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Kategorie Kritik der reinen Vernunft

Alice Schwarzer rappt Frauenarzt

Wieder ein Beitrag in der Reihe „Man-kann-alles-auf-4/4-Takt-und-tonale-Harmonien-kleben“ und ein Beitrag über Zweckentfremdung. Alice Schwarzer liest in einer Talkshow dem Skandalrapper Frauenarzt seine eigenen Texte vor. Das ließen die Frauenarzt-Fans freilich nicht ungenutzt und bastelten einen Remix. Ich will das jetzt nicht bewerten, es ist nur interessant, inhaltlich Unvereinbares zusammengeklatscht zu erleben. Und bei aller ästhetischer Lausigkeit finde ich es noch etwas gehaltvoller als der Colbert-Report-Remix, weil hier, eben, die Bewertung weniger klar ist.

[german feminist Alice Schwarzer reads a misogyne text and is being remix’d:]

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Kutiman – Craftsman

Ich kann Kutiman, einem israelischen Musiker, der aus YouTube-Snips Musikstücke klebt, nicht wirklich etwas abgewinnen. Es zeigt nur, dass man mit jedem Kram 4/4-Taktmusik machen kann. Hugh!

(via 11k2)

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Adorno als Papaschlumpf

Nochmal Adorno für Kinder.

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Adorno als Schlaubischlumpf

Adorno für Kinder, heute: Der Intellektuelle und die Gesellschaft – revolutionäre Theorie und Praxis.

(via Aisthesis)

weiter geht’s

Zur Erklärung: Constantin Film hat alle Hitlerneuuntertitelungen, das Paradebeispiel für Internetkultur, auf YouTube löschen lassen.

(via Nerdcore)

Bankentribunal

Am Wochenende fand in der Volksbühne ein schönes Theater-Spektakel von Attac statt: Die Banken wurden symbolisch zur Verantwortung für die Finanzkrise gezogen. Hier der Urteilsspruch. Hier Videos:

Danke für den Hinweis, mathias!

USA @Irak

Wer’s noch nicht gesehen haben sollte, das Video von einem US-Killer-Einsatz im Irak:

Diogo Stocco

… wird gerade gefeiert, weil er mit Pflanzen grooved, und es ist in der Tat witzig. Aber ich möchte doch bemerken: Es ist Quatsch, da von „unbearbeiteten“ Pflanzenklängen zu sprechen, als ob durch Mikrofon, Kabel, Analog-Digitalwandlung, Verstärkung da keine Transformationen stattfinden würden. Das ist ja gerade der verblüffende Effekt, wenn er bspw. bei 0’35“ an dem Blättchen zupft und es kommt ein drumartiger (dramatischer wollt ich schon schreiben) Sound raus, den man nur dank der exakten Synchronität von Bild und Ton auch kausal zusammenbringt. Mit der Methode ließen sich bestimmt auch witzige Fakes machen (gibt’s auch bestimmt, bzw. machen sowas ja Klangdesigner bei Filmen immer). Das andere ist, dass das natürlich uralt ist (Totschlagargument, ja), aber zumindest beruft er sich auch auf Cage. Nur hat Cage keine verblödeten Grooves veranstaltet. Und jetzt fiel fergnügen.

(via Synthopia)

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Stellungnahme der GRÜNEN zur Kulturflatrate

Die GRÜNEN haben eine Stellungnahme zu der Kulturflatrate, beziehungsweise zu den 10 Thesen gegen selbige von der Musikindustrie, veröffentlicht. Eine sehr kluge Darstellung, die die 10 Thesen der MI als das kennzeichnet, was sie sind: sehr dumm.

http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/StellungnahmeKulturflatrate.pdf

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Nirvana on Ice

Dem Thema „Musikentwertung“ ist ein ganzer Akt in meinem diesjährigen Musiktheater „Feeds. Hören TV“ gewidmet (einer muss es ja tun, wenn alle anderen Komponisten nur über Medea und Bathseba Opern schreiben).
Was im folgenden entwertet wird, möge jeder selber entscheiden:

(via BoingBoing)