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ATTAC in der Frankfurter Börse

Prima Aktion und bezeichnende live-Reaktionen von unseren Fernsehanstalten.

Heiner Müller 1

Schöner kleiner Film, in dem Müller in seiner bekannt trocken-pathetischen Art seine Texte liest.

Cornelia Sollfranks “net.art generator”

Cornelia Sollfrank, die ich bei der Tagung Arbeit 2.0 kennengelernt habe, ist Netzkünstlerin und beschäftigt sich mit Fragen der Urheberschaft und Originalität.

Der net.art generator stammt noch aus den Anfängen des Web (1999), ein Programm das mit Hilfe der Google-Bildersuche aus Suchergebnissen neue Bilder erstellt. Hier stellt sich natürlich sehr die Frage, wer nun der Schöpfer eines resultierenden Bildes ist. Die Resultate sehen übrigens meist ganz gut aus, was in algorithmischer Kunst eine Seltenheit ist.

Natürlich hab ich’s mal mit meinem Namen probiert, aber da ist im Netz der Weihbischof doch noch stärker präsent. De facto findet das Ding nur ein Foto von mir. Aber immerhin im Zusammenhang mit der GEMA schöne Dekonstruktionen ;)

Elektronisches Muskelballett

Die Idee finde ich gut und man könnte daraus noch mehr machen..

also: eine ganze Ballett-Truppe auf der Bühne, die so choreographiert ist. Dann noch symbolisch aufgeladen mit Diktator-Reden, nach denen die Masse zuckelt, usw.
Außerdem kann man dazu auch noch aktiv seine Muskeln bewegen, sozusagen als Kontrapunkt.

via

cache surrealism @BKA

Johannes Kreidler: cache surrealism (2008)
für Saxophon, Akkordeon, Violoncello und Elektronik (Uraufführung)

Toshio Hosokawa: In der Tiefe der Zeit (1994/96)
für Akkordeon und Violoncello

Sara Minguez: A – … …. (…) (2006)
für Saxophon und Akkordeon

Wolfgang Zamastil: Archiv II (2008)
für Saxophon, Akkordeon, Violoncello und Elektronik (Uraufführung)

Ruth Velten, Saxophon
Silke Lange, Akkordeon
Wolfgang Zamastil, Cello
Felix Dreher, Klangregie

Dienstag, 28.10.2008, 20.30 Uhr

BKA, Mehringdamm 34, 10961 Berlin

Eintritt: 10 / 7

Wie sehen die nächsten 5000 Tage des Web aus?

Für alle Fans von Zukunftsvisionen (also mich z.B.):

Die Öffentlich-rechtlichen im Netz

“Von jeder Institution – ob Finanzamt oder Bundestag – erwartet man heute eine vernünftige Internetpräsenz – und ausgerechnet wir sollen die nicht bieten dürfen?”

NDR-Intendant Lutz Marmor zu den umstrittenen Online-Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen Sender.
“Horizont” 43/2008, Seite 30

Dem schließe ich mich an.

via

“Kadaverkunst”

Druckkopfkino kommentiert den Kreidler/Dostal-Disput:

“Frank Dostal ist ein Dödel. Wem diese Aussage zu beleidigend erscheint, klammere sich an die nächste: Zumindest zeigt sich der Aufsichtsrat der GEMA in einer Debatte über das Urheberrecht wenig intellektuell. Es schmerzt schon ein wenig im Kopf, wenn er in einem Gespräch mit Johannes Kreidler kreative Arbeit, die auf einer oder mehrerer anderer Arbeit/en basiert, als minderwertig einstuft.”

in hyper intervals @Danzig

Nächsten Samstag, 25.10.2008 ist die Uraufführung von in hyper intervals durch das Ensemble Kwartludium. Leider kann ich nicht dabei sein, aber nächstes Jahr dann wenn sie das Stück bei der Media Art Biennale in Breslau wieder spielen.

 

Videos im Web, nicht morgen sondern übermorgen

Ich wundere mich immer wieder über so wenig langfristiges Fantasieren. Mit Erstaunen nimmt man jetzt zur Kenntnis, dass die ersten Verlage zu neuen Büchern auch YouTube-Trailer machen. Ich halte für völlig absehbar: Dass in Zukunft jede geschäftliche Website, gerade von Selbständigen wie Juristen, Ärzte oder Handwerker, auch Werbefilme haben wird. Erstens kann man sich mit WebFilmen ein technisch niedriges Niveau erlauben (die ästhetischen Gewohnheiten wandeln sich dahingehend), zweitens kann man sein Video eben im Web platzieren und braucht nicht unbezahlbare Fernseh-Werbeplätze, und drittens ist das Web ein stark (audio-)visuelles Medium. Sicher wird’s dann auch wieder den Gegentrend geben und puristische Sites gewinnen an Wertschätzung, vorerst aber wird der Konkurrenzkampf bestimmt jedes Mittel heranziehen, und das nächste ist WebVideo.