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Tageslink

Sehr guter Text von Ulrich Beck, den ich sonst nicht so mag, weil ich den Begriff „Zweite Moderne“ noch zu restaurativ finde und er bei allem Propagieren einer neuen Epoche zu wenig die Technologie in Betracht zieht.
Hier geht’s aber um Armut am Beispiel von San Francisco, die dort wahrlich himmelschreiend ist:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1922985&em_cnt_page=1

Archiv

Ein Aspekt der Digitalisierung, den ich für kaum überschätzbar halte, ist das Archivarische. In meinen Texten komme ich immer wieder auf die Auswirkungen zu sprechen.

An dieser Stelle möchte ich aber einfach mal ein „fantastic!“ ausrufen; auf Archival Sound Recordings heißt es:

Explore 44,500 selected recordings of music, spoken word, and human and natural environments.

Es ist ein Projekt der British Library. Sie veröffentlicht Tausende Aufnahmen die vor 1959 gemacht wurden und deren Komponisten länger als 70 Jahre tot sind. Das sind die britischen Bestimmungen für Leistungsschutzrecht (50 Jahre) und Urheberrecht (70 Jahre nach Tod). Jetzt kommt allerdings die schlechte Nachricht: Die selben Bestimmungen gelten auch in Deutschland (in „Feeds“ nächstes Jahr werde ich haufenweise Aufnahmen von vor 1959 einsetzen), nicht aber in anderen Ländern, darum hat die Website fast alle Aufnahmen für Nicht-UK-Länder unterbunden. Merde! Wir brauchen internationale Standards im digitalen Zeitalter.

Also, leider kann ich jetzt keine Chopin-Balladen von Claudio Arrau gespielt anhören (es sei denn hier). Dafür aber Aufnahmen australischer Ureinwohner von 1898.

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Gesundheitswarnung

Eine Rechnung meines Arztes ging an „Frau Johannes Kreidler“. Ich fange an, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.

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Instrumente

Heute: Das Auto. Irgendwann wird man den Führerschein an der Musikhochschule machen. Dann würde ich ihn auch gleich schaffen und nicht drei Anläufe brauchen.

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Autonomie

Arbeiten von Michel de Broin.

(via)

Tageslink

Ein elektronisches Stück, dass sich vorwärts wie rückwärts gleich anhört, also ein akustisches Palindrom. So Sachen haben Johann Sebastian Bach, Alban Berg etc. auch schon angedacht, elektronisch ist es natürlich noch mal was anderes, allerdings auch kein sonderliches Kunststück; zumindest bei diesem Track hier „Reversible Jacket“ ist die Klanglichkeit noch recht unspezifisch.


http://margaretnoble.net/blog/reversible-jacket/

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politische Sehnsuchtsbildung

Das übernehme ich einfach mal komplett, weil nett:

DAS FORUM DER VERLORENEN HOFFNUNGEN
8., 10. und 11. September, 20h, Kanzleramt Berlin

Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler. Es ist Zeit, den unterdrückten politischen Hoffnungen in diesem Wahlkampf ein Forum zu geben.

MITMACHEN AUS BERLIN
Bergen Sie Ihre aufgegebenen Hoffnungen. Denken Sie über das nach, was Ihnen fehlt. Machen Sie Ihren verlorenen oder gestorbenen Hoffnungen vor dem Kanzleramt Luft. Hoffnungen sind formfrei (auch Gesang oder Malerei sind erwünscht).

MITMACHEN AUS DEM LAND
Falls Sie das Licht der Öffentlichkeit scheuen oder nicht in Berlin wohnen, können Sie Ihre lang gehegten politischen Träume per Medium in die Veranstaltung übertragen lassen (per Mail an: forum@http://www.facebook.com/l/;politicalbeauty.de oder direkt auf Handzetteln an eines der Medien vor Ort).

(via)

Alles wird gut

Mit der eZeitung.

Danke für den Hinweis, Kris!

Höhepunkte der Vermittlung Neuer Musik #2

Im Internet erreicht man andere Gesellschaftsschichten, hurra! In dem Fall Grafiker: Als ich mein Wacom-Zeichentablet gekauft habe, habe ich gleich mal eine kleine Improvisation damit gemacht, just 4 fun, und ins Netz gestellt. Es wurde mein zweitmeistgesehener Clip – da sind einfach eine Menge Leute auf YouTube unterwegs, die sich Demo-Videos von Wacom Tablets ansehen wollen. Nun, die werden allerdings bei meinem Vid selten überrascht, und entsprechend sind die Kommentare (hier eine kleine Auswahl, natürlich gibt es auch Verteidiger). Zu den Sounds: Ja, sie klingen nach Zahnarzt und nicht nach was Erhabenem. (Leowee hat dem klanglichen Resultat den Titel „Lynchmord der Plastikpiepmätze“ gegeben.) So ist die Kunstfreiheit, ihr Grafiker-Nazis.

stupid ass

Anyhoo, some other talentless assholes: Norma Nava, Marko D, John Hewitt, Robin Sperling, Picasso, Franklin Beecham, Banksy, Frank Stella, Willem DeKooning.. wonder if people ever said ‚I could do that, just dip my dick in some latex paint and slap it on a canvas, viola!“

What the f**** is this?

How on earth can you get inspired to be creative….do me a favor and video tape yourself running straight into the wall and post it here.

Holy moly, that sounded like shit.

I want to hurt you so bad right now…..

im telling wacom on you!

its sounds like 4 minutes and 39 seconds of you trying to flush a spaceship down the toilet… congrats.

stop playing with it and give it to me :( lol

You’re a moron and an embarrassment to the artistic community.

gay!

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Verkehrstote

Etwas albern, aber doch bestechend. Streetart-Installation von Mark Jenkins:

(via)