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Zum Gruseln

Was ist davon zu halten?

Der König ist tot, es lebe der König

Der Karriereschritt war überfällig, werden sich seine Manager denken. Aber er hat die Kurve noch gekriegt. RIP, Jacko.

P.S. Ich muss an den Film „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ von Fassbinder denken. Die Geschichte ist nach einem realen Fall: Eine alternde ehemalige Stummfilmdiva verkommt immer mehr, kündigt dann aber – was völlig absurd ist – ihr Comeback an, um sich kurz darauf mit Tabletten das Leben zu nehmen.

Verleser des Tages

„Gesundbrummen“ – statt „Gesundbrunnen“ (Bahnhof in Berlin).

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Vorschlag für die Wissenschaft

Wäre die Musikindustrie nicht ein interessanter Fall für die Schlafforschung?

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Komponistenbesitztümer

Anfang des Frühjahres war ich bei der Konferenz Audiopoverty, deren interessantester Vortrag von Hartmut Möller (von „meiner“ Rostocker Hochschule) war: Pekuniäre Verhältnisse von Komponisten. Jetzt sehe ich dass es den Vortrag hier gibt (und hier das Script). Diese Statistik finde ich vor allem interessant, sie zeigt die Besitztümer zu Zeiten des Todes der aufgeführten Komponisten an (was natürlich schwer zu rekonstruieren und zu vergleichen ist, dass das unscharf ist versteht sich):

Nach meiner momentanen Erinnerung an den Vortrag bedeuten die Zahlen etwa, dass Mozart zum Zeitpunkt seines Todes hoch verschuldet war, während Rossini uns als schwerreicher Multimillionär verließ. Interessant auch, dass beispielsweise Schumann doch nicht schlecht situiert war (was ist eigentlich mit Wagner?). Aber hört selbst. Und wenn ihr folgende Anzeigen anklickt, habe ich Chancen in der Liste einst auch im oberen Bereich zu stehen (momentan nicht!!).

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Tageslink

Wahnsinnig virtuos hat Bela Borsodi Fotos arrangiert, die sich als Buchstaben lesen lassen:

http://www.art-dept.com/artists/borsodi/WEBSITE-400/alphabets/portfolio.html

Institutionen komponieren

Habe im Bad Blog of Musick von Moritz Eggert auf dem Portal der Neuen Musikzeitung einen Gastbeitrag geschrieben. Er heißt „Institutionen komponieren“:


http://blogs.nmz.de/badblog/2009/06/20/institutionen-komponieren/

Stop Motion – von Zauberhand

Auch wenn diese Tricks praktisch so alt wie das Kino selbst sind, immer wieder schön (warum nur gibt es dazu keine Stop-Motion-Musik?):

Und hier der Vater Ururgroßvater:

Popkomm fällt aus, harhar

Überall ist heut zu lesen, dass die Popkomm wegen lauen Geschäfts dieses Jahr ausfällt. Was auch immer daran Schuld sein mag – ich könnte gerade Sekt aufmachen. Bleibt zu hoffen, dass die Popkomm nie wieder stattfindet, nie wieder dieser Schund an die Ohren Unschuldiger dringt und endlich wichtigere Probleme in Angriff genommen werden. Auch ästhetisch.

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