdarbeit“ abgedruckt, die Textfassung von Gordon Kampes Vortrag beim Stuttgarter Kongress „Wirklichkeiten“.
– Ebenfalls in den MusikTexten eine Nachbetrachtung des Stuttgarter Kongresses von Teresa Roelcke, sowie eine Tirade von Helmut Lachenmann gegen mich.
– Die Doku „Der letzte Remix“ von Olaf Held, bei der ich auch mitwirke, gesendet auf ZDF in der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“, steht (teilweise) online.
– Eine Video-Doku meiner Solo-Show im ACCA Museum Melbourne im August steht online.
– In der Neuen Musikzeitung steht eine Besprechung meines Theaterstücks für das Operncafé Halle „Industrialisierung der Romantik„.
– In der Neuen Zeitschrift für Musik steht von Christian Grüny der Text „Schluss mit Musik!„, der u.a. auf meinen Text „Der erweiterte Musikbegriff“ eingeht.
– Beim Berliner Sample Music Festival hatte ich im September einen Vortrag gehalten, der jetzt online steht.
– Harry Lehmann hat in Oslo über das Projekt „Music with the Real“ einen Vortrag gehalten und darin auch über „Fantasies of Downfall“ gesprochen.
– Alberto Bernal hat Harry Lehmanns Text „Konzeptuelle Musik“ ins Spanische übersetzt, darin wird auch meine Arbeit besprochen.
Mein Text „Der aufgelöste Musikbegriff“
In der Zeitschrift Musik & Ästhetik ist mein Text „Der aufgelöste Musikbegriff“ erschienen. Er stellt das Komplement zu meinem 2014 veröffentlichten Aufsatz „Der erweiterte Musikbegriff“ dar.
abstract:
Musik sieht sich heute umfassend vor der Ausweitung ihrer medialen Möglichkeiten, ähnlich wie es schon seit einiger Zeit in den Bildenden Künsten der Fall ist und von Peter Osborne als „transmedial“ charakterisiert wird. Andererseits fixieren institutionelle Strukturen die traditionelle, mediengebundene Definition der Kunstsparten. Doch mittlerweile zeichnet sich ab, wie diese Fixierung überwunden wird, und dann treten auch die Musik und alle Künste in den transmedialen Zustand. Es gibt aber weiterhin Kriterien, nach denen sich verschiedene Praktiken abgrenzen.
Der Text ist auch einzeln als Pdf erwerbbar (3€):
https://www.musikundaesthetik.de/article/mu_2016_04_0085-0096_0085_01.
Industrialisierung der Romantik, Trailer#2
Die Premiere ist gelaufen – jetzt kommt ihr alle in die schöne Stadt Halle an der Saale, am 8.11.2016!
Meine Texte „Semantische Explosion“ & „Über Provokation“ erschienen
Aus der Textschmiede: Jüngst sind zwei Text von mir gedruckt worden-
„Semantische Explosion“
in Positionen 108
Snip:
Neue Musik und Digitalisierung – da war doch mal was. Nachdem es in den Jahren 2008 bis 2012 die Debatte gab, die einige Wellen schlug, gibt der zeitliche Abstand Möglichkeit, die Dinge jetzt umfassender einzuordnen und zu bewerten. Derweil hat sich die Geschichte weitergedreht: Den schlimmsten Auswuchs der Digitalisierung erleben wir seitdem mit der massenhaften Telekommunikationsüberwachung, die Edward Snowden 2013 aufdeckte. Immerhin wurde auf diese sehr ernste Gefahr in dem Buch Musik, Ästhetik, Digitalisierung – eine Kontroverse zwischen Claus-Steffen Mahnkopf, Harry Lehmann und mir 2010 bereits hingewiesen, sogar an vier Stellen – aber bezeichnenderweise vier mal nicht vom Lager der Digitalisierungsskeptik, sondern von der Seite, die das Potenzial der Digitalisierung sieht.
„Über Provokation“
in Seiltanz 13
Snip:
Ich würde nie den Anspruch erheben, provozieren zu wollen. Provokation kann passieren, man kann sie sich im Stillen wünschen, aber ganz sicher uneinlösbar wird es, wenn man auf die Bühne mit der Parole tritt »So, jetzt werdet ihr provoziert!« Dann wappnen sich alle mit Panzerglas und wollen wenn überhaupt sich nur daran delektieren, wie es die anderen reizt, selber vielmehr steht man unbedingt drüber. René Pollesch äußerte einmal zum Thema Wirkung, die Zuschauer fragten sich ja meistens nicht, ob es auf sie wirke, sondern ob auf die andern. Provozierte hingegen erwischt man auf dem falschen Fuß, Provokation ist Infiltration, Überraschung und Überrumpelung, Überforderung, wirkliche Herausforderung von Moralvorstellungen. Provokation heißt Reaktion; dass jemand etwas tut oder denkt, was zuvor von diesem so nicht beabsichtigt war. Jedenfalls heißt es schlussendlich dann allenfalls, dass das (für jemand anderes) provokant gewesen sei. Keineswegs aber wird Provokation derart manifest, dass einer sagt: ›Ich wurde provoziert!!‹
Mein Hörspiel „Listomania“ heute auf HR2-Kultur
Heute abend um 23.03h sendet HR2-Kultur mein neues und erstes Hörspiel – „Listomania“.
Jedem Begriff liegt eine Liste zugrunde. Ideen von Listen, Listen von Ideen; eine Theorie des Konzeptualismus und der Unendlichkeit.
Eine Idee ist das ‚kleinste mögliche Ganze‘ (Robert Musil), unteilbar, aber endlos multiplizierbar. Es gibt immer Varianten, an jeder Stelle Unendlichkeit. Varianten lassen eine dahinterstehende Idee erkennen – ohne dass diese selber ausgesprochen würde. ‚Was Sie jetzt nicht sehen können‘ heißt es entsprechend immer wieder: das unbenannt Dahinterstehende, das nur in Beispielen auftritt, aber selber unausgesprochen bleibt, unaussprechbar bleibt. Aus der Masse der Beispiele ein Konzept abstrahieren, das gleichfalls ungreifbar bleibt: von einer Unendlichkeit in die andere, es sind der Unendlichkeiten unendlich viele, selbst am Ende, im Tod.
Mit Johannes Kreidler, Arno Lücker, Esther Kochte und O-Tönen aus den ARD-Archiven
Livestream:
http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2
Trailer „Industrialisierung der Romantik“
Am 1.11. ist die Premiere meines Musiktheaterstücks „Industrialisierung der Romantik“ an der Oper Halle. Hier der Trailer.
Links in eigener Sache
Der polnische Musikwissenschaftler Mariyn Rychter hat bei der International Conference o Radical Future and Accelerationism 2016 über meine Arbeit mit Zeitkompression gesprochen.
Beim „Wirklichkeiten“-Kongress in Stuttgart gab es eine Podiumsdiskussion mit Judith Siegmund, Gordon Kampe und meiner Wenigkeit, moderiert von Christian Grüny, über mein Stück „Fremdarbeit“.
Das Nadar-Ensemble, mit dem ich künstlerisch seit fast von Anbeginn verbunden bin, hat anlässlich seines 10. Geburtstags eine Schallplatte gemacht mit neuen Stücken seiner Stammkomponisten. Darunter mein Stück „!-Pieces“.
Von meiner 5stündigen Performance beim Warschauer Herbst letztes Jahr gibt es ein paar Videoaufnahmen.
In der aktuellen Ausgabe der englischsprachigen Musik-Zeitschrift „Tempo“ steht der Aufsatz „Here comes newer Despair. An aesthetic primer for the New Conceptualism of Johannes Kreidler“ von Max Erwin.
Für das australische Ensemble „Speak Percussion“ stand ich für drei Education-Videos zur Verfügung (1 / 2 / 3). (Dazu auch Aus Tralien #14)
In der Neuen Zeitschrift für Musik ist in der aktuellen Ausgabe ein Gespräch zwischen Sergej Newski und mir abgedruckt.
In der Opernzeitung der Oper Halle ist eine Gespräch zwischen mir und dem Chefdramaturgen Michael von zur Mühlen abgedruckt sowie eine Notationsgrafik. Das Ganze in Vorbereitung meines Stückes „Industralisierung der Romantik“, das dort am 1.11. Premiere hat.


