Skip to content

Auf den Punkt

(Danke, Nina)

In stillste ruh
Besonnenen tags
Bricht jäh ein blick
Der unerahnten schrecks
Die sichre seele stört

So wie auf höhn
Der feste stamm
Stolz reglos ragt
Und dann noch spät ein sturm
Ihn bis zum boden beugt:

So wie das meer
Mit gellem laut
Mit wildem prall
Noch einmal in die lang
Verlassne muschel stösst.

(Stefan George)

Manos Tsangaris’ >Schwalbe<

Trump on Stockhausen

(Danke, Tom)

Trumpccordion

(via Nerdcore)

Früher auf Kulturtechno: Palinsong, McCainsong, Bushsong

Fibonacci Foolishness

A search of the internet, or your local library, will convince you that the Fibonacci series has attracted a lunatic fringe of Fibonacci fanatics who look for mysticism in numbers and in nature. You will find fantastic claims:

The “golden rectangle” is the “most beautiful” rectangle, and was deliberately used by artists in arranging picture elements within their paintings. (You’d think that they’d always use golden rectangle frames, but they didn’t.)

The patterns based on the Fibonacci numbers, the golden ratio and the golden rectangle are those most pleasing to human perception.
Mozart used φ in composing music. (He liked number games, but there’s no good evidence that he ever deliberately used φ in a musical composition.)
The Fibonacci sequence is seen in nature, in the arrangement of leaves on a stem of plants, in the pattern of sunflower seeds, spirals of snail’s shells, in the number of petals of flowers, in the periods of planets of the solar system, and even in stock market cycles. So pervasive is the sequence in nature (according to these folks) that one begins to suspect that the series has the remarkable ability to be “fit” to most anything!
Nature’s processes are “governed” by the golden ratio. Some sources even say that nature’s processes are “explained” by this ratio.

Of course much of this is patently nonsense. Mathematics doesn’t “explain” anything in nature, but mathematical models are very powerful for describing patterns and laws found in nature. I think it’s safe to say that the Fibonacci sequence, golden mean, and golden rectangle have never, not even once, directly led to the discovery of a fundamental law of nature. When we see a neat numeric or geometric pattern in nature, we realize we must dig deeper to find the underlying reason why these patterns arise.

(via Nerdcore)

Alternde Banknoten

So schnell wird man historisch. Meine mit Noten versehenen Banknoten altern rapide.

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am 4. Mai das Ende des 500-Euro-Scheins beschlossen. [...]
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, dass die Ausgabe der größten der sieben Euro-Banknoten “gegen Ende 2018″ eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Scheine der neuen Europa-Serie mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen eingeführt sein.

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/500-euro-schein-abschaffen-kosten-in-milliardenhoehe/150/3093/326993

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/ezb-stellt-50-euro-schein-vor-14325437.html

Sampleticker

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(23)

Softwarekompositionsästhetiker

Das Netz sprudelt nur so vor Kompositions- und Synthesizersoftwares. Manche Komponist*innen wenden nun gerade ihr Augenmerk auf all diesen Output und untersuchen konstant all diese Programme auf Potenzial jenseits des Mainstreams; das finde ich interessant.

Alexander Strauch hat zumindest zeitweilig sich mit Stimmsynthesizern beschäftigt

Und insbesondere bei Stefan Hetzel scheint es mittlerweile so zu sein, dass ein beträchtlicher Teil der kompositorischen Arbeit das ständige Kennenlernen neuer Tools aus dem Netz ausmacht. Immer wieder zeigt er neue Stücke, jedes wieder mit einem anderen Programm erstellt oder zumindest Arbeit damit integriert.

Formal handelt es sich dabei um ein Klavierstück, doch habe ich während seiner Entstehung keinerlei Klaviatur berührt. Stattdessen zweckentfremdete ich das Programm „midiLooper“, das eigentlich dem Bauen von Drumloops dienen soll, mit einem Klavier-Sound. Die komplett unpianistische und zumindest in einigen Passagen für einen Menschen unspielbare Textur der Musik erklärt sich dadurch.

Mit midiLooper ist es möglich, via Mausklick mehrere Endlosschleifen aus je bis zu 128 rhythmisch aufeinander abgestimmten Einzelereignissen zu erstellen, in Gang zu setzen und dann im vollen Lauf zu modifizieren. Dadurch wird etwas möglich, was man „iterierte Schleifenimprovisation“ nennen könnte.

Kann man hier hören:
https://stefanhetzel.wordpress.com/2016/12/18/zwangsgedanke-fuer-selbstspielklavier-eplayer-realisierung/

(Hetzel lädt alles nur auf archive.org hoch, wo es für Außenstehende leider schwer gemacht wird, einen Embedd-Code zu finden.)

Cages Musik, mit Cage-Techniken geremixt

The 10-minute Davis track, “through the villagepleasant (John Cage remix),” submits the entire collection of Cage’s work from the Mode Records label into an aleatoric blender, and it yields as a result something that sounds very much like a Cage piece: flush with ideas, charmingly impatient.

(via Disquiet)

Früher auf Kulturtechno:
Williams Remix
John Cage – Monsterlist
John Cage Memorial Random Composer Award
Ein Film über John Cage im Format 4:33