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Kategorie ID

Stil 1i & 1j

Unlängst aufgeführte Versionen meiner “Stil“-Reihe, von Ensemble dal Niente und Electronic ID. In beiden Fällen ist das Ende leider nicht dokumentarisch zu fassen, da über eine längere Zeit sehr tiefe Sinustöne die spezifischen Raumfrequenzen des Aufführungsortes anregen.
Die szenischen Aktionen von 1i wurde vom Ensemble dal Niente als Interpretation gewählt, sie sind in meiner Partitur nicht vorgesehen.

Kreidlerdump

Ein paar Links in eigener Sache:

Helmut Lachenmann hat in einem spanischsprachigen Interview sich u.a. über mich geäußert (die Zahlen – bis auf die 5 Jahre – die er nennt sind frei erfunden, d.h. übertrieben):

Y con los compositores jóvenes no hay mucho que rascar, no hay revolucionarios; hay una especie de nuevo conceptualismo atascado. El líder de estos chicos en Alemania, el señor Johannes Kreidler, ha tenido un concierto recientemente en Stuttgart, por el que ha sido muy bien pagado, y aquello era más bien una performance, ya que se trataba del Boléro de Ravel, pero sin melodía; él decidió eliminar la melodía y dejar sólo el ritmo; y, según él, componerlo le llevó cinco minutos, pero pensarlo le llevó cinco años; y se llevó sus 10.000 euros por esto; es como si se le da por tocar una pieza de Ferneyhough sin realizar ningún ensayo, es un tema conceptual de este tipo.

Googleübersetzung:

And with young composers not much to scratch, no revolutionary; It is a new kind of stuck conceptualism. The leader of these kids in Germany, Mr. Johannes Kreidler, has had a concert recently in Stuttgart, for which he has been well paid, and that was rather a performance, since it was the Boléro de Ravel, but tuneless ; he decided to eliminate the melody and leave only the rhythm; and according to him, to compose it took five minutes, but it took him five years to think; 10,000 euros and was carried by this; it is as if it is given by touching a piece of Ferneyhough without any trial, is a conceptual issue of this kind.

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In Warschau habe ich im November bei dem Festival “REWOLUCJA CYFROWA MUZYKI | WYKŁAD” eine Präsentation meiner Arbeit gemacht, hier das Video:

ebenfalls dort vorgetragen haben:
Harry Lehmann: https://vimeo.com/152261144
Sebastian Berweck: https://vimeo.com/152271772
Matthias Kranebitter: https://vimeo.com/152298963

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Auf den Blogs “Musik – mit allem und viel Scharf” und “mehrLicht” habe ich die Ehre, in den WTF-Charts vertreten zu sein:
http://musik-mitallemundvielscharf.de/haendelgretel/what-the-fuck-musik-top10/
http://mehrlicht.twoday.net/stories/1022540714/

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Letzten September war ich Teil von Rabe-Info, einer Sendung von Radio Bern

http://www.rabe.ch/sendungen/info-sendung-nachrichten/rabe-info/d/archive/2015/9/08/art/di-8-september-2015.html

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Toon Callier und Nico Couck haben mein Gitarrenduo Reversibility comes first aufgenommen:

Couck und Pieter Matthynssens haben eine Fibel herausgegeben mit aktueller Gitarrenmusik, darin ist auch dieses Duo. (Link)

Stairway to Heaven mit Handquietschen gespielt

(via BoingBoing)

Manifest dafür, dass Künstler machen müssen was sie wollen

Lecture-Performance in der Bar des Deutschen Theaters Berlin
Konferenz der Dramaturgischen Gesellschaft
30.1.2016
Mitwirkung: Sebastian Hanusa

Kreidler @Ausstellungen in Berlin und Dresden

Im Rahmen des Transmediale-Festivals in Berlin findet die Ausstellung Seismographic Sounds statt, gestaltet von Thomas Burkhalter, Theresa Beyer und Hannes Liechti, bei der ich Teil der “Interview-Installation” bin. (30.1.-20.3.)
[Früher auf Kulturtechno: Kreidlerstatements zu “Musik & Protest”]
Dazu ist auch ein Buch erschienen mit vielen interessanten Beiträgen, und einem Interview mit mir.
Michael Rebhahn etwa hat einen Text zum Neuen Konzeptualismus beigesteuert:

Unter dem Label “Neue Konzeptualisten” konfrontiert eine junge Komponistengeneration die Neue Musik mit Realitäten von Multimedialität und globaler Vernetzung. Damit stellt sie die erstarrten Spielregeln der Kunstmusik in Frage und rüttelt gehörig am Werk- und Kunstbegriff. Der “conceptual turn” in der Neuen Musik?

Des weiteren läuft in der Sächsischen Akademie der Künste von 19.1. bis 11.3. die Ausstellung “Building new realities”, kuratiert von Franz Martin Olbrisch.

In der Ausstellung sind neben Arbeiten von Olbrisch und Robin Minard meine Videos Split Screen Studies, 22 music pieces for video und einige Sheet Music -Arbeiten zu sehen sind. (Hier eine Besprechung)

Kreidler in a nutshell

Für die Titelseite meiner Website habe ich eine Minidoku meiner Arbeit erstellt.

Blogroll aktualisiert

Nach geschätzten 4 Jahren habe ich endlich mal wieder die Liste von geschätzten Blogs (aka “Blogroll”) auf einen aktuellen Stand gebracht. Die Liste beschränkt sich auf BLOGS, also Websiten/ContentManagementsysteme von Einzelpersonen, die in regelmäßigen Abständen was veröffentlichen und nicht nur in ganz eigener Sache. Ich halte es für wichtig, dieses Format neben kommerziellen journalistischen Angeboten und dem eingezäunten Facebookland hochzuhalten.
Also, rechts unten die Liste, thematisch bewegt sich das in etwa von Feminismus über Gif-Schleudern und NeueMusikSpezialNerdblogs bis zu Swingerclubanekdoten.

(Entsprechend habe ich einige Links rausgeworfen, entweder weil’s mich nicht mehr so interessiert oder weil es nicht den oben genannten Kriterien entspricht – letzteres bedeutet nicht, dass ich die dahinterstehenden Personen nicht schätzen würde.)

Grupa ETC reenacting Kreidler reenacting LaMonte Young

Beim Interference Festival in Gdansk (Polen) hat die Grupa ETC um Antoni Michnik eine Fluxus-Lecture-Performance gehalten und ich habe die Ehre, darin aufgegriffen worden zu sein.

(Foto: Dominika Śnieg)

Publikationen über mein Musiktheater “Audioguide”

In der aktuellen Ausgabe von Contemporary Music Review, die sich dem Thema Musik & Politik widmet, stehen u.a. zwei Aufsätze, die sich auch mit meiner Arbeit befassen:

Lauren Redhead
vergleicht Audioguide mit Luigi Nonos Canto Sospeso (1956),
Federico Reuben betrachtet u.a. Audioguide und die Instrumentenzerstörung in Donaueschingen.
Beide Texte sind online:

http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/07494467.2015.1094222#aHR0cDovL3d3dy50YW5kZm9ubGluZS5jb20vZG9pL3BkZi8xMC4xMDgwLzA3NDk0NDY3LjIwMTUuMTA5NDIyMkBAQDA=

http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/07494467.2015.1094221#aHR0cDovL3d3dy50YW5kZm9ubGluZS5jb20vZG9pL3BkZi8xMC4xMDgwLzA3NDk0NDY3LjIwMTUuMTA5NDIyMUBAQDA=

(Siehe auch: Alexander Strauchs Vergleich von Fremdarbeit und Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau)

Außerdem möchte ich hinweisen auf den Text Political implications of the material of New Music meines Lehrers Spahlinger, der nun erstmals in englischer Sprache (Übersetzung: Alistair Zaldua) veröffentlicht ist.

Elf konzeptuelle Stücke

Wie immer am Jahresende fasse ich kleinere konzeptuelle Arbeiten zusammen. 2010 waren es vier, 2011 zwei, 2012 fünf, 2013 dreizehn, 2014 wieder fünf, heuer sind’s elf.

English Version

 

 

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Pointilism

 

Siehe auch

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Soli

 

 

 

 

 

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Time is Pitch

 

 

 

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Anfanglosigkeit

 

 

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Text Clapping

 

Siehe auch die Version mit Texten von Seth Kim-Cohen.

 

 

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!-pieces

Soundfile, wird veröffentlicht auf der LP zum 10. Geburtstag des Nadar Ensemble, erstmals präsentiert bei den Darmstädter Ferienkursen 2016. (Wird danach auch online gehen.)

 

 

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Numbering

 

 

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I <3 minor 2nd

 

 

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Schuhwerk für Schubert und Schumann / Zueignung

 

 

 

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Suddenly

 

 

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The gap between two pieces of music