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Lob für die deutsche Bahn

Das ist jetzt ziemlich unzeitgemäß und geradezu subversiv, aber ich möchte die Deutsche Bahn AG loben. Nicht (aber eigentlich natürlich auch) weil ihr Chefhartmut endlich den Arsch versohlt kriegt Hut zieht, sondern weil sie auf mich hört, ja, mich persönlich, und zwar schon zum zweiten Mal:

1. Ende 2007 strich die DB den letzten Zug abends von Rostock nach Berlin, was für mich Rostock-Pendler ziemlich scheiße war, musste auf eigene Kosten dann dort noch übernachten. Protest-Mail, wenig später gab’s den Zug wieder.

2. Vor zwei Wochen hab ich mich endlich darüber beschwert, dass im RE Berlin-Rostock seit Monaten auf den Displays in den Wagen alle zwei Minuten eine Nicht-Nachricht über das Liebesleben von Paris Hilton ausgestrahlt wurde. Noch am selben Abend auf der Rückfahrt und seither blieb ich von der Dame gänzlich verschont.

Danke, DB AG!

Frei nach Kafka:

Der Deutschen Bahn gedankt. Geweint.

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Tageslink

Werbung für Zwölftonmusik

Ich lach mich schlapp…

Danke, David!

Oder frei nach Kafka:

Zwölftonwerbung gesehen. Geweint.

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Buchempfehlung: Cornelia Sollfrank – expanded Original

Cornelia Sollfrank habe ich letztes Jahr in Dortmund auf der Tagung „Arbeit 2.0“ kennengelernt und ihren NetArtGenerator habe ich schon gebloggt.

Snip von Wikipedia:

Sollfrank dekonstruiert seit Mitte der neunziger Jahre tradierte Begriffe und Konzepte wie etwa das Werk, die Originalität, die Genialität oder die Autorschaft, die noch heute den Kunstbetrieb oder das gültige Urheberrecht bestimmen. Mittels künstlerisch-subversiver, zum Teil auch gender-spezifischer Strategien erprobt sie im digitalen Medium neue Formen von performativer, kollaborativer und vernetzter Autorschaft. Bezeichnend für Sollfranks Arbeiten ist der spielerische Charakter ihrer Interventionen in sozialen Systemen und ihr Changieren zwischen Zweckfreiheit und politischer Intention.

Jetzt ist ein neues Buch von ihr erschienen, zu dem sie schreibt:

it is an artist monograph and contains my most important works of the last years as well as contextualising texts by Jacob Lillemose, Rahel Puffert, Silke Wenk and Gerald Raunig. the book has been published by Sabine Himmelsbach, Edith Russ Site for Media Art in Oldenburg, and Hatje Cantz Verlag Ostfildern.

for further information and a few excerpts from the book, please visit this website:

http://www.artwarez.org/projects/originalBOOK/

I am very happy that the art publishing house Hatje Cantz took the risk to publish this book which is definitely not main stream. To support my work and their effort I would very much appreciate if you could order a copy for your private or university library.

Tageslink

Das Göttinger Tageblatt schreibt einen schönen Artikel über das Konzert von Taru Kastari.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Feuilleton/Regionale-Kultur/Klavier-mit-Glaskugeln-Tennisball-und-Computer

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Die FAZ zur Finanznot des HR

Der Hessische Rundfunk muss sparen, sparen, sparen und das betrifft u.a. das geplante Hörspiel, das ich 2009 für den HR machen sollte. Vielleicht klappt’s ja 2010, falls der FAZ-Artikel beherzigt wird:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EEA9D14964A40428D922B1B86C30E85FD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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ZEIT-Artikel zu Mashup

Der sehr schöne ZEIT-Artikel über Mashup, der „Kunstform der Stunde“, von dem ich schon schrieb, ist online:

http://www.zeit.de/2009/18/Mashup?page=all

Ein ♥ für Blogs

Hab am 21.4. ganz die Blog-Sympathie-Aktion verpasst, und wenigstens eins will ich mal nennen, das imho noch viel zu wenig bekannt ist:

http://www.vvork.com/

Wahrlich ein Museum für neueste Kunst mit vielen tollen Exponaten.

Beispiele:

»Pictures of car radios taken while good music was playing«, 2004 by Hans-Peter Feldmann.

(Das mit der Beschreibung von nicht wahrnehmbarem Klang geht in die Richtung von Nachkommunikation.)

Primitives Collection Field“, 2007 by Tommy Stockel. Sculpture project in Second Life.

Frei nach Kafka:

Vvork gesehen. Geweint.

Richtigstellung

Bin etwas verwundert warum jetzt schon ein Pressetext zum Gewinn des „Fonds experimentelles Musiktheater“ kursiert, das war eigentlich erst für in 2-3 Wochen geplant. Jedenfalls heißt es da irreführend:

Er wurde bereits zu den Donaueschinger Musiktagen eingeladen und ist derzeit Gast bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie.

Zu viel der Ehre! Ich war zum Off-Programm der Donaueschinger Musiktage „next generation“ eingeladen, hab beim Panel ordentlich vom Leder gezogen und ne schöne Aufführung von Privataufführungen gehabt, aber zu den eigentlichen Donaueschinger Musiktagen war ich nicht eingeladen (außer als Zuhörer). Ein Bericht zu dem Off-Programm kam in der NMZ 12/2006.

Außerdem heißt es in dem Text:

Johannes Kreidler wurde 1980 geboren, bezeichnet sich als klassisch-avantgardi­stischer Komponist und hat in der Vergangenheit mit einigen theatralen Aktionen Aufsehen erregt, darunter die GEMA-Aktion „Product Placements“.

Das mit dem „klassisch-avantgardistischen“ habe ich denen eben deshalb so gesagt, weil ich als solcher nun aber doch über die klassischen Genre-Grenzen hinausgegangen bin. Also, ich hoffe in 2-3 Wochen kommt dann ein präziser Pressetext, dann auch schon mit näherer Beschreibung des neuen Stücks.

Frei nach Kafka:

Pressetext gelesen. Geweint.

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@ Linz 4: Bye

Fliege heute abend zurück, Linz war schön, prima Wetter, gutes Festival, Danke für den reichlichen Applaus für meinen Vortrag, etliche Museen konnten zwischendurch auch abgeklappert werden und somit kann ich frei nach Kafka sagen:

In Linz gewesen. Geweint.

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