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Philosophie (Symbolbild)

Gebta Bescheid

(via FB)

Mongolische Lautentabulaturnotation

Noten ohne Taktstriche, 1801

Anton Reicha, dieser verrückteste Komponist des 19. Jahrhundert, überrascht mich immer wieder.

In about 1801 Antonín Rejcha suggested composing music without using bars. As a proof he gives an example with numbers to help.

(via Twitter)

Popmusik

The history of the most popular memes (2004-2019)

Gewissermaßen eine Geschichte des Webs überhaupt, wenn nicht eine Universalgeschichte.

(via KFM)

Hörscham

(Eine Geschichte aus den Jahren 2009-2014)

Bei den ersten iPhones war es noch so, wenn man das Kopfhörerkabel abzog, dass dann automatisch auf den handyeigenen Lautsprecher umgestellt wurde. Was zur Folge hatte, dass, wenn man beispielsweise im Zug Musik hörte und durch eine unbedachte Körperbewegung den Stecker herausriss, dann alle um einen herum der Musik gewahr wurden, die man gerade noch in der Kopfhörerkabine ganz für sich alleine hörte. So ein Moment, der mir Vielreisendem im langen fünfjährigen Leben meines ersten Smartphones doch manches Mal passierte, war ein Moment der >Hörscham<. Natürlich wegen der jähen akustischen Belästigung, aber eben auch, weil ich immer so abseitige Musik höre. (Nein, ich verrate jetzt natürlich kein Beispiel!)
Nun gab es seinerzeit gewiss unsensible Naturen, denen so ein Versehen ihrerseits herzlich egal war, und die sich überhaupt nicht beeilten, ihr herausgelöstes Verbindungsstück wieder in die Buchse einzuführen, wie einen manche Telefonierer im Zug ja auch schonungslos mithören lassen, was ihnen ihr Untenrum-Doktor gestern diagnostiziert hat. Aber vielleicht noch schlimmer müssen diese Gesellen gewesen sein, die es ebenfalls gegeben haben muss (denn seit dem Internet wissen wir, es gibt alles irgendwo), die jenen technischen Umstand ganz gezielt ausnutzten, um sich im öffentlichen Raum kurzzeitig vor allen anderen musikgeschmacklich zu entblößen. Scheinbar versehentlich (in Wahrheit aber mit voller Absicht!) befreiten sie den Stecker aus seinem Refugium, damit ein paar Sekunden lang schamlos ihr intimstes Musikalisches der Umgebung preisgegeben ward, weil sie es sonst nie mit jemandem teilen konnten. Selbst in der Anwesenheit von Kindern oder sogar mit Vorliebe dort trieben die Hörexhibitionisten ihr Unwesen, das schließlich durch technischen Fortschritt beseitigt werden konnte. Firmen wie Apple, die ja jeden möglicherweise weiblichen Nippel inexistent zu machen gedenken, griffen durch und bereiteten durch die Funktion, die bei Kabelentfernung den Musikplayer automatisch auf Pause stellt, dem Phänomen der Hörscham wie auch dem Hörexhibitionismus ein Ende.

Bildbuch

Was für ein atemberaubender, herausfordernder, radikaler neuer Film von Godard. Möge er 100 werden und nie aufhören, Filme zu machen.

Achtung, der Film enthält einige Gewaltdarstellungen. Bei Arte bis 22.6. (leider mit sehr störendem Arte-Logo)
https://www.arte.tv/de/videos/082224-000-A/bildbuch/?fbclid=IwAR33OtVo7-B-eZn-Z7h64Ks8Vb6MRd-b8Pwq-s6kC3rkhvyVqhwcm7RcfYg

KI-generiertes Husten

Ich wünsche dem Algorithmus gute Besserung

(via Genoel auf FB)

Früher auf Kulturtechno:
KI-generierter DeathMetal nonstop

Regenbogenwerfer

(via kfm)