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Kategorie Siege der Aufklärung

Über Kompositionsunterricht

Ein paar Links zum Thema “Komposition unterrrichten”:

Gerade steht in der Mediathek die Radiosendung
“… das müsst ihr selbst herausfinden!” Was lernt man im Kompositionsunterricht?

Kann man eine durch und durch kreative Tätigkeit wie Komponieren überhaupt lernen? “Lernen kann man es ganz sicher, denn alle Komponisten haben es gelernt. Ob man es unterrichten kann, ist schon eher die Frage”, sagt Sidney Corbett, der Professor für Komposition an der Mannheimer Musikhochschule.

Und in der NMZ schreibt Moritz Eggert regelmäßig darüber kluge Gedanken:

Hast du das wirklich so gewollt?

Schreibschwierigkeiten
Artisten in der Hochschulkuppel: ratlos
„…wo laufen sie denn?“
Lauter Individualisten
Sprechen Sie Chinesisch?
Das gespiegelte Ich
Ist das Kunst, was Sie machen?
Komponieren ist Handwerk

Radiosendung “Dresscode Neue Musik”

Julia Mihaly hat ein schönes Feature über Kleidungsgepflogenheiten in der neuen Musik gemacht. Der scheinbar nebensächliche Aspekt verrät eine Menge über das Ganze.
Auch meiner einer kommt in der Sendung zu Wort und Musik von mir gibt’s auch.

Kleidung ist Ausdruck von Identität. Sie changiert zwischen Konformismus und Individualismus, Provokation und Assimilation. In Abhängigkeit von temporären und soziokulturellen Normierungen ist Kleidung eine ästhetische Affirmation bestehender Ideale. Das Soziotop „Neue Musik-Szene“ proklamiert musikalisch gesehen das Gegenwarts- und Zukunftsorientierte, das ästhetisch Neue, das Kontroverse. Künstlerische Inhalte werden diskursiv reflektierend hinterfragt und in kontextuelle Zusammenhänge gestellt. Doch gehen Akteure der Szene gleichermaßen bewusst mit außermusikalischen Ausdrucksformen ihres sozialen Rahmens um? Spielt der Kleidungsstil als Erkennungsmerkmal, Zeichen von Zugehörigkeit oder Abgrenzung eine Rolle? Wovon wird die Wahl von Bühnenkleidung in der Neuen Musik beeinflusst? Gibt es einen Dresscode Neue Musik? In der SWR2 JetztMusik geht Julia Mihály diesen Fragen nach.

Die Sendung ist bis Sonntag online:
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/jetztmusik/swr2-jetztmusik-du-bist-echt-fashion/-/id=659442/did=18634416/nid=659442/1b9na3s/index.html

The Netherlands welcomes Trump in his own words

Wem’s gestern nicht schon auf den Schirm kam-

Tja, auch 1933 (wenn nicht 1923) gab es Karikaturen von Hitler bspw. in der New York Times.

Philosophie (Symbolbild)

(via Lokalrundes)

Pornobildchen und Musik /NSFW (10)

Debatte über Kunst und Flüchtlinge

Ein wichtiger Text im Art Magazin, der politische Kunst der letzten Zeit gegen ihre Verächter verteidigt.

Wenn Künstler wie Ai Weiwei oder das Zentrum für politische Schönheit gegen Misstände protestieren, wie im Fall der europäischen Flüchtlingspolitik, hagelt es regelmäßig Verrisse. Die Kunst sei skandalisierend, zu aggressiv und zu laut. Aber was anderes soll politische Kunst denn sein?

http://www.art-magazin.de/szene/17480-rtkl-debatte-kunst-und-fluechtlinge-scheiss-auf-subtil?utm_campaign&utm_source=facebook&utm_medium=mweb_sharing

Online Orgasm sound library

Bijoux Indiscrets, the brand of erotic products made by and for women, in an effort to show the full gamut of female sexuality, has conducted a study to determine how fiction conditions our desires, expectations and sexual behaviour. To help to change these ideas it has created the Orgasm Library of Real Sounds, showing the way that female pleasure, your pleasure, really sounds.

https://orgasmsoundlibrary.com/#home

(via Julia)

Advanced Rhythm Course

Philosophie (Symbolbild)

Auffassungen von Konsonanz und Dissonanz in der Musik sind kulturell bedingt

Endlich dringt das auch mal nach außen – SpOn und etliche andere berichteten unlängst von einer Untersuchung vom MIT Cambridge.

“Die beobachtete Variation in den Vorlieben ist wahrscheinlich dadurch bestimmt, welchen musikalischen Harmonien wir ausgesetzt sind. Sie legt nahe, dass die Kultur eine bestimmende Rolle dabei spielt, wie unser ästhetisches Ansprechen auf Musik geformt wird”, schreibt McDermotts Team. Folgeanalysen mit weiteren Tsimane hätten die ersten Ergebnisse nochmals bestätigt.

Viele Forscher gehen bislang davon aus, dass die ästhetische Reaktion auf Gleichklänge biologisch bedingt und quasi weltweit angeboren ist. Musik-Ethnologen und Komponisten hingegen nehmen zumeist an, dass Gleichklang (Konsonanz) ein Produkt westlicher Musikkultur ist.

Wer dazu mehr wissen will: Reinhard Kopiez, Der Mythos von Musik als universelle Sprache

Früher auf Kulturtechno: Über kulturunabhängige Eigenschaften von Musik