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Typ klickt 1 Million mal

Hyperfluxus.

(via BoingBoing)

Doku über Geräuschemacher

Schöne kleine Doku über den Beruf des Geräuschemachers, der angeblich immer noch besser ist als Samples. “Foley Artist” heißt der Stand auf englisch.

(via swissmiss)

DJ, 1929

Orgel aus Papier

Aliaksei Zholner hat aus Pappe und Papier eine funktionstüchtige Orgel gebaut. Klingt nicht unbedingt wie Silbermann, aber hat dafür eine eigene schöne Aura. Hier die Bastelanleitung.

(via kfm)

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(26)

Über Kompositionsunterricht

Ein paar Links zum Thema “Komposition unterrrichten”:

Gerade steht in der Mediathek die Radiosendung
“… das müsst ihr selbst herausfinden!” Was lernt man im Kompositionsunterricht?

Kann man eine durch und durch kreative Tätigkeit wie Komponieren überhaupt lernen? “Lernen kann man es ganz sicher, denn alle Komponisten haben es gelernt. Ob man es unterrichten kann, ist schon eher die Frage”, sagt Sidney Corbett, der Professor für Komposition an der Mannheimer Musikhochschule.

Und in der NMZ schreibt Moritz Eggert regelmäßig darüber kluge Gedanken:

Hast du das wirklich so gewollt?

Schreibschwierigkeiten
Artisten in der Hochschulkuppel: ratlos
„…wo laufen sie denn?“
Lauter Individualisten
Sprechen Sie Chinesisch?
Das gespiegelte Ich
Ist das Kunst, was Sie machen?
Komponieren ist Handwerk

More Musical Genre Maps

Wieder mal was zum Überblicken:

Die Map of Alternative Music:

http://www.wearedorothy.com/shop/alternative-love-blueprint-a-history-of-alternative-music

Our Alternative Love Blueprint celebrates over 300 musicians, artists, managers and producers who (in our opinion) have been pivotal to the evolution of the alternative and independent music scene from Bill Hayley & His Comets whose 1950’s Rock Around the Clock became the first ever anthem for a rebellious youth to the DIY ethic of present day bands like Arctic Monkeys and Radiohead.

Die Music-Map:

http://www.musicmap.info/

Nerdcore schreibt dazu:

In dieser Visualisierung sieht man dank der Timeline sehr gut, wie musikalische Innovation ab der Jahrtausendwende abnimmt, vor allem im Rock-Bereich aus „Nu“-Kram und Revivals besteht, während sich bei den Elektronikern Minimal-Innovation breitmacht und die vielleicht einzige größere Innovation im Dubstep zu finden ist [...].
Die einzigen Innovationen in den 2010ern scheinen Trap, Vaporwave und etwas namens Moombahton zu sein.

(via Nerdcore / Nerdcore)

Experimentalpopmusikvideos

Mal was aus der experimentellen Pop-Ecke. Musikalisch wie visuell interessant.
Man beachte das obere Video, in dem (endlich!) mit dem Mythos “Popstars verwüsten Hotelzimmer” gründlich aufgeräumt wird.

(via Nerdcore)

Smartphones unbemerkt mit Klängen manipulieren

Smartphones können via Spracheingabe Befehle empfangen und ausführen. Aber diese Befehle können akustisch auch derart geändert werden, dass sie das Smartphone immer noch als Spracheingabe identifiziert, das menschliche Ohr hingegen kaum noch wahrnimmt und eingeschleust bspw. in eine Musik gar nicht mehr registriert. Aber das Smartphone sehr wohl.

In Audioguide habe ich Silent Subliminal in einer Szene thematisiert.

Voice interfaces are becoming more ubiquitous and are now the primary input method for many devices. We explore in this paper how they can be attacked with hidden voice commands that are unintelligible to human listeners but which are interpreted as commands by devices. We evaluate these attacks under two different threat models. In the black-box model, an attacker uses the speech recognition system as an opaque oracle. We show that the adversary can produce difficult to understand commands that are effective against existing systems in the black-box model. Under the white-box model, the attacker has full knowledge of the internals of the speech recognition system and uses it to create attack commands that we demonstrate through user testing are not understandable by humans. We then evaluate several defenses, including notifying the user when a voice command is accepted; a verbal challenge-response protocol; and a machine learning approach that can detect our attacks with 99.8% accuracy.

(via Nerdcore)

Berufsverband Bildende Künstler vergibt Förderpreis für “Sound und Geräusche”

Die SZ schreibt:

Der Berufsverband Bildende Künstler vergibt seine Förderpreise. Zu denen zählt neuerdings auch eine Auszeichnung für “Sound und Geräusche”

Ein weiterer Beleg für das immer stärkere Verwischen der Kunstsparten, weswegen ich den Text Der aufgelöste Musikbegriff geschrieben habe und was ich mit Hannes Seidl jüngst in den MusikTexten diskutiert habe.

Denn: In den letzten Jahren hat sich in der Kunst (und mittlerweile explizit auch in der Musik) die Idee festgesetzt, dass angesichts von Medienmoderne und globalem Austausch die Getrenntheit der Kunstsparten zur Disposition steht. Das vorläufige Ergebnis: Auf dem Musikfestival macht man Konzeptkunst, während in der Ausstellungshalle gesungen und getanzt wird, die Tanzbühne ist Diskursmedium geworden derweil im Sprechtheater Museumskuratoren walten. Dieses ›Durcheinander‹ stellt nach anfänglichem Reiz wiederum sehr grundsätzliche Fragen an Wahrnehmung, Begrifflichkeiten und Institutionen.