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Alternde Banknoten

So schnell wird man historisch. Meine mit Noten versehenen Banknoten altern rapide.

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am 4. Mai das Ende des 500-Euro-Scheins beschlossen. […]
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, dass die Ausgabe der größten der sieben Euro-Banknoten „gegen Ende 2018“ eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Scheine der neuen Europa-Serie mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen eingeführt sein.

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/500-euro-schein-abschaffen-kosten-in-milliardenhoehe/150/3093/326993


http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/ezb-stellt-50-euro-schein-vor-14325437.html

Sampleticker

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(23)

Softwarekompositionsästhetiker

Das Netz sprudelt nur so vor Kompositions- und Synthesizersoftwares. Manche Komponist*innen wenden nun gerade ihr Augenmerk auf all diesen Output und untersuchen konstant all diese Programme auf Potenzial jenseits des Mainstreams; das finde ich interessant.

Alexander Strauch hat zumindest zeitweilig sich mit Stimmsynthesizern beschäftigt

Und insbesondere bei Stefan Hetzel scheint es mittlerweile so zu sein, dass ein beträchtlicher Teil der kompositorischen Arbeit das ständige Kennenlernen neuer Tools aus dem Netz ausmacht. Immer wieder zeigt er neue Stücke, jedes wieder mit einem anderen Programm erstellt oder zumindest Arbeit damit integriert.

Formal handelt es sich dabei um ein Klavierstück, doch habe ich während seiner Entstehung keinerlei Klaviatur berührt. Stattdessen zweckentfremdete ich das Programm „midiLooper“, das eigentlich dem Bauen von Drumloops dienen soll, mit einem Klavier-Sound. Die komplett unpianistische und zumindest in einigen Passagen für einen Menschen unspielbare Textur der Musik erklärt sich dadurch.

Mit midiLooper ist es möglich, via Mausklick mehrere Endlosschleifen aus je bis zu 128 rhythmisch aufeinander abgestimmten Einzelereignissen zu erstellen, in Gang zu setzen und dann im vollen Lauf zu modifizieren. Dadurch wird etwas möglich, was man „iterierte Schleifenimprovisation“ nennen könnte.

Kann man hier hören:
https://stefanhetzel.wordpress.com/2016/12/18/zwangsgedanke-fuer-selbstspielklavier-eplayer-realisierung/

(Hetzel lädt alles nur auf archive.org hoch, wo es für Außenstehende leider schwer gemacht wird, einen Embedd-Code zu finden.)

Cages Musik, mit Cage-Techniken geremixt

The 10-minute Davis track, “through the villagepleasant (John Cage remix),” submits the entire collection of Cage’s work from the Mode Records label into an aleatoric blender, and it yields as a result something that sounds very much like a Cage piece: flush with ideas, charmingly impatient.

(via Disquiet)

Früher auf Kulturtechno:
Williams Remix
John Cage – Monsterlist
John Cage Memorial Random Composer Award
Ein Film über John Cage im Format 4:33

in-side-out-sourced amplification

Ganz versteh ich es nicht, irgendwie verwendet Jen Hill ein Kabel als >Tonabnehmer<.

Charts Music, instrumental version Video (Kammerakademie Potsdam)

Charts Music (instrumental version)
Kammerakademie Potsdam
KAPmodern 3.11.2016

Arrangement: Mark Knoop / Kammerakademie Potsdam / Johannes Kreidler
(Original: https://youtu.be/2-BZfFakpzc)

Zwei konzeptuelle Stücke

Wie zu jedem Jahresende fasse ich auch an dieser Stelle wieder kleinere Arbeiten zusammen. 2010 waren es vier, 2011 zwei, 2012 fünf, 2013 dreizehn, 2014 wieder fünf, 2015 elf, heuer sind es wieder mal zwei – zwei Bilder.

Form

 

Iconography

Damit geht Kulturtechno in einen kurzen Winterurlaub, nächster Beitrag am 7.1.!

Rhythmen mit Licht komponieren

.. wird für immer mehr Komponist*innen ein Betätigungsfeld. Hier eine Arbeit von Andreas Eduardo Frank.

Wie Homers Odyssee gesungen worden sein könnte

In diesem Stil die heutigen Nachrichten vortragen.

“In the course of the last years,” write Danek and Hagel, “we have developed a technique of singing the Homeric epics, which is appropriate for the primarily oral tradition from which these poems emerge.” The two scholars caution that their theoretical recreations are “not to be understood as the exact reconstruction of a given melody, but as an approach to the technique the Homeric singers used to accommodate melodic principles to the demands of the individual verse.” Accompanied by a four-stringed lyre-like instrument called a phorminx, “the Homeric bard” would improvise the “melody at the same time as he improvised his text, which was unique in every performance.” In the audio above, you can hear Danek and Hagel’s melodic recreation of lines 267-366 of book 8 of the Odyssey, in which Demodocus sings about the love of Ares and Aphrodite.

(via openculture)