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You have died

Exposé 
für ein neues Werk für Flöte, Cello, 
Schlagzeug und Mp3-Player
  
You have died
 

Seit einigen Jahren konzentriert sich meine kompositorische Arbeit auf die Idee einer Musik mit Musik: Im „konzertanten Remix“ werden Reproduktionen von Musik collagiert und digital verändert, mit Live-Instrumenten neukontextualisiert und überschrieben. Die Erweiterung davon sind dann noch musikalische ReadyMades, Arbeit mit populären Computerkompositions-programmen und bis dahin dass ich andere Menschen im Auftrag komponieren lasse.

Das Sujet von You have died ist der Tod in der Musik, in seiner wohl banalsten Ausdrucksform: die piepsende Musik alter Computerspiele immer dann, wenn der Held stirbt. Eine große Sammlung solcher musikalischer ReadyMades wird mit den live spielenden Instrumenten konstelliert. Dieser Sound kommt ursprungsgemäß aus einem kleinen, schlechten Computerlautsprecher; diese Klanglichkeit greifen die Instrumene auf.

Dazwischen führt ein Exkurs zu Béla Bartóks Der wunderbare Mandarin, dem expressionistische Gegenteil klanglich und inhaltlich: ein Stehaufmännchen, das nicht umzubringen ist. Samples aus einer Aufnahme und einzelnen Gesten aus der Partitur des Orchesterwerks geben dem Thema eine kontrastierende Ebene.

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Kehrwoche – äh Kehrstunde

via

Filme, die man besser noch ohne Ton anschaut (2)

Warum eigentlich? Ich betrachte es als Kreativ-Technik: Welche Musik könnte dazu erklingen? Oder überhaupt inspiriert es zu einer anderen Musik als der ex hohlo Baucho.

Danke für den Hinweis, Dirk!

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Spruch des Tages

Von Banksy Kreidler. Via.

Tageslinks

Zurücklehnen und genießen!

…denn was da zeitgleich an der Ostfront passiert ist doch zu grässlich.

GEMA!

Die GEMA schafft es schon wieder, Unmut zu stiften, und diesmal ganz ohne Urheberrechte: Im Bad Blog of Musick berichtet Moritz Eggert, dass wegen technischer Umstellung viele der 2009 anstehenden Ausschüttungen erst 2010 erfolgen werden. Jaja, da geriert sich die GEMA immer als die Schutzhülle der armen Komponisten, aber die können jetzt mal zusehen wie sie ihre Miete bezahlen. So viel Verlass auf die GEMA. Man hielt es ja noch nicht mal für angebracht, die Mitglieder zu informieren, da geht nur, nachdem alle schon auf die Ausschüttung warten, so ein Brief an die Komponistenverbände.

Theo Geissler von der NMZ im Kommentar dazu:

…bei dem “Rückstand” soll es sich um eine höhere fünfstellige Zahl von nicht abgerechneten Programmen handeln. Der Vertrag von Heker [GEMA-Chef] ist vom “alten” Aufsichtsrat im Vorfeld der Wahlen bei der Mitgliederversammlung demnächst sicherheitsalber um fünf Jahre verlängert worden. Ein trefflicher Beitrag zur “System-Stabilisierung”…

Nur nebenbei: Unter der „höheren fünfstelligen Zahl“ sind natürlich auch alle meine Aufführungen.

Dass die Information erst jetzt, nach der Jahrespressekonferenz herausgegeben wird, wird auch kein Zufall sein.

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Tageslinks

Es geht los – Kalifornien erkennt als erste Instititution den E-Reader als Sparmöglichkeit. Dass es auf dieser Welt noch ein paar andere Institutionen gibt, die ebenfalls sparen müssen dürfte bekannt sein und jeder kann nun 1+1 zusammenzählen.

http://turi-2.blog.de/2009/06/10/heute2-schwarzenegger-gedruckte-schulbuecher-abschaffen-6276330/

http://www.heise.de/tp/blogs/4/139937

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Filme, die man besser noch ohne Ton anschaut (1)

So was in der Art hat Werner Herzog in dem sehr schönen Film „Die große Eksatse des Bildschnitzers Steiner“ gebracht, nach 2/3:

Analyse Neuer Musik mit der Medium-Form – Unterscheidung

Für die Hartgesottenen jede Menge Fachsimpelei aus meinem Mund, gestern vorgetragen beim sehr interessanten und anregenden Dritten Treffen des „Netzwerk für Musiktheorie Nord“ an der Musikhochschule Lübeck. Meinen Dank an Organisator Oliver Korte!

Link: Analyse Neuer Musik mit der Medium-Form-Untersch.

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