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Mein Text “Die Fotokraft” in der ÖMZ erschienen

Eine schöne Ausgabe der Österreichischen Musikzeitschrift rund ums Thema >Musik und Video<, mit Texten von Ciciliani, Erbe, Ermen, Günther, Knessl, Kreidler, Künzig, Müller, Reininghaus u.a.-

Snip aus meinem Beitrag “Die Fotokraft”:

Die Erfindung der Fotografie wurde nicht nur für die Bildende Kunst zum Problem, sondern auch für die Musik. 1829 begann vielleicht schon ein Vorsprung des Bildlichen vor dem Klanglichen, der erst heute, durch die Digitalisierung und Konzeptualisierung aller Kunstpraktiken, wieder eingeholt wird. Als Konzept steht jede Kunstidee hinter der materiellen Manifestation; und im Code werden alle Sparten in dasselbe Medium transformiert, dadurch mindestens technisch angeglichen zur ›Medienkunst‹. Sicherlich kann man die Geschichte auch anders sehen und erzählen, doch mir erscheint der Bogen plausibel: Vom Foto zur Synthese.

Außerdem befasst sich Bernd Künzig mit meinen >22 Music Pieces for Video<:

Da wird ein Ball auf eine Platte fallen gelassen und hüpft, sich verlangsamend, auf und ab. Der dabei zu hörende Ton ist perfekt im Bewegungsrhythmus des Tischtennisballs synchronisiert. Der Klang selbst allerdings kaum, denn zu hören ist ein federnder Klavierklang, der nichts mit dem Geräusch eines auf und ab hüpfenden Tennisballs zu tun hat. Ganz im Sinne der semiotischen Lehre werden Bezeichnendes und Bezeichnetes als arbiträres Verhältnis akzentuiert, also als eines der willkürlichen Vereinbarung. Bei dieser Serie handelt es sich nicht um 22 Videostücke für Musik, sondern – so der korrekte Titel – um 22 Musikstücke für Video. Das heißt, die Videotechnik mit ihren Schnittfunktionen, ihren Möglichkeiten der Synchronisation von Ton und Bild und die Multiplikation des Bildes in zahllose Bildfelder sind die neuen Kompositionstechniken, die in der Tat nichts mehr mit dem traditionellen, arbiträren Zusammenhang von Schrift und Klang einer Komposition mit Partitur und deren akustischer Umsetzung zu tun haben.

http://www.oemz.at/?page_id=2978

Opera singers dubbed with modem

(via Seth auf FB)

Nachtrag zum Offenen Brief / Klangwerkstatt

Im Sommer habe ich einen Offenen Brief an den Kultursenator Berlin geschickt, da der Fortbestand der Klangwerkstatt bedroht ist. Damit bin ich nicht allein, wenn ich auch mit wesentlich mehr Unterstützer*innen gerechnet habe. Auf der Website der Klangwerkstatt sind diverse Briefe und Statements gesammelt.
Lederer hat übrigens allen Briefeschreibern geantwortet – immerhin (als ich 2014 dem damaligen Verantwortlichen Tim Renner wegen der Unerhörten Musik geschrieben hatte, kam nix). In der Antwort zwar keine klare Ansage, aber doch zumindest Verständnis für die Sache und Lösungsoptionen genannt.

Labyrinth Antarktis

Wie damals in West-Berlin: ringsum Osten. (by Tom)

(via sofias)

Jan Kopps Text “Über das Anrecht des Hörers am Werk” / zu “Minusbolero”

Jan Kopp hat aus seiner Radiosendung (Kulturtechno früher) einen interessanten Text über die Hörerperspektive gemacht, der nun in den Positionen erschienen ist. Darin auch eine ausführliche Reflexion zu meinem Orchesterstück >Minusbolero<.

Snip:

Der Minusbolero versetzt die experimentelle Hörsituation einer Probe mithilfe einer Partitur in den Aufführungskontext. Kreidler nutzt sein Privileg als Komponist, den Kompositionsauftrag, um sich als Hörer Gehör zu verschaffen. Er macht den Hörern im Konzertsaal eine Perspektive zugänglich, die ihnen normalerweise vorenthalten bleibt. Damit eröffnet der Minusbolero die Möglichkeit eines spekulativen Hörens, das für den gemeinen Hörer so nicht vorgesehen ist.

Die ZEIT über das Opernhaus Halle und mein neues Bühnenstück

Die ZEIT mit einem schönen Artikel über die Oper Halle und mit Ankündigung meines neuen Bühnenstücks >Mein Staat als Freund und Geliebte< - "Die Oper in Halle ist eines der aufregendsten Musiktheaterhäuser Deutschlands".

http://www.zeit.de/2017/39/opernhaus-halle-wiedereroeffnung

Neue Musik im Spannungsfeld

Hegels Geschichtsphilosophie am einfachen Beispiel

Quantitative Zunahmen, die zu qualitativen Sprüngen führen.

(via kfm)

Nordkoreanische Militparaden mit den Bee Gees

Passt.
(Popmusik ist halt auch immer Marschmusik.)

(via kfm)

Faszination Mathematik

(via Lokalrundes)