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The COVID-19 Fugue

Nicholas Papadimitriou hat’s getan.

Fugue on the Theme of COVID-19, also known as simply the ‚The COVID-19 Fugue‘.
My musical contribution to the worldwide pandemic of the Corona-virus might not bring humanity any closer to discovering the vaccine it is longing for, but, if you are a music enthusiast who is keen on the nerdy stuff, well, this is definitely something for you!

A complex, 4-plus-voice fugue, based on the subject of …the virus itself!
With some touches of artistic liberty, I interpreted „COVID-19“ as an acronym for the musical terms „C° V-I D 1-9“ (as explained at the beginning of the video) which when combined, shape a rather spicy fugue subject.

It was no surprise that the subject’s ‚unorthodox‘ nature made it quite challenging to integrate it in a tonal context;…a fact, however, that posed no obstacle to two-weeks worth of quarantine-induced free time, together with some Regerian/Mendessohnian inspiration.
Putting all my music degrees in practice (and some amateur-ish editing skills in Adobe After Effects), I created a ‚viral‘ (pun intended, hopefully) fugue, which will take you on a journey across 7 tonalities, 12 subject entries and lots of juicy modulations.

ZeitGenuss Festival 2019 – Fotogalerie

Ich hatte die Ehre, portraitierter Künstler beim ZeitGenuss Festival Karlsruhe 2019 zu sein, mit über 40 Stücken von mir in Konzerten gespielt und 45 Sheet Music Werken im Alten Schlachthof gezeigt. Eine Galerie mit Fotos davon steht online.
https://photos.app.goo.gl/ktxbZZ5smVgfamFSA

natürliche Proportionen

#Natur

King Tutankhamun’s Trumpets played after 3000+ Years

The 3,000-year-old instrument is rarely played, but a 1939 BBC radio recording captured its haunting sound.

(via reaktorplayer)

Grand Canyon Jupiter

#Natur

Tobias Janz‘ Text „Über musikalische Entdifferenzierung“

In der aktuellen Ausgabe von Musik & Ästhetik hat sich in der Diskussion um den Musikbegriff Tobias Janz zu Wort gemeldet mit einem insbesondere soziologisch grundierten Beitrag über die Frage der Definition von „Musik“ angesichts der Medienmoderne.
(Siehe dazu meine Essays Der aufgelöste Musikbegriff und Nachbemerkungen zum erweiterten und aufgelösten Musikbegriff.)

Snip:

Es ist kein Wunder, dass die damit angedeutete Unklarheit über die Spezifik und den Begriff der Musik auch in postkolonialen Diskursen und Globalisierungszusammenhängen zu einem Problem wird. Zwar hat sich der Terminus »World Music« in der Musikethnologie als terminologische Klammer für global verstreute musikalische, musikartige oder musikhaltige Phänomene und Praktiken in Geschichte und Gegenwart etabliert. Es ist aber fraglich, ob es ein allen gemeinsames Merkmal oder Bündel von Merkmalen gibt, das sie als Fälle von Musik auszeichnet und gleichzeitig von verwandten Phänomenen (Sprache, Spiel, Tanz, nonverbale Kommunikation) unterscheidet. Dass das Begriffswort »Musik« nicht universell übersetzbar ist und in einigen Sprachen kein Äquivalent hat6, muss zwar nicht bedeuten, dass der Mensch nicht in einem anthropologischen Sinne das musikmachende Tier ist. Es nährt aber ebenfalls Zweifel an einer kulturübergreifenden, historisch dauerhaften Essenz von Musik.

https://www.musikundaesthetik.de/article/99.120205/mu-24-3-93

Popmusik

Begriffliches Hören. Antrittsvorlesung Prof. Johannes Kreidler

Begriffliches Hören
Antrittsvorlesung Prof. Johannes Kreidler
10.3.2020 Hochschule für Musik FHNW Basel

Die schriftliche Fassung wird im Herbst in den MusikTexten erscheinen.

Olympic Concatenation

(via BoingBoing)

Stare singen Kurt Schwitters‘ Ursonate

Wolfgang Müller hat versucht, Staren Teile der „Sonate und Urlauten“ (1912-1922) von Kurt Schwitters beizubringen. Ulkigerweise haben die Erben von Schwitters hierin eine Urheberrechtsverletzung gesehen – vor Gericht wurde entschieden, dass Tiere einen solchen Rechtsbruch nicht begehen können.

(…) Gewisse Ähnlichkeiten zur Ursonate von Kurt Schwitters sind nicht von der Hand zu weisen, wenngleich der zündende Funke zur Entstehung dieses Kunstwerks ja laut offizieller Kunstgeschichte von Raoul Hausmanns Vortrag des dadaistischen Plakatgedichts fmsbwtözäupggiv?mü im Jahr 1921 gekommen sein soll. Mir dagegen erscheint es nicht unwahrscheinlich, daß ein Künstler wie Schwitters die weitverbreiteten Silbennotationen aus ornithologischen Werken gekannt und in modifizierter Form adaptiert hat.
Auf jeden Fall hat ein anderer, sehr imitationsbegabter Vogel seinerseits die Ursonate von Schwitters übernommen und wiederum in seinen Gesang integriert. Es handelt sich um den Star (sturnus vulgaris), genauer: um die Stare auf der kleinen norwegischen Insel Hjertøya im Moldefjörd, auf der Schwitters von 1932 bis zu seiner Flucht aus Norwegen jeden Sommer mehrere Monate verbrachte. Dort lebte er in einem winzigen Haus mit Frau Helma und Sohn Ernst. Bei meinem Besuch auf der Insel im Jahr 1997 entdeckte ich dieses überraschende Phänomen. Und da es auch Berichte von Augenzeugen gibt, die Schwitters‘ Begeisterung für das Rezitieren im Freien bestätigen, verstärkte sich meine Vermutung. So äußerte sich der mit dem Künstler eng befreundete Dadaist Hans Arp über eine solche Situation: „In der Krone einer alten Kiefer am Strand von Wyk auf Föhr hörte ich Schwitters jeden Morgen seine Lautsonate üben. Er zischte, sauste, zirpte, flötete, gurrte, buchstabierte.“ (…)

http://stare.info/klangbeispiele/hausmusik/

(via Michel)