Die Radiodebatte zwischen Claus-Steffen Mahnkopf und mir, moderiert von Björn Gottstein (Kulturtechno hier und hier) ist in der aktuellen Ausgabe der MusikTexte abgedruckt:
Halbpixelkunst
llustrator Victor van Gaasbeekhat aus halben Pixeln Bilder erstellt. Zum ankucken vom Monitor ganz weit weg gehen!
Pixelkunst – diverse Kapitel des Lesikons
Juli Gudehus, deren Lesikon (Kulturtechno berichtete) ein fulminantes Werk riesiger Quantitäten ist, hat in der Kölner Galerie schaden.com ihr Buch an die Wand gehängt.
(via PAGE)
Pixelkunst (3D)
Michael Kalish hat aus 1300 Sandsäcken, 8 Kilometer Drahtseil und 3,2 Kilometer Aluminium-Verstebungen ein sieben Meter hohes Muhammad Ali Portrait gebaut. Knapp drei Jahre Arbeit stecken in der Skulptur “reALIze” auf dem Nokia-Plaza in Los Angeles.
New technology and the music it creates
Vortrag, gehalten am 18.3.2011 im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.
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Linktipp: Über das Ende der Neuen Musik als Avantgarde
Genoel von Lilienstern hat einen sehr lesenswerten Text über das Ende der Neuen Musik als Avantgarde in den 1970er Jahren geschrieben, auch formal schön mit begleitenden YouTube-Videos:
Ein bemerkenswertes Fundstück darin sei auch hier eingebettet: Veit Harlan, Regiesseur von NS-Filmen wie „Jud Süß“, widerstand jeder Entnazifizierung und produzierte auch 1957 noch einen Film wie „Anders als Du und ich“, in dem er entartete Kunst elektronische Musik und sexuelle Perversion Homoerotik als wesensverwandte Irrungen des jungen Protagonisten darstellt. Am Ende des Films ist der Zögling nach Genoels Auskunft geheilt heterosexuell verbandelt und hört Chopin.
Epitaph for Aikichi Kuboyama
Herbert Eimert Epitaph für Aikichi Kuboyama für Sprecher und Sprachklänge (1960-62)
Realisation: Leopold von Knobelsdorff
Uraufführung: Darmstadt 9.7.1962Die Komposition ist dem japanischen Fischer Aikichi Kuboyama gewidmet, der als erstes Opfer des Wasserstoff-Bombentests vom März 1954 starb. Als Materialvorlage für die Komposition dient der Text der Grabinschrift, die von Günther Anders ins Deutsche übersetzt wurde. Sie wurde von Richard Münch gesprochen und aufgenommen. Die Aufnahme des Textes wurde im Studio verschiedenen Transformationen mittels Filtern, Verstärkern sowie des Tonbandgerätes unterworfen und kompositorisch verarbeitet.
(Quelle)
(via seatedovation, über MusikFabrik)
Kreidler @ ZKm Karlsruhe
Im Rahmen des Festivals Digital Creativity and Contemporary Music im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe spielt Sebastian Berweck heute abend „slot machines“ für Klavier und Mp3-Player. Uraufführung war bereits letzten Montag in Huddersfield, UK.
Morgen halte ich dann den Vortrag „New Technology and the Music It Creates“
Do, 17.03.11, Interactive Creativity
18 Uhr: Vortrag Sebastian Berweck
18.45 Uhr: ima | lab No.1: »Physical Modelling«
Gastkomponisten im Dialog
Mit den drei internationalen Stipendiaten von »Ambiant Creativity« Damian Marhulets, Jérôme Bertholon, Omer Chatziserif sowie Sebastian Berweck, Moderation: Ludger Brümmer
20 Uhr: Konzert mit Sebastian Berweck (Klavier), mit u.a. Werken von Enno Poppe, Terry Riley, Ludger Brümmer, Johannes Kreidler (UA), Giacinto ScelsiFr, 18.03.11, Spatial Creativity
18 Uhr: Vortrag Johannes Kreidler zu neuen Technologien und was für Musik durch sie entsteht
18.45 Uhr: Round Table mit u.a. Thomas A. Troge, Johannes Kreidler, Ludger Brümmer, Claude Cadoz, Iannis Zannos
20 Uhr: Konzert mit Werken für den ZKM_Klangdom von Claude Cadoz, Iannis Zannos, Ludger Brümmer, Damian Marhulets, Jérôme Bertholon, Omer Chatziserif
22 Uhr ima | lounge: Audiovisual Creativity, auf dem ZKM_Musikbalkon, mit Hugo Paquete und dj deepthought
Projektleitung: ACROE
Projektpartner: ZKM, Ionian University
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Solaris – digitales Reenactment
Wieder ein schönes digitales Reenactment, diesmal von der berühmten Autofahrt aus Tarkowskij’s Solaris. Hier das Original:
In ihrem Projekt „Low-Rez Stories/Solaris (1972-2010)“ haben Manuel Schmalstieg und Kim Xupei diese Sequenz mit Material von Google Street View nachgestellt.








