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Kreidler @donaueschingen

The Nadar concert tomorrow 11am at the Donaueschinger Musiktage (new pieces by prins/pasovsky/kreidler/schedl) will be broadcasted live with audio & video on the net: http://swrmediathek.de/content/live.htm

Renaissance des Songbooks

Ich hab mit dieser Art von Musik nichts am Hut, aber die Idee finde ich super: Die Gruppe Beck hat aus dem Ende der CD die Konsequenz gezogen und veröffentlicht ihr neues Album nur als Noten – die Fans können’s dann spielen und ihre Versionen auf YouTube hochladen. Und alle Fans gehen gespannt ins Konzert, um dort die tatsächliche Beck-Version zu hören.

(via Nerdcore)

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Aphorismen des Tages:

 

Lochstreifen: Maske

Bedrohlichkeit handelt in Graden

Mozarts Hauptfiguren nachahmen

Musikstücke suggerieren Dank

Der studierte Klang

Aus Niederschrift wird Überzeugung und Geschmack

Die riesige Wiederholung

Codepoesie

Ishac Bertran hat eine Anthologie von Gedichten in Codeform herausgegeben. Eine Kunstform, deren primäres Stilmittel der Zeilenbruch ist, und eine Maschinensprache, deren primäres Strukturmittel der Zeilenbruch ist: das passt.

Poetry is considered a form of literary art in which language is used for its aesthetic and evocative qualities. It contains multiple interpretations and therefore resonates differently in each reader. Code is the language used to communicate with computers. It has its own rules (syntax) and meaning (semantics). Like literature writers or poets, coders also have their own style that include – strategies for optimizing the code being read by a computer, and facilitating its understanding through visual organization and comments for other coders.

Code can speak literature, logic, maths. It contains different layers of abstraction and it links them to the physical world of processors and memory chips. All these resources can contribute in expanding the boundaries of contemporary poetry by using code as a new language. Code to speak about life or death, love or hate. Code meant to be read, not run.

(via Nercore)

Früher auf Kulturtechno: Germany’s Next Topmodel als Reclamausgabe

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Aphorismen des Tages:

 

Funktion
Umschlag
Hierarchie

Die Einseitigkeit Clara Schumanns

Improvisationshefte bedienen eine protestantische Gesellschaft

Die letzten Tonhöhen verknüpft ein Einzelner

Er besaß die neue Oktav

Anstrengung
Unterwerfung
Venedig

Die ewige Reihe. Serialismus Marienhof.

Luigi Nono, das Gesamtwerk (Playlist)

(via Musikfabrik)

Update: Dank an den Facebook-Kommentar – die Playlist ist nicht vollständig.
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Aphorismen des Tages:

 

Stil als Obergrenze

Zurück in die Postmoderne

Der präexistente Griff

Die indiskutable Es-Dur-Sonate

Maximum
Musik
Thema

Der späte Affekt

Die Neunte
Die Zweite

Kreidler @SWR2

Heute abend zwischen 19 und 20 Uhr kommt auf SWR2 Tandem ein Portrait von mir anlässlich der am Wochenende stattfindenden Uraufführung meines neuesten Stückes bei den Donaueschinger Musiktagen.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/ueberuns/-/id=8986910/nid=8986910/did=8986844/ktnue3/index.html

Livestrom:
http://mp3-live.swr.de/swr2_m.m3u

Musik aus Vogelkacke

Dann bitte noch mit Songsmith arrangiert, oder für großes Orchester und Chor.

(via Kraftfuttermischwerk)

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Aphorismen des Tages:

 

Jünglinge lassen Theorie zugrunde gehn

Tägliche Endfassungen

Lachenmann 2003

Das Urteil der graphischen Intelligenz

Ein knochenschwingender Tarkowskij

Proportionslehren sind unergründlich

Studentenrhythmen

John Cage Memorial Random Composer Award

Danke für den Hinweis in den Kommentaren, tatsächlich gibt es einen Kompositionswettbewerb im Gedenken an John Cage, bei dem der Sieger per Zufall bestimmt wird. Ich wäre mächtig stolz, könnte ich den Gewinn dieses Preises in meinen Lebenslauf schreiben.

The winner is selected using Random.org’s „true“ random numbers culled from atmospheric noise.

http://randomcomposeraward.weebly.com/index.html

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Aphorismen des Tages:

Schließen
Kommen
Verweigern

Schnelle strukturelle Blickrichtungen (im Interview)

2002: Politik

Freie Reihentechnik wird Formplan

handeln
finden
aussehen

Das quadratische Thema

Divertimento europäischer Synkopen

Die durchschnittlichste Musik

In der New York Times steht ein interessanter Artikel über statistische Erfassung von Musik. Dabei wird das „Zipf’sche Gesetz“ erwähnt, wonach, kurz gesagt, das häufigste Wort in einem Text doppelt so häufig vorkommt wie das zweithäufigste, dreimal so häufig wie das dritthäufigste, und so weiter.
Derart wird denn Popmusik der letzten Dekaden erfasst, wie der Artikel beschreibt.

Immer wieder auf der Suche nach dem maximal-Unmusikalischsten, ergo einer bislang noch nicht als „Musik“ bekannten Musik, können statistische Mittelwerte ein Prinzip sein. Die allerdurchschnittlichste Musik, der gemeinsame Nenner aller Musik, die nackte Hollywood-Formel, das würde ich gerne mal hören. Der Künstler Timm Ulrichs hat in anderen Bereichen einige Arbeiten realisiert, die ich super finde, hier zB der durchschnittliche Grundstücksbesitz eines Deutschen, zum Begehen.

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Aphorismen des Tages:

 

Kritik
Aufbruch
Danke

Sekunden der Harmonik

Das Prinzip ergreifender Schlagkraft

Die lebendige Abstraktionsebene von Tätigkeiten

Nachkonstruierte Sprache, Norm der Unmöglichkeit

Künstlerromantik im europäischen Untergrund

Anschließende Fakten zur Struktur der Moderne

Nadar-Konzert @DeutschlandFunk

Heute abend 21.05h sendet DeutschlandFunk Aufnahmen von den diesjährigen Darmstädter Ferienkursen, darin auch Werke aus dem Konzert des Nadar Ensembles, und mein Stück „Die ’sich sammelnder Erfahrung‘ (Benn): der Ton„. Dazwischen komme ich auch zu Wort, die Sendung gestaltet Ingo Dorfmüller.

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Darmstädter Ferienkurse 2012

Neue Kompositionen von
Alexander Schubert,
Stefan Prins,
Johannes Kreidler und
Jorge Sánchez-Chiong
Nadar Ensemble

Neue Werke von
Larry Polansky,
Jagoda Szmytka und
Matthew Shlomowitz
Besides Ensemble
Aufnahmen vom 18.7.12 aus
der Centralstation Darmstadt

Livestrom:
http://www.dradio.de/streaming/dlf.m3u

Fake Field Recordings

Drüben bei Disquiet gibt’s eine hübsche Aufgabenstellung für alle Soundbastler: Ein Soundfile erstellen, das sich wie ein mit Mikrofon in der freien Wildbahn aufgenommenes Soundfile („Field Recording“) anhört, das tatsächlich aber voll synthetisch hergestellt wurde; vergleichbar wäre der Fotorealismus in der Malerei.

Hier ein Beispiel, von Mark Rushton:

“Artificial Field Recording” – I decided to interpret this as constructing a field recording of an alleged department store from non-specific elements of what a field recording of a department store or retail space would typically have.

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Aphorismen des Tages:

 

Schnell genug, obwohl völliges Ornament

Man transponiert das Befremdliche zur Sekunde

Vollendung verlängert figurativ das Schicksalsjahr

Eindrücke einer Amerikareise

Korrespondenz noch in Schuberts letzter Sekunde

Der Grandseigneur muss krasse Klangspektren hören

Die Illusion französischer Solisten