Skip to content

Speech Accent Archive

Im Speech Accent Archive werden Aufnahmen von Menschen aus der ganzen Welt gesammelt, die den gleichen englischen Text einsprechen. Erinnert mich stark ans Sonologie-Institut in Den Haag, wo auch Leute aus allen Herren Ländern da waren und alle irgendwie englisch sprachen, auch wenn es sich dann zB nach spanisch mit englischen Wörtern angehört hat. Dagegen sprechen sie hier verhältnismäßig verständlich:


http://accent.gmu.edu/index.php

[“The speech accent archive uniformly presents a large set of speech samples from a variety of language backgrounds. Native and non-native speakers of English read the same paragraph and are carefully transcribed. The archive is used by people who wish to compare and analyze the accents of different English speakers.“]

(via soundseller)

[ad#ad2]

Alice Schwarzer rappt Frauenarzt

Wieder ein Beitrag in der Reihe „Man-kann-alles-auf-4/4-Takt-und-tonale-Harmonien-kleben“ und ein Beitrag über Zweckentfremdung. Alice Schwarzer liest in einer Talkshow dem Skandalrapper Frauenarzt seine eigenen Texte vor. Das ließen die Frauenarzt-Fans freilich nicht ungenutzt und bastelten einen Remix. Ich will das jetzt nicht bewerten, es ist nur interessant, inhaltlich Unvereinbares zusammengeklatscht zu erleben. Und bei aller ästhetischer Lausigkeit finde ich es noch etwas gehaltvoller als der Colbert-Report-Remix, weil hier, eben, die Bewertung weniger klar ist.

[german feminist Alice Schwarzer reads a misogyne text and is being remix’d:]

[ad#ad2]

Klavieretüden by Internet

Jason Freeman hat kleine Bausteine für eine Klavieretüde geschrieben, die der geneigte Surfer selbst formvollenden kann:

[Jason Freeman lets you create your own version of „piano etude“:]

http://turbulence.org/spotlight/pianoetudes/net.jasonfreeman.pianoetudes.PianoEtudes/wordpress/?page_id=367

Die Pianisten Jenny Lin hat einige Resultate davon bereits gespielt.

Konzeptuell freilich ein Klassiker, aber wie mit so vielem wird’s eigentlich erst jetzt dank Internet wirklich öffentlich realisierbar.

[ad#ad2]

Swingerized Music

Tristan Jehan hat ein Programm geschrieben, das Musikdateien derart bearbeitet, so dass aus binärem Rhythmus tertiärer Swing wird. Schöne Idee, und überraschend ist, wie glitchfrei das tatsächlich möglich ist. Photoshop’d Music!

[Python Script turns everything into a Swing – Photoshop’d Music!]

Every Breath You Take:

Sweet Child O’Mine:

(via MusicMachinery)

[ad#ad2]

Timm Ulrichs

Eine schöne Doku über den viel zu wenig bekannten Konzeptkünstler Timm Ulrichs (früher schon mal auf Kulturtechno); wenn auch in dem Film nicht die besten Arbeiten erscheinen (doch: „Hier -> 40 000km“ ist fantastisch, vor allem wenn der Meister selber drunter vorbeigeht).

[documentary of the concept artist timm ulrichs:]

[ad#ad2]

Lange Filmszenen

Gegenüber Hollywood, das alle drei Sekunden die Einstellung wechseln muss, sind lange Einstellungen grundsätzlich ein Segen. Eine schöne Sammlung hat Jim Emerson zusammengestellt (Fassbinder oder Tarkovsky hätte auch dabei sein können; Hitchcock’s „Rope“ besteht sogar fast nur aus einer Einstellung – gefaked allerdings):

[A collection of extraordinary long takes in movies:]

Anleitung für alle Webfilmchen, die länger als 5 Minuten dauern: Da ja viele verführerische Klickmöglichkeiten rumlauern auf Vollbild stellen und mit dem Stuhl einen Meter zurück!

(via Glaserei)

[ad#ad2]

Trainersong

Ähnlich hervorragend wir die Palin-Begleitungen: Eine Musikalisierung des Fußballtrainers Louis van Gaal. Ähnliches wird vorkommen in Feeds. Hören TV und im Esslinger Happening im Oktober.

[Similar to the great Palin Tunes: Louis van Gaal musicalized:]

(via Harald Schmidt Show)

[ad#ad2]

Strawinsky verhaftet (1940)

In 1940 Igor Stravinsky re-orchestrated ‚The Star Spangled Banner‘ for the Boston Symphony. Someone alerted the Boston police, who arrived at Symphony Hall, confiscated the instrumental parts to the Stravinsky orchestration and arrested Stravinsky for ‚tampering with public property.

(via BoingBoing)

Kutiman – Craftsman

Ich kann Kutiman, einem israelischen Musiker, der aus YouTube-Snips Musikstücke klebt, nicht wirklich etwas abgewinnen. Es zeigt nur, dass man mit jedem Kram 4/4-Taktmusik machen kann. Hugh!

(via 11k2)

[ad#ad2]

Typokunst – Kinski

Drüben bei Perlentaucher gibt’s einen schönen Essay von Thomas Rohde über die Kunstform der Typo-Filme. (Texte filmisch zu vermitteln wäre auch ein Ansatz für Musiktheorie.) Hier eines seiner Beispiele, eine berühmte Kinski-Szene, schriftanimiert von Peter Dreiss. Leider wurde der Schluss davon nicht mehr umgesetzt.

[ad#ad2]