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Beispiele für Sample-Einspielungen von Instrumentalmusik

Von der gerade erschienenen ConTimbe-Sample-Sammlung instrumentaler Klänge gibt es nun ein kurzes Beispielvideo:

Ähnlich hier eine Einspielung von Strawinskys „Sacre“ mit Samples der Vienna Symphony Library:

Ich halte das für einen enormen technischen Fortschritt. Hier gibt es Essay von mir zu dem Thema. Oder siehe auch Harry Lehmanns ePlayer-Definition.

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Aphorismen des Tages:

 

Lyrischer Aerobic-Trainer

Biologie
Fantasie
Dogmatik

Hegel
Rousseau
Derrida

Komponisten-Komponisten

bereit, begrenzt.

Dieser musikalische Quartsprung

Schlagzeug
Harfe
Slogan

Instrumentenzerstörung: Kirchenorgel

(via usernamealreadyexists)

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Aphorismen des Tages:

 

Gefundene Berufung im Testament

Tonbanduniversität

Mörder werden van Gogh

Deutschland zurückgeben

Vielleicht brauche ich eine sogenannte Durchführung

Zweistimmige Zunge: gleichgültig

Ein kompensatorischer Glücksbegriff

Matthew Shlomowitz: Popular Contexts Volume 2

Der Komponist Matthew Shlomowitz hat eine zweite Auflage seiner „Popular Contexts“ für Klavier und Sampler veröffentlicht. Wunderbare minimalistische Verknüpfung von Klavierspiel, Keyboardspiel und szenische Gesten. Man beachte die Coda im letzten Stück.

Popular Contexts Volume 2
1. Weird Uncle
2. See My Logic
3. Racing Cars Have Feelings Too
4. Stand Up For Skateparks

by Matthew Shlomowitz
Performed by Stephane Ginsburgh
Turner Sims Concert Hall, Southampton
12 November 2012

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Aphorismen des Tages:

 

Bushaltestelle
Reflexzonen
Front

Werkausgabe seiner Standardthemen

Düsseldorf (1901)

Differentialrechnung
Harfe

Nüchterne Empfindlichkeit

Konzertveranstalter Kant

Nicht 127-150

Vortragsvideo „Die gesellschaftliche Funktion der Kunst“ (Harry Lehmann)

»Die gesellschaftliche Funktion der Kunst«, Vortrag zum Symposium ›Die nervöse Ordnung gereizter Denkmodelle‹ am Freitag, den 16. November 2012.

http://www.harrylehmann.net/

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Aphorismen des Tages:

 

Imperativ (114-129)

Grenzerfahrung Subdominante

Schriftform Trompete

Schwierigkeit 1968

Realismus beobachten

Schwingungen 196-241

Produktion
Epoche
Ziel

Statement der Gesellschaft für Neue Musik zur Donaueschinger Protestaktion

Nach der größtenteils bescheuerten Diskussion um die Protestaktion gegen die SWR-Orchesterfusion beim Donaueschinger Eröffnungskonzert hat sich nun die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) eingeschaltet, die hinter der Aktion steht. Sie hat ein Statement veröffentlicht, zu lesen auf Ian Pace’s Blog:

As we realise that Johannes Kreidler has been offended for the protest he performed in Donaueschingen against the merger of the two SWR orchestras, please let us make some point clear. […] We commissioned Johannes Kreidler with the performance of this protest. And the protest is not in any way self promotion.

Maybe a protest of all composers present at the festival would have been a good campaign too. Anyway we did not prevent anyone from doing so.In the end we are a bit astonished that Johannes Kreidler who acted on our behalf is questioned that way. We would have preferred to be addressed directly.

http://ianpace.wordpress.com/2012/11/30/statement-from-the-gesellschaft-fur-neue-musik-concerning-the-kreidler-protest-at-donaueschingen/

Zufallsshoppen

Programmierer Darius Kazemi hat einen Algorithmus geschrieben, der ihm täglich per Zufall einen Gegenstand bei Amazon kauft (im Wert von etwa 50 Dollar). Hier sind seine Erwerbungen dokumentiert.
Seit jeher liebe ich die Funktion „Zufälliger Artikel“ bei Wikipedia. Der Zufallsgenerator wird immer mehr zur Strategie angesichts systematisch nicht bewältigbarer Datenmassen. So baue ich mir aus meinen rund 70.000 Samples von Einzelklängen, die ich besitze, neue Akkorde nur noch per Zufallsgenerator, denn irgendwie systematisch vorne mit allen Kombinationsmöglichkeiten anzufangen wäre ein hoffnungsloses Unterfangen. Und ratet mal, wie die täglichen Kulturtechno-Aphorismen entstehen. Serendipität ist das Zauberwort.

(via engadget)

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Aphorismen des Tages:

 

Verkündigung der Lustlosigkeit

Sie schreibt den gehypten Quintsextakkord

Wirkung
Mitwirkung
Werk

Millionen Stellungen des Grundtons

Gemäßigtes Schließen erleben

Vierschule

Der Aberglaube Berlin

England, die falsche Differenz

Sind irgendwann alle Melodien komponiert?

Nach der GEMA-Aktion hatte ich die Idee, sämtliche möglichen siebentönigen Melodien vom Computer berechnen zu lassen, diese dann als mein Werk bei der GEMA anmelden und somit sämtliche künftigen Melodien unmöglich zu machen. Hab ich dann doch nicht gemacht, weil vielleicht der nötige Speicherplatz doch zu groß wäre und die GEMA-Anmeldung nicht möglich ist, weil ich ja erst mal auseinanderklamüsern müsste, welche von den Melodien bereits existieren..!

Wie dem auch sei, in diesem Video wird der Frage nachgegangen, ob irgendwann die Kombinationsmöglichkeiten der Töne erschöpft sind. Die Antwort lautet: nein! Es deren gigantisch viele Möglichkeiten. Aber warum klingt dann dennoch so viele Musik so ähnlich? Weil man doch immer auf bekannte Muster zurückgreift, und weil keine wirklich neuen Qualitäten noch erschlossen werden. Insofern doch ein materialer Endpunkt.

Ob etwas als neu oder alt angesehen wird, ist dann eine Frage der Abstraktion. Dazu habe ich mal einen Essay geschrieben.

Die Idee, sämtliche möglichen CDs zu brennen hatte ich in meinem Musiktheater Feeds. Hören TV in dieser Szene eingebaut. Sie geht zurück auf Jorge Luis Borges‘ Erzählung „Die Bibliothek von Babel„.

(via Kraftfuttermischwerk)

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Aphorismen des Tages:

 

Technik
Schriften
Gespräche

Amerikas systemkritischer Nichtskönner

Parteien bemalen

Ich bin wie von sich betrachtet

Harmonie
Deckel

Brechmittel Wahrheit

Baulärm (1916)

Hirnwellen in mittlerem Hörbereich

Alvin Lucier hat schon 1965 die Hirnwellen eines Performers in Klänge umgewandelt, allerdings bestand dabei das Problem, dass die Wellen eigentlich außerhalb des hörbaren Bereichs liegen. Chinesische Forscher haben nun eine Methode entwickelt, die Hirnwellen in normale Hörbereiche zu übertragen. Da sieht man mal wieder, die Chinesen wollen westliche Musik imitieren!

Neurological researchers in China have created a method of transforming brainwaves into music which better mimics human compositions.

The team, led by Jing Lu of the University of Electronic Science and Technology of China, combined information from electroencephalography (EEG) and functional magnetic resonance imaging (fMRI) from the same neural mass to create the brain soundtracks.

Previous attempts by the team to create music that represents physiological information used EEG data to dictate pitch and intensity of notes but the researchers found that using data from the fMRI for intensity better approximates the work of human composers where pitch and intensity are largely independent of one another.

Hier ein langer Artikel zu dem Thema.

(via usernamealreadyexists)

Früher auf Kulturtechno: Doku „Music for a Solo Western Man“

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Aphorismen des Tages:

 

Die ödipale Pression des Musiklebens

Rezipient einer Braut

Ein Fulbright-Stipendium für Beethoven

Die Reihenfolge eines heutigen a-moll-Sextakkords

Kürzer Küssen

Wortlose Extremtendenz (1916)

Ein musikalisches Geräusch

Kreidler @Neue Töne Open Stuttgart

Am Freitag, 30.11. um 20h werde ich beim Festival Neue Töne Open im Wilhelmspalais Stuttgart den Vortrag „Paneklektizismus“ halten, anschließend spielt das Ensemble Suono Mobile Global meine „untitled performance #3“ sowie „shopping 4“ von Michael Maierhof.

http://malte-giesen.de/nto/Neue_Tone_Open/programm.html

Neue Musik in meiner Unterhose

++Vorwarnung: Es folgt pubertärer Humor. Wer dafür keinen Sinn hat, möge jetzt einfach von dannen klicken und frühestens morgen wieder vorbeischauen.++

Irgendjemand hat mal herausgefunden, dass sich Filmtitel stark verbessern lassen durch den Zusatz „in meiner Unterhose“. Ich nenne nur:

– Eine offene Rechnung in meiner Unterhose
– Die unendliche Geschichte in meiner Unterhose
– Ein Quantum Trost in meiner Unterhose
– Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby in meiner Unterhose
– Unheimliche Begegnung der dritten Art in meiner Unterhose

Usw., die Liste ist endlos, hier gibt’s eine große Sammlung.

Da aktuell drüben im Bad Blog eine bemerkenswerte Fotoserie anzusehen ist (Update: der Artikel wurde leider just gelöscht), welche auf geteilte Meinung stößt, möchte in Solidarität hier die Liste von Werktiteln der Neuen Musik ergänzen, die sich durch den oben genannten Zusatz stark verbessern lassen.

Donaueschingen 2012:

– Bodybuilding in meiner Unterhose
– Durchbrochene Arbeit in meiner Unterhose
– Der „Weg der Verzweiflung“ (Hegel) ist der chromatische in meiner Unterhose
– PANORAMA / PHANTOM / PRÄPARAT in meiner Unterhose
– Schienen wie Wellen die in lange Auge in meiner Unterhose
– Generation Kill in meiner Unterhose
– Selbsthenker II – durch die Wand in das Gehirn in meiner Unterhose
– My My Country in meiner Unterhose
– Skip a Boat in meiner Unterhose
– Forest Construction in meiner Unterhose

Und andere einschlägige Titel aus dem Repertoire der Neuen Musik:

– Zwei Gefühle in meiner Unterhose
– Concertini in meiner Unterhose
– Das Mädchen mit den Schwefelhölzern in meiner Unterhose
– Die glückliche Hand in meiner Unterhose
– Begleitmusik zu einer Lichtspielszene in meiner Unterhose
– Die Geschichte vom Soldaten in meiner Unterhose
– Requiem für einen jungen Dichter in meiner Unterhose
– Differenz / Wiederholung in meiner Unterhose
– Fremdarbeit in meiner Unterhose
– Kreuzspiel in meiner Unterhose
– Luzifers Traum in meiner Unterhose
– Verklärte Nacht in meiner Unterhose
– Harakiri in meiner Unterhose
– Werden Fische je das Wasser leid in meiner Unterhose?
– Vor und zurück in meiner Unterhose
– Mit etwas Extremismus und einer Muskel-Coda in meiner Unterhose
– Schöner Leben in meiner Unterhose
– Das Jahrhundertspiel in meiner Unterhose
– Freizeitspektakel in meiner Unterhose

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Aphorismen des Tages:

 

Keine dialektischen Hilfsmittel, sondern Ravel

Er hat „L’épistémologie“ geschrien

Suitensatzform
Metaphysik
und Ästhetik

Ganztonschritte strukturieren Glauben

Verarbeitung von Lévi-Strauss

Musik statt Wolfgang

Dem a.a.O. diskutierten Kunstwerk