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product placements @Die Zeit

In der aktuellen ZEIT steht ein Artikel über den Bushido-Fall und das notorische Problem, ab wann denn etwas als Zitat gilt. Darin wird dann auch meine GEMA-Aktion beschrieben (falsche Jahresangabe, Titel nicht ganz richtig, das Zitat habe ich so nie gesagt, aber ist egal):


http://www.zeit.de/2010/14/Bushido-Plagiatsvorwurf

Fassadendrucker

Graffiti kann nur besser werden! (Auch wenn das hier gezeigte das noch nicht erbringt.)

(via Spreeblick)

Louis Armstrongs Death-Metal-Version von „Wonderful World“

(via Nerdcore)

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Diogo Stocco

… wird gerade gefeiert, weil er mit Pflanzen grooved, und es ist in der Tat witzig. Aber ich möchte doch bemerken: Es ist Quatsch, da von „unbearbeiteten“ Pflanzenklängen zu sprechen, als ob durch Mikrofon, Kabel, Analog-Digitalwandlung, Verstärkung da keine Transformationen stattfinden würden. Das ist ja gerade der verblüffende Effekt, wenn er bspw. bei 0’35“ an dem Blättchen zupft und es kommt ein drumartiger (dramatischer wollt ich schon schreiben) Sound raus, den man nur dank der exakten Synchronität von Bild und Ton auch kausal zusammenbringt. Mit der Methode ließen sich bestimmt auch witzige Fakes machen (gibt’s auch bestimmt, bzw. machen sowas ja Klangdesigner bei Filmen immer). Das andere ist, dass das natürlich uralt ist (Totschlagargument, ja), aber zumindest beruft er sich auch auf Cage. Nur hat Cage keine verblödeten Grooves veranstaltet. Und jetzt fiel fergnügen.

(via Synthopia)

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Tageslinks: Zwei Besprechungen & Radiotipp

Zwei Besprechungen von Martin Schüttlers CD (früher auf Kulturtechno):

http://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?TASK=REVIEW&RECID=16950&REID=10985

http://www.nmz.de/artikel/schildkroetentango-mail-musik-artikulierte-langeweile

Max Nyffeler entblödet sich tatsächlich nicht, bei Schüttler von „hoffnungslosem Dilettantismus“ zu sprechen. Es scheint so, das zeigt auch meine aktuelle Diskussion mit Mahnkopf (dazu später mehr), dass eine ganze Generation von Musikern mit Volldampf an Ästhetiken wie Pop-Art, Neorealismus, Arte Povera, Konzept- und Medienkunst vorbeigerauscht sein muss. Was für ein riesiges Defizit! Nur wie kann dem abgeholfen werden? Einfach ein Theoriemangel? Ist Neue Musik eben doch Klassik, und da hat akustischer Müll nichts verloren?

Wo wir dabei sind, Mart schreibt gerade:

Liebe Freunde und Kollegen, ich möchte gerne auf die Ursendung meiner radiophonen Komposition „Leerstand“ am kommenden Samstag hinweisen. Diese nutzt die bauliche und soziale Beschaffenheit der Stadt Kassel in Zusammenhang zur akustischen Manipulation und räumlichen Färbung von elektronischen Klängen.

Samstag, 27. März 2010, 23:05 Uhr
hr2-kultur | The Artist’s Corner
Hessen hören 3: Leerstand
Ein Hörstück von Martin Schüttler
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=17846&key=standard_document_30158722

Das Ganze kann man im Live-Stream hören. Und zwar hier:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=23746&key=standard_document_29672982

Ich habe eine Rohversion des Stücks bereits gehört und kann es sehr empfehlen!

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Der Neue-Musik-Channel auf YouTube

Jemand hat massig Stücke Neuer Musik, und zwar richtig gute, hochgeladen; hier die ganze Liste:

http://johnsonsrambler.wordpress.com/2006/06/12/contemporary-classical-music-on-youtube/

Kostprobe: der erste Teil von Bernhard Langs „Der Alte vom Berge“.

(via The Rambler)

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Zur Zukunft der Oper

… trägt Technologie das ihrige bei. Interessantes kleines Porträt eines Stimmmodifikationshandschuhs.

(via New Music reBlog)

Buchscanner, der in einer Minute ein ganzes Buch einliest.

Woo, wenn das Ding serienreif wird, muss sich die Verlagsbranche warm anziehen.

(via BoingBoing)

Pongdrian

Neue Musik bei Obamas Amtseinführung

Wie erst jetzt herauskommt, wurde bei der feierlichen Amtseinführung von Barack Obama im Fernsehen nur ein Playback mit harmloser Schnickschnackmusik ausgestrahlt. Tatsächlich ist Obama aber ein großer Fan von Avantgardemusik, und solche wurde live gegeben, wie dieses Video belegt:

Danke für den Hinweis, Moritz!

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