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Announcement: Film 1

Film 1
The #film series will be films with musicians, composed like tape pieces, but with visuals; to be shown in concert hall or movie theater. Presentations will be limited to venue events – except these excerpts and some stills/gifs, it won’t go online.

Film 1 with Decoder Ensemble will be premiered on 1st/2nd september in Hamburg, Big Data Weekend, duration 17′.
Film 2 with Ensemble LUX:NM will be premiered at Ultraschall Festival Berlin, january 2018.
(to be continued)

Damit geht Kulturtechno in die Sommerpause bis Mitte September.

Website übers Notenschreiben

Schöne medienhistorische Ressource: http://www.musicprintinghistory.org

Es werden Zwillinge

(via Tumblr)

Politisch-ästhetische Fehlentscheidung

Das Wahlvolk wird ihm schon noch die Quittung ausstellen!

(via Tumblr)

Alexander Graham Bell’s Tetrahedral Kites

Sehr kunstig, sehr radikal, sehr modern.
Ähnelt teilweise meinen neuesten Filmen.

Bell began his experiments with tetrahedral box kites in 1898, eventually developing elaborate structures comprised of multiple compound tetrahedral kites covered in maroon silk, constructed with the aim of being to carry a human through the air. Named Cygnet I, II, and III (for they took off from water) these enormous tetrahedral beings were flown both unmanned and manned during a five year period from 1907 until 1912.

(via Publicdomainreview)

Xylophonimitat

(via BoingBoing)

Mein Text “Das Shutter-Prinzip” online

Mein Text “Das Shutter-Prinzip”, in dem ich eine Kompositionstechnik beschreibe, die bei mir manchmal Anwendung findet, publiziert im Tagungsband der Darmstädter Frühjahrstagung 2015 (erschienen im April 2016), steht jetzt online.

http://www.kreidler-net.de/theorie/kreidler__das_shutter_prinzip.pdf

Snip:

In meinen Collage-Arbeiten zwischen 2006 und 2012 („Musik mit Musik“) kommt vereinzelt das Verfahren vor, dass die Aufnahme einer bestehenden Musik, gerne Popmusik, im Hintergrund ständig läuft, dabei aber im periodischen Rhythmus von ungefähr einer halben Sekunde abwechselnd an/aus/an/aus… geschaltet wird. Man hört also nur 50 Prozent des Soundfiles‘; die Lücken werden von den Live-Instrumenten besetzt, oder versetzt erscheint in ihnen eine andere Musikdatei im selben Rhythmus, an-aus-an-aus. Deutlich nachvollziehen lässt sich das beispielsweise am Ende des ersten und des letzten Teils von in hyper intervals oder in Der Weg der Verzweiflung (Hegel) ist der chromatische ab 7‘45“ .
Dieses durchgehende An-aus-an-aus könnte man in Analogie sehen zu Erfahrungen des Lidschlags und der Penetration, erinnert an derartige Verfahren als Meßinstrument mit dem Stroboskop in der Wissenschaft oder als Effekt in der Disko, die Binarität verweist auf die Digitalisierung, das akustische Gitter steht schlechthin für die Ausschnitthaftigkeit der menschlichen „Wahrnehmungsmittel“ (Peter Rühmkorf).
Für das Shutter Piece, uraufgeführt bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik 2013, habe ich dieses Prinzip isoliert, minimalisiert und medial verstärkt: Nun ist an/aus monothematisch für das ganze Stück, statt einer Popmusik findet es mit Rauschen mit Sprachanteilen statt, und dazu wird der charakteristische Rhythmus auch als Video artikuliert. Ausgangspunkt war die musikalische Idee, dass die harten an/aus-Schnitte der Elektronik ermöglichen, säuberlich getrennt, innerhalb einer Sekunde sowohl eine laute wie auch eine leise Ebene zu haben, ohne dass das eine das andere gänzlich zudeckt. Hier ergibt sich etwas, das mich interessiert: Lässt man sehr lautes weißes Rauschen an/aus gehen, und live-Instrumente spielen dazu sehr leise ausgehaltene Töne, dann hört man diese leisen Töne nur in den Lücken zwischen den Rauschblöcken, welche ansonsten die feinen Linien maskieren.

http://www.amazon.de/%C3%9Cberblendungen-Ver%C3%B6ffentlichungen-Instituts-Musikerziehung-Darmstadt/dp/toc/3795710693

Darragh Kellys Text über (post)konzeptuelle Musik von Walshe und Kreidler

Darragh Kelly hat einen Text über die konzeptuellen Ästhetiken von Jennifer Walshe und mir geschrieben, (auch online) veröffentlicht in Writings About Music Volume IV.

Snip:

This paper will analyse works by the two composers Johannes Kreidler and Jennifer Walshe, drawing comparisons and distinctions between them, in an attempt to illuminate the compositional praxis and philosophy of music found in each. Kreidler and Walshe are both recipients of the prestigious Darmstadt International Summer Course for New Music’s Kranichstein Music Prize for Composition (in 2012 and 200, respectively), and remain at the forefront of the conceptual music movement and the wider experimental music world.

Bahn stellt neues Zugkonzept vor

(via Tumblr)

Evolution of the Coca-Cola bottles

Years: 1899, 1900, 1915, 1916, 1957, 1986.

(via Tumblr)