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Kategorie Theorie

Perceptions of Musical Octaves Are Learned, Not Wired in the Brain

Eine ziemlich sensationelle Entdeckung, die die gängige Lehrmeinung falsifiziert. Bislang war man der Ansicht, dass die Oktavidentität das einzige Intervall sei, das alle Menschen und Kulturen verstehen und teilen würden. (Teilen buchstäblich, in wie auch immer geartete Skalen.)

Außerdem:

In an earlier study by McDermott and his colleagues, the Tsimané rated dissonant combinations of pitches, which Western listeners find grating, to be just as pleasant as more consonant chords.

https://www.quantamagazine.org/perceptions-of-musical-octaves-are-learned-not-wired-in-the-brain-20191030/?fbclid=IwAR1JTqdKYiZ_BBYNzuISF5NsknV2H1Jdl-LQ-Qk8G12dI4XyyXHZ_oWaANc

Michel Roths Vortrag „Game Theory and Indeterminate Music“

Game Theory and Indeterminate Music

Lecture by Michel Roth

First public presentation: Donaueschingen Festival Next Generation, Trossingen 2018.

A lecture about Game Theory and Indeterminate Music (held in German with English slides/terminology); featuring works by John Cage, Christian Wolff, Iannis Xenakis, Witold Lutoslawski, Sylvano Bussotti, Georg Friedrich Haas, Stefan Prins, Hannes Seidl, James Saunders, Dieter Roth, „Selten gehörte Musik“ and Michel Roth.

The lecture ties in with an earlier (yet unpublished) lecture on anthropological game theory, systems theory and cybernetics. The summary at the end of the lecture therefore also requires previous knowledge in those fields.

For copyright reasons almost all audio samples were removed.

Further information about the mentioned piece „pod“ by Michel Roth:
Recording: https://neo.mx3.ch/t/1gho
Score: https://www.michelroth.ch/bl-content/…

https://www.fhnw.ch/de/forschung-und-dienstleistungen/musik/hochschule-fuer-musik/veranstaltungen/news/2019-2020/game-theory-and-indeterminate-music?fbclid=IwAR0SvSe84rWL4fnIxe49Y05nGugpgzKcN2OzGhsxod1ulsX0wLabOrxvEHM

Nachdenkliches zum Jahresende

Moment. Wenn ich die allgemeinen Rahmenbedingungen ändere, ergibt das ein ganz neues…. musikalisches Konzept!

„Wait a minute. If I change the overall framework, it results in a completely new… musical concept!“

LoFi-Sounds erklärt in acht Minuten

(via kfm)

Dean Rosenthals Text über Musikstücke, die versuchen, komplett zu sein

Ein schöner Text von Dean Rosenthal über Musikstücke, die versuchen, innerhalb ihrer Setzung komplett, restlos, voll ausgeschöpft zu sein (zB der vollständige Turnus in Steve Reichs „Clapping Music“). Was natürlich in schlagender Dialektik die Unvollkommenheit der Welt umso stärker zum Ausdruck bringt….

Dean Rosenthal
Approaching Completeness (about the new tradition of musical catalogues)

A musical catalogue is a musical work that contains all of the instances or possibilities of a compositional design, progression, melody, harmony, rhythm, or other parametrically constrained musical object.

„Wer betreibt konzeptuelle Fotografie?“ (Essay von Wolfgang Ullrich)

#Feiertagslektüre
Ein schöner Essay von Wolfgang Ullrich über die Konzeptualisierungstendenz der Fotografie. Man könnte vieles davon direkt ummünzen auch auf die Musik / auf Klang.

Künftig werden sich Künstler, sofern es sie dann überhaupt noch gibt, von anderen Menschen darin unterscheiden, dass sie keine Bilder machen. Zumindest aber werden sie sich von anderen dadurch unterscheiden, dass das Bildermachen für sie keine alltägliche Sache ist. Da die Digitalisierung dazu führt, dass erstmals in der Geschichte der Menschheit kein Mangel, sondern ein Überfluss an Bildern herrscht, verändert sich vielmehr die Rolle und das Selbstverständnis von Künstlern: Sie müssen nicht den Mangel zu mindern, sondern den Überfluss zu bewältigen versuchen.

https://ideenfreiheit.wordpress.com/2018/08/28/sentimentale-buerokraten-beschaemte-aristokraten-oder-wer-betreibt-konzeptuelle-fotografie/

Dialektik

(via kfm)

Labels der Philosophie

(via FB)

Künstliche Intelligenz in Kunst und Musik – Vortragsvideo von Harry Lehmann

Vortrag auf dem X. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik am 17.2.2018 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main Siehe das Kapitel „KI-Ästhetik“ in Harry Lehmann: Ästhetische Erfahrung – Eine Diskursanalyse, Paderborn: W. Fink 2016, S. 112-123