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“complement deformation browser…” @Ausland / Berlin

Im Ausland wird mein Streichquartett am morgigen Mittwoch, 8.4.09 uraufgeführt. Das Ausland liegt in Berlin-Prenzlauer Berg, Lychenerstr.60, und nicht irgendwo außerhalb der deutschen Grenzen, wie manche denken. Und da spielt das Sonar-Quartett morgen um 21.30h:

Johannes Kreidler (geb.1980): complement deformation browser… (2003) UA

Georg Katzer (geb.1935): tempi fragili (2005)

Kirsten Reese (geb.68): Kapsel (2008) UA

Enno Poppe (geb.1969): Tier (2002)

Mein Stück ist ein halbes “Jugendwerk”, oder das erste große Werk mit dem ich mich endgültig freigeschrieben habe, wenn auch noch mit der Musiksprache die für Freiburg damals und für die ausklingenden 90er Jahre typisch ist. Aber, das kann ich nach der heutigen Probe sagen, sehr gelungen.
Dazu gibt’s noch zu erzählen, dass ich das Stück für den deutschen Hochschulwettbewerb geschrieben habe und den 1.Preis erhielt, nur hat die ausrichtende Hochschule, die Musikhochschule Frankfurt, es nicht hingekriegt dass das Stück beim Preisträgerkonzert gespielt wird. Dafür hat bei selbigem der Präsident der Hochschule, Thomas Rietschel, vollmundig verkündet dass das Stück zu späterem Zeitpunkt von Frankfurter Spielern nicht nur in Frankfurt, sondern auch in Freiburg gespielt werden würde, etc.ppp. Das folgende Trauerspiel hat mir dann zwei Jahre später, nach immer unfreundlicheren Emails von beiden Seiten, der Bratschenprof ausführlich beschrieben, keiner konnte es, die Hochschulstrukturen und -finanzen vermochten es nicht, etc.pppppp. und so bezeichnete man zuletzt Herrn Rietschels Äußerung als “Absichtserklärung”, nicht mehr. So verfährt man in Frankfurt, das stolz ein Institut für Zeitgenössische Musik sein eigen nennt, mit jungen Komponisten. Um so erfreulicher, dass das Stück doch nicht in der Schubladensenke verschwunden ist sondern von Susanne Zapf herausgefischt wurde und nun zur Aufführung kommt. Kommet!

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Streichquartett @Loveparade?

Heute rief mich der Organisator der Nachfolgeveranstaltung der Love Parade in Berlin an, ob ich da mitwirken wolle. Das ist natürlich verlockend, sofern ich freie Hand habe. Neue Musik auf der Love Parade (ja, ich bin für die Integration in bestehende Strukturen). Ein starker Kontrast wäre gut, zum Beispiel ein extrem verstärktes Streichquartett, das Nonos extrem leises Streichquartett extrem laut spielt. Kulturtechno wörtlich!

Da fällt einem natürlich Stockhausens Streichquartett ein, bei dem jeder Spieler in einem eigenen Hubschrauber sitzt, und man ist gleich entmutigt, denn ein Streichquartett nach diesem Stück ist kaum noch möglich ob der Kühnheit, die leider auch eine finanzielle ist (Ästhetik der großen Zahl!). Andrerseits ist das Stockhausen-Stück rein musikalisch ziemlich schwach.
Mal sehn, vielleicht wird aber aus der Love-Parade, die jetzt B-Parade heißen soll, was mit eigener Beteiligung. Morgen gibt’s übrigens mein unbedarftes Streichquartett aus Freiburger Jugendtagen in Berlin zu hören, wie gleich gebloggt wird.

Hier zu Stockhausens Stück:

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Schwimmwesten für Kühe, wenn dann die Ozeane überlaufen

Henriette hat mich beim Operare-Workshop auf ein schönes Projekt hingewiesen:

Karsten Gruth und Nils Volkmann entwerfen Gegenstände, die wir nach dem Klimakollaps brauchen werden, z.B. Schwimmwesten für Kühe:

http://www.klima2050.de/Main.html

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Randgruppe spielt auf deutschen Autobahnraststätten!

Das Duo Randgruppe macht seine Ankündigung wahr und bespielt nun dieses Frühjahr mit seiner mobilen Bühne deutsche Autobahnraststätten mit meinen eigens geschriebenen Stücken.

Silke Lange – Akkordeon

Annette Rießner – Akkordeon

wir spielen

- in ganz Deutschland, das macht sich gut

- in lila, wegen dem Trend

- Musikalisches Material von Johannes Kreidler, der ist auch im Trend, das passt gut

- Stücke für 2 Akkordeons, die weiter keine künstlerische Aussage haben

- lieber ohne Publikum

- nur im Anhänger

Der Blog dazu ist hier:

http://duorandgruppe.wordpress.com/

Demnächst sollen dort auch Videos kommen; das ganze wird von einem Kamerateam begleitet.

Das Konzept, zwei Akkordeonistinnen spielen auf Autobahnraststätten wuer durch Deutschland Neue Musik, egal ob jemand zuhört oder nicht, hat schon im Vorfeld viele Fans gefunden. Ich glaube, ein neuer Surrealismus ist angebrochen. Demnächst hier vielleicht mehr (fancy) Theorie dazu.

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Ostern da!

Heute nachmittag war für mich unerwartet bereits Ostern. Wollte Eier kaufen und musste im Supermarkt ziemlich lange danach suchen.

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Charts Music @Focus

In der morgigen Print-Ausgabe des Focus (“Der schärfste Konkurrent der Titanic” (Titanic)) kommt ein Artikel zu Charts Music.

I hate Mozart

Auf YouTube gibt’s Material aus der Oper “I hate Mozart” von Bernhard Lang.

Das beneidenswerte ist hier, dass er schafft den traditionellen Belcanto-Gesang ohne jede Peinlichkeit zu verwenden.

Lang wird gehasst und verehrt. Ich gehöre zu letzteren mit der Meinung, dass er einer der besten Komponisten der Gegenwart ist. Nur seine Impro-Geschichten könnte er bleiben lassen, hört sich immer gleich (und zwar gleich schlecht) an; sowieso ist Impro out.

Update

Ist USB nicht die Fortsetzung von USA?

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Operare zu Ende

Der Operare-Workshop ist zu Ende und hat mir eine Menge Informationen gebracht, zum Beispiel dass wenn man ein zeitgenössisches Musiktheater produziert auch mal einen Statiker in die Kalkulation nehmen muss (teuer!).

Morgen geht’s nach Mannheim, wo ich an der Popakademie im Rahmen der Time Warp einen Vortrag über die GEMA-Aktion halte. Und zu Hause stehen immer noch die Umzugskisten.

YouTube vs. GEMA bei DeutschlandRadio Kultur

Heute nachmittag habe ich im Radiofeuilleton von DeutschlandRadio Kultur live zum aktuellen Streit zwischen der GEMA und YouTube gesprochen. Hier der Beitrag.