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Werktitel Hello / Hallo

Wieder mal ein schönes Stück von Alexander Schubert, das Videopiece „Hello“, gespielt vom Decoder Ensemble.

Von David Helbich gibt es wiederum die Werkreihe „Hallo“ für Gitarre, hier #4:

Versteckte Grafiken in Spektrogrammen

Eine Sammlung von Grafiken, die in der Spektraldarstellung der Musik erkennbar werden, gibt es hier:
http://twistedsifter.com/2013/01/hidden-images-embedded-into-songs-spectrographs/

Daraus:

(„Stripes“ by sippenaken)

(„Flow“ by Disasterpeace)

(„Compass“ by Disasterpeace)

(„Windowlicker“ by Aphex Twin)

Danke für den Tipp, Leo!

Früher auf Kulturtechno: Beautiful Spectrograms

Rasurpartitur

Schöne Arbeit von Celeste Oram – das Video einer Nassrasur wird musikalisch synchronisiert. Ähnlich wie meine Sync-Konzepte in Audioguide – Weight Levels und im Intermezzo.

mirror #1 is a bit like a graphic score, except more concrete and literal, and a bit like tableture, except the score itself is temporal, just like the performance. You could even say the score itself is a performance. I like to think of it as a bit like a live-action video game: how often is a score just as visible to the audience as it is to the players, drip-fed to them in nerve-wracking real-time?

The task set to the performers seems straightforward, yet in actual fact, it’s impossible. But of course, watching people attempt to achieve the impossible is quite gripping – especially as the difficulty level creeps up towards absurdity.

ja/nein als Schallwellenskulptur

Kürzlich hatte ich hier den französischen Schallwellenbildhauer, gleich hinterher: Carsten Nicolai hat mal die Wörter „yes“ und „no“ skulptural gebannt.

yes/no

2008
two aluminium sculptures on rubber mounting
100 x 15 x 15 cm each

both elaborately produced sculptures are conceived of acoustic wave forms of the spoken words ‚yes‘ and ’no‘. they reperesents the attempt to materialize the sculptural chararcteristics of sound when flowing through space into a respective visual effigy. the semantic content of the sculptures give answers to unasked questions and hence open up a wide range of interpretation and association. yes/no could additionally be considered a very special portrait of laurie anderson, who originally spoke the two words that have been solidified here.


http://www.carstennicolai.de/?c=works&w=yes_no

Danke für den Hinweis, Martin!

Die offene Form Countrymusik

Nicht dass wir das nicht schon gewusst hätten – die gängige Countrymusik ist inhaltlich austauschbar. Wird in diesem Video bewiesen anhand der aktuell 6 erfolgreichsen Countrystücke, die prompt bereits in der selben Tonart stehen.
Gibt es einen Namen dafür, wenn es eine Collage ist und keiner merkt’s?

(via Schlecky)

Kreidler @Landesjugendensemble für Neue Musik Ba-Wü

Vergangenen Herbst fand das Gründungskonzert des Landesjugendensembles für Neue Musik Baden-Württemberg statt, bei dem u.a. mein Stück „Kantate. No future now“ gespielt wurde. Hier ein Trailer. Bei der Aufnahme ist allerdings die Elektronik viel zu leise.

Radiosendung über Diesseitigkeit & Neuer Konzeptualismus

Die Amateur-Radioshow Klingding hat sich letzten Sommer mit den Schlagworten „Diesseitigkeit“ und „Neuer Konzeptualismus“ beschäftigt – der Ankündigung nach jedenfalls. Ich hab nicht mehr als ein paar Minuten geschafft, weil ich den Sprecher unanhörbar finde. Aber euch Hardcore-Konzeptualisten kann man’s ja vorsetzen.


https://archive.org/details/klingding_fsk2014_06_20_23-24

Die Architektur von Stonehenge akustischen Phänomenen entsprungen

Steven Waller stellt die Theorie auf, dass die Steine von Stonehenge derart aufgestellt wurden, wie es Auslöschungen von Schallwellen gibt, wenn zwei Flötisten nebeneinander auf einem Feld spielen. An gewissen Punkten im Raum hört man durch die Interferenzen fast nichts – wie wenn ein Stein vor einem stünde, der das Hören dämmt.

He has been able to show how two flutes played in a field can produce an auditory illusion that mimics in space the position of the henge’s pillars.

Mr Waller presented the idea at the AAAS meeting in Vancouver, Canada.

He told the BBC: „My theory is that the ancient Britons, when they were hearing two pipers in a field, were experiencing sound wave interference patterns, where in certain locations as you walked around the pair of pipers, you would hear loud or quiet zones.

„If you could look at it from an overhead view, it would look like the spokes of a wheel. And, as you walk around the circle, every time you come to one of these sound-wave cancellation points, it feels like there is this massive invisible object in front of you.

http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-17073206

Bislang galt der Florenzer Dom, dessen Architektur einhergeht mit den Proportionen der Motette „Nuper Rosarum Flores“ von Guillaume Dufay als ziemlich altes (1436) Beispiel der Kombination von Architektur und Musik. Was nach dieser Theorie dann aber doch noch zeitlich gut getoppt würde.

WIFI Symphonie

Daniel Jones hat für den Tauben Frank Swain eine Apparatur gebaut, mit der alle WIFI-Signale aus der Umgebung hörbar gemacht werden.
Hier die Visualisierung eines Spaziergangs durch London:

 

Auf der Website des Phantom Terrain-Projekts gibt’s auch das Soundfile dazu, das ähnlich wie die ollen Modem-Sounds klingt – nur seltsamer. Ist das jetzt schon sowas wie Artificial Synaesthesie? So’n bisschen wie Neil Harbisson? Oder ist das quasi Sinn-Hacking durch Erweiterung „empfangbarer“ Frequenzbereiche? Jedenfalls: Weird Body-Hacking Art is weird.

(via Nerdcore)

Schallwellen als 3D-Skulptur

Oben eine 3D-gedruckte Schallwelle eines Ausschnitts aus einer Rede von Obama. Der Parameter „Farbe“ wäre bei dem Ansatz noch eine weitere Idee wert.
Oder auch die Größe: Ein riesiges begehbares Schallwellending. Und dann noch ein 3D-Ausdruck von einem Spektrogramm… Außerdem die Schallwelle der Geräusche, die der Drucker beim Ausdrucken dieser Schallwelle macht.

Gilles AZZARO is a French digital artist born in 1966 in Casablanca.To better define his work, he created the profession of “Sculpteur de Voix” (voice sculptor).His works principally involve the three-dimensional materialization of voices and their audio reproduction.Using cutting edge technologies he reveals the forms of the invisible, transforming and magnifying them into truly amazing lunar-like landscapes.

(via mediatelepolis)