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Kategorie Technologik

Synthetische Biomusik

Witzige Idee für live-elektronische Musik via iPhone: Ein Programm, das akustische Informationen aufnimmt und versucht, etwas dazuzuspielen. Mir mehreren Geräten befruchten die sich dann immer gegenseitig, herauskommt das „Bacterial Orchestra“:

mehr dazu hier.

Und unter darwinrocks.de gibt’s eine Art „Spiel“ das evolutionäres Kompositionsprogramm darstellt.

Hatte noch keine Ruhe, mir das zu Gemüte zu führen, aber jedenfalls sieht’s nach einer gut verständlichen Darstellung von Prinzipien algorithmischer Komposition aus.

Danke für den Hinweis, Florian!

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Instrumente: Crowd

Nick Hardeman hat eine Detektor-Software geschrieben, die Passanten ortet und aus den Daten Sounds kontrolliert. Die Lautstärke ist abhängig von der Entfernung der Passanten von den Festpunkten.

(via Glaserei)

Wie so oft: Nette Technik, jetzt aber noch bitte auf etwas Virulenteres anwenden. Zum Beispiel einen Straßenstrich. Dann haben Töne und Lautstärken noch mehr Bedeutung.

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Thereminrobot

Warum nur gefällt mir das? Ein Themerin spielender Roboter. Konsequent von einem mechanischen Klavier begleitet.

(via Noise of Airports)

Wer sich damit nicht anfreunden kann aber Theremin mag kann sich den Erlkönig anhören – von menschlicher Hand gespielt. Oder mein älteres Post über den Schwan reinziehen.

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Pärtomat

Ich schreibe hier ja regelmäßig von Kompositionsprogrammen, die einerseits die Funktion haben, Stile als ReadyMades zu objektivieren, andererseits sie einfach abzuschaffen, denn was der Computer nun unendlich oft herstellen kann interessiert rein ästhetisch eigentlich nicht mehr. Dafür plädiere ich jedenfalls bei diesem Beispiel, bei dem die Weichspüler-minimal-Harmonik Arvo Pärts generiert wird.

(via)

Tageslink

Nochmal Klavier, bzw. Tastenkontroller: Ein schöner Text übers Umhängekeyboard.

http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4691783/Das-Klavier-muss-vor-die-Brust.html

Piano Hands

Klaviertage bei Kulturtechno! Neben der menschlichen Stimme ist das Klavier das universellste Instrument. Jüngst schaffte es sogar ein Stück Neuer Musik, Peter Ablingers Quadraturen für sprechendes Klavier, zum YouTube-Hit. Schön! Ich glaube nicht, dass das mit der Oboe gegangen wäre.

Hier nun ein Gadget, von dem man mal wieder nicht weiß ob es eines von etlichen Spaßteilen ist oder ob es wirklich mal Anwendung findet: Ein Klavier ohne Klavier, d.h. ein Fingersensor.

(via)

Ich betone ja schon länger, dass Kontroller die Instrumente ablösen werden, und vorpreschen tut da das Keyboard, das man wie ein Klavier spielt, aber aus den Informationen des Tastendrückens wird ganz anderer akustischer Output generiert. Vorteil: Man kann die Fähigkeiten eines klassischen Pianisten einsetzen.
Nun wäre durchaus denkbar, dass man die Fähigkeiten des Pianisten auch losgelöst vom Instrument nutzt, mit diesen Handschuhen. Immerhin wäre das billiger und leichter transportabel.

Bei YouTube sieht man die Dinger dann auch in der Praxis, die aber einen wenn dann eher trashigen Gebrauch nahelegt. Oktavierungen scheinen ja auch nicht möglich zu sein.

Und noch’n Piano-Link: Ohio is a piano. Ohio hat 88 Counties, genau so viele wie das Klavier Tasten. Damit muss man doch irgendwas anstellen können!

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Photosonic

Hier die Demo des Programms Photosounder, das aus Fotos Klänge macht, wie auch immer. Dürfte noch witziger sein, wenn schon diese Art von Elektro-Space-Sounds verwendet werden…

(via)

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Instrumente

Wieder zum Thema der letzten Tage: Die MidiGun. Hätte mich vor ein paar Jahren, als ich Joysticks etc. zweckentfremdete bestimmt inspiriert.

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Klangkunst wird politisch!

Aber leider auf der falschen Seite. Wie ich gestern schon Klang als Waffe verlinkt habe, schneit mir just das hier rein (danke, Micha!):

Only a few hundreds protesters took to the streets of Pittsburgh to mark the opening day of the G20 summit of world leaders, but the police were taking no chances.

Sonic weapons or long-range acoustic devices have been used by the US military overseas, notably against Somali pirates and Iraqi insurgents.

But US security forces turned the piercing sound on their own citizens to widespread outrage. Pittsburgh officials said that it was the first time the „sound cannon“ had been used publicly.

Please note this is very loud.

(via)

Theremin

Ich bin ja überzeugt, dass Sensorik die alten Instrumenten irgendwann übertrumpfen wird. Das hier ist vielleicht nicht unbedingt dafür gut, Zweifler zu überzeugen, aber jedenfalls ganz witzig: Turn almost anything into a Theremin.

Und hier noch die Virtuosin des Theremin, Clara Rockmore, mit dem edelkitschigen „Schwan“ von Camille Saint-Saens, was aber tatsächlich ein Leib- und Magenstück von mir ist. Ich bin geneigt zu sagen, dass das schöner klingt als von einem Cello.

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