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Links in eigener Sache

Die Zeitschrift “Classic Voice” hat in einer großen internationalen Umfrage die >wichtigsten Komponist*innen< seit dem neuen Jahrtausend zu ermitteln gesucht. Es wurden 100 Kritiker*innen, Musiker*innen und Veranstalter*innen gefragt.
Auch wenn ich in dem Ranking gut dastehe, ist mir derlei Wettbewerberei und Rangelei ein Gräuel, sie ist ungerecht und stiftet Unfrieden, und wenn man mich gefragt hätte, hätte ich wohl größerenteils andere Stücke genannt.

Jakob Bauer hat für RBB Inforadio einen Werkstattbesuch bei mir gemacht.

Seth Kim-Cohen hat einen Essay über mein Musiktheater Audioguide geschrieben, der nun in der Zeitschrift Polygraph erschienen ist.

Die Galerie La Plaque Tournante hat für ihre Jahrespublikation ein Notationswerk bei mir bestellt. Sie hing in dem Zuge im Museum Hamburger Bahnhof Berlin in der Ausstellung “Friends with Books”.

Gisela Nauck hat für DeutschlandRadio Kultur ein Feature über den “Wirklichkeiten”-Kongress Stuttgart produziert – “Von der Eroberung der Wirklichkeit. Ein Kongress auf den Spuren eines neuen Realismus“, darin auch O-Töne und Musik von mir.

Vom Musiktheater “Démesure” des Zafraan Ensemble, in dem auch Musik von mir eingewoben wurde, gibt es einen Trailer.

Eine Präsentation meiner Arbeit an der King’s University London im Dezember 2015 wurde mitgeschnitten.

Zubin Kanga hat meine Study for Piano, Audio and Video Playback eingespielt:

In der Neuen Musikzeitung ist ein Interview mit Harry Lehmann über die “Gehaltsästhetische Wende” erschienen.

Einige ältere Texte von mir stehen nun online: digital naives oder digital natives, Mathias Spahlingers Zumutungen, COIT, Die Stilmelodie, Das totale Archiv, Komponieren heute, Der will nicht nur spielen, Hypermoderne Kunst.

Habe meine Website inhaltlich erweitert, die Werke gibt es jetzt auch in medialer Anordnung, die Doku-Seite besteht jetzt aus Links, und die auf YouTube gesperrten Videos sind jetzt auf einem Vimeo-Kanal.

Alternde Banknoten

So schnell wird man historisch. Meine mit Noten versehenen Banknoten altern rapide.

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am 4. Mai das Ende des 500-Euro-Scheins beschlossen. [...]
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, dass die Ausgabe der größten der sieben Euro-Banknoten “gegen Ende 2018″ eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Scheine der neuen Europa-Serie mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen eingeführt sein.

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/500-euro-schein-abschaffen-kosten-in-milliardenhoehe/150/3093/326993

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/ezb-stellt-50-euro-schein-vor-14325437.html

Charts Music, instrumental version Video (Kammerakademie Potsdam)

Charts Music (instrumental version)
Kammerakademie Potsdam
KAPmodern 3.11.2016

Arrangement: Mark Knoop / Kammerakademie Potsdam / Johannes Kreidler
(Original: https://youtu.be/2-BZfFakpzc)

Zwei konzeptuelle Stücke

Wie zu jedem Jahresende fasse ich auch an dieser Stelle wieder kleinere Arbeiten zusammen. 2010 waren es vier, 2011 zwei, 2012 fünf, 2013 dreizehn, 2014 wieder fünf, 2015 elf, heuer sind es wieder mal zwei – zwei Bilder.

Form

 

Iconography

Damit geht Kulturtechno in einen kurzen Winterurlaub, nächster Beitrag am 7.1.!

Mein Hörspiel “Listomania” online

Mein Hörspiel “Listomania”, am 22.10.2016 auf HR2-Kultur urgesendet, steht nun online.

Jedem Begriff liegt eine Liste zugrunde. Ideen von Listen, Listen von Ideen; eine Theorie des Konzeptualismus und der Unendlichkeit.
Eine Idee ist das ‘kleinste mögliche Ganze’ (Robert Musil), unteilbar, aber endlos multiplizierbar. Es gibt immer Varianten, an jeder Stelle Unendlichkeit. Varianten lassen eine dahinterstehende Idee erkennen – ohne dass diese selber ausgesprochen würde. ‘Was Sie jetzt nicht sehen können’ heißt es entsprechend immer wieder: das unbenannt Dahinterstehende, das nur in Beispielen auftritt, aber selber unausgesprochen bleibt, unaussprechbar bleibt. Aus der Masse der Beispiele ein Konzept abstrahieren, das gleichfalls ungreifbar bleibt: von einer Unendlichkeit in die andere, es sind der Unendlichkeiten unendlich viele, selbst am Ende, im Tod.

Mit Johannes Kreidler, Arno Lücker, Esther Kochte und O-Tönen aus den ARD-Archiven

http://www.kreidler-net.de/werke/listomania.htm

Video “Industrialisierung der Romantik” online

Jetzt ist eine Doku des gesamten Abends online.
Siehe auch die Webseite dazu.

Passwortwind

Windige Forscher haben eine Methode entwickelt haben, um die PIN-Nummern während der Eingabe am Handy über die Fluktuationen in der WiFi-Signalstärke abzugreifen, die von Finger- und Handbewegungen und die dadurch entstehenden Luftzirkulationen verursacht werden.

http://www.nerdcore.de/2016/11/10/your-pin-is-blowing-in-the-wind/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+NerdcoreRSS2+%28Nerdcore%29

Früher hatte ich schon dieses Verfahren zur Musik erklärt:

Die Informatiker Daniel Genkin, Adi Shamir und Eran Tromer von der Tel Aviv University in Israel konnten aus den Geräuschen der laufenenden Verschlüsselungssoftware GnuPG, einer freien Version des bekannten PGP-Verschlüsselungsprogramms, den privaten Schlüssel extrahieren.

!-Pieces (my contribution to the Nadar Vinyl Project now online)

The beloved Nadar Ensemble from Belgium has initiated a beautiful idea how to celebrate their 10th anniversary: They invited composers who worked with them intensely over the last years to contribute to a Vinyl Record with a small electronic piece. Featuring Michael Beil, Jorge Sánchez-Chiong, Vladimir Gorlinsky, Johannes Kreidler, Michael Meierhof, Stefan Prins, Alexander Schubert and Martin Schüttler.

Now my piece is online-

Here’s the Vinyl, copies are still available:
http://www.nadarensemble.be/2016/07/vinyl-release-10th-anniversary-nadar-ensemble/

Links in eigener Sache

- In den aktuellen MusikTexten ist eine Analyse von “Fremdarbeit” abgedruckt, die Textfassung von Gordon Kampes Vortrag beim Stuttgarter Kongress “Wirklichkeiten”.
- Ebenfalls in den MusikTexten eine Nachbetrachtung des Stuttgarter Kongresses von Teresa Roelcke, sowie eine Tirade von Helmut Lachenmann gegen mich.
- Die Doku “Der letzte Remix” von Olaf Held, bei der ich auch mitwirke, gesendet auf ZDF in der Reihe “Das kleine Fernsehspiel”, steht (teilweise) online.
- Eine Video-Doku meiner Solo-Show im ACCA Museum Melbourne im August steht online.
- In der Neuen Musikzeitung steht eine Besprechung meines Theaterstücks für das Operncafé Halle “Industrialisierung der Romantik“.
- In der Neuen Zeitschrift für Musik steht von Christian Grüny der Text “Schluss mit Musik!“, der u.a. auf meinen Text “Der erweiterte Musikbegriff” eingeht.
- Beim Berliner Sample Music Festival hatte ich im September einen Vortrag gehalten, der jetzt online steht.
- Harry Lehmann hat in Oslo über das Projekt “Music with the Real” einen Vortrag gehalten und darin auch über “Fantasies of Downfall” gesprochen.
- Alberto Bernal hat Harry Lehmanns Text “Konzeptuelle Musik” ins Spanische übersetzt, darin wird auch meine Arbeit besprochen.

Mein Text “Der aufgelöste Musikbegriff”

In der Zeitschrift Musik & Ästhetik ist mein Text “Der aufgelöste Musikbegriff” erschienen. Er stellt das Komplement zu meinem 2014 veröffentlichten Aufsatz “Der erweiterte Musikbegriff” dar.

abstract:
Musik sieht sich heute umfassend vor der Ausweitung ihrer medialen Möglichkeiten, ähnlich wie es schon seit einiger Zeit in den Bildenden Künsten der Fall ist und von Peter Osborne als „transmedial“ charakterisiert wird. Andererseits fixieren institutionelle Strukturen die traditionelle, mediengebundene Definition der Kunstsparten. Doch mittlerweile zeichnet sich ab, wie diese Fixierung überwunden wird, und dann treten auch die Musik und alle Künste in den transmedialen Zustand. Es gibt aber weiterhin Kriterien, nach denen sich verschiedene Praktiken abgrenzen.

https://www.klett-cotta.de/ausgabe/Musik_&_Aesthetik_Heft_04_Oktober_2016/76855?bereich_subnavi=zusammenfassung&artikel_id=79043

Der Text ist auch einzeln als Pdf erwerbbar (3€):
https://www.musikundaesthetik.de/article/mu_2016_04_0085-0096_0085_01.