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Earjobs – Verdienen mit Hören. Trailer für mein neues Projekt

Johannes Kreidler
Earjobs
Verdienen mit Hören
Aktion im Haus der Kulturen der Welt, Festival „Free! Music“, 8.+9.4.2017

Der Künstler betreut zwei Tage lang eine Hörstation, bei der ein wechselndes Programm offeriert wird; 10 Titel, wovon 9 der Neuen Musik zugerechnet werden, und 1 Muzak-Titel. Nach dem Anhören eines Stücks bekommt der Hörer einen Geldbetrag ausbezahlt. Der Muzak-Titel wird weitaus besser bezahlt (ca. das 10fache) als alle anderen.
Die Preise berücksichtigen den gesetzlichen Mindestlohn – wer eine Stunde Hörarbeit verrichtet, wird auf mindestens 8,50€ kommen. Jede Bezahlung wird versteuert, Schwarzhören geht nicht! (Studierende bekommen nichts, sie gelten als Praktikanten. Kinder dürfen nicht teilnehmen, da das als Kinderarbeit gelten würde.)
Die Intervention thematisiert den Wert des Hörens von Musik, den Wert verschiedener Musiken, die Subventionierung von Musik, der Einfluss von Geld auf die Wahrnehmung.

https://www.hkw.de/de/programm/projekte/2017/free_music/free_music_start.php

Hörhärchen des Innenohrs aus der Nähe

Da spielt die Musik.

(via Douglas auf FB)

Mein Musiktheater Feeds.Hören TV beginnt mit einer Gehörgangsspiegelung.

Musik von Karl Marx

Er war nicht nur ein großer Denker, sondern auch ein großer Blockflötentriokomponist. Und gerade zur Weihnacht wünscht man sich so gerne was von Marx.

Andere ungewöhnliche musikalische Werke schlummern in den Archiven, so die italienische Oper von Franz Liszt, und irgendwann finden sie auch die Orgelfuge von Paganini, das Ballett von Bruckner und das große Oratorium von Chopin.

(via Marx Max auf FB)

Dan Tramtes Vortragsperformance über Bewegungsauslöschungen

Ob “Bewegungsauslöschung” ein guter deutscher Ausdruck für das ist, was Tramte selber “Cancelletation Artifacts” ist, muss sich erweisen, schaut euch diesen (und ich bin jemand, der mit Superlativen sparsam umgeht) perfekten Vortrag an.
Klanglich, visuell, räumlich, zeitlich – Tramte führt die Idee konsequent in allen Domänen durch.

On 12.08.2016 at Internationales Musikinstitut Darmstadt, I presented a Lecture Performance called “Cancellation Artifacts.” Cancellation artifacts is a term I prescribed for a profoundly prevalent concept that I’ve observed in art, film, pop culture, engineering, etc. It is a concept that I’ve developed over three years in my own work.

http://www.dantramte.com/cancellation-artifacts.html

Links in eigener Sache

-Videos der Aufführungen von >Fremdarbeit< und >product placements< in Melbourne bei Liquid Architecture 2016 stehen jetzt online.

-Von der Podiumsdiskussion in Wien an der Kunstuniversität im Januar über die >Schreibwerkzeuge der Komponist*innen< mit Iris ter Schiphorst, Karlheinz Essl, Johannes Maria Staud und mir, moderiert von Bernhard Günther, steht jetzt das Video online.

-Haesung Yoon hat in Südkorea mein >Klavierstück 5< gespielt.

-Das Programm der diesjährigen Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik (5.-9.April), die zum Thema >Clash< hat, und wo ich mit dem Vortrag "Nebeneinander, Gegeneinander, Miteinander. Ästhetische und diskursive Pluralität heute." und einem Konzert mit >Fremdarbeit< dabei sein werde, steht online.

-Das Radioportrait von Jakob Bauer über meine Wenigkeit, gesendet im Januar 2017 auf RBB Inforadio, steht jetzt online.

-Die Radiosendung “Leftovers” von Hannes Seidl, gesendet im März 2014 auf DeutschlandRadio Kultur, in der auch ich zu Wort komme und Musik von mir erklingt, steht jetzt online.

-Die Radiosendung “Dresscode Neue Musik” von Julia Mihaly, gesendet auf SWR2 am 23.1.2017, auch mit Musik und Statements meinerseits, steht jetzt online.

-Für italienische Leser*innen: Das Blog Percorsi Musicali hat einen längeren Beitrag über meine Arbeit geschrieben.

-Jan Topolski hat einen Text über Konzeptmusik in Polen geschrieben, darin auch Bezug genommen zu meiner Arbeit.

Sample-Moiré

Joseph Prein lässt ein bekanntes 80er-Jahre-Sample als Loop in drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten – 99.9%, 100% und 100.1% – für 70 Minuten auseinander und ineinander driften. Es grüßt natürlich Steve Reich.

Soundcloud-User Nelson: „Interesting timestamps of alignment: 02:38 05:16 07:54 10:32 13:10 15:48 18:26 21:04 23:42 26:20 28:58 31:36 34:14 36:52 39:30 42:09“.

EL MAHBOOB: „The 4/4 alignments are indeed fun, and among other things there are spots where it gives the effect of being in 15/8 (rather than 16): 8:40-9:00, 16:30-17:00, 25:15-25:45, 33:15-33:30. These and the points of binary symmetry at 13:53 and 28:08 are a nice allusion to “Pendulum Music.” And I looove the distribution at 38:15-38:30, as the triplets layer up.“

(via Nerdcore)

Synthesizer mit Blut betreiben

Dmitry Morozov macht Musik mit Herzblut.

This installation operates on unique batteries that generate electricity using my blood. The electric current produced by the batteries powers a small electronic algorithmic synth module. This module creates generative sound composition that plays via a small speaker.

(vie Nerdcore)

Wie ein Einhornkopf klingt

Das Verfahren ist alles andere als taufrisch, hatte sowas schon 2011, und eigene Beiträge zum Genre wären hier, hier oder hier, aber ist halt mal wieder nett.

Hier noch der Klang eines Mittelfingers.

(via kfm und cdm)

Bohemian Rhapsody, meme’d

(via kfm)

Fotos von Kirchenorgeln

Schöne Galerie hier. Bestes Beispiel für die visuell-ästhetische Qualität, die Instrumente haben können.

(via BoingBoing)

Früher auf Kulturtechno: Gemälde mit Gitarren, Lauten etc.