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True Type Font Music

Gestern hat Sebastian Wendt auf FB ein schönes Readymade gezeigt, das mich zu folgendem inspiriert hat:

True Type Font Music

Joseph von Eichendorff’s Gedicht „Mondnacht„, dargestellt in TrueType Fonts mit musikalischen Notationselementen, als Notenblätter.

Hier die Versionen in den Fonts Boulez, Concreta, Controla, EngraverFontSet, EngraverText, FarHat-Accordes, Maestro Percussion, Sonora, Toccata und Woodwind Tablature.

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Dasselbe habe ich noch mit dem Abschnitt „Leben“ aus meinem Wikipedia-Artikel (Stand 5.7.2013) durchgeführt:
Boulez, Concreta, Controla, EngraverFontSet, EngraverText, FarHat-Accordes, Maestro Percussion, Sonora und Toccata.
Wir machen dann bald mal ein Konzert mit dem ganzen Zyklus.

(Ich halte mich übrigens an das ungeschriebe Gesetz, dass man seinen eigenen Wikipedia-Artikel nicht editiert.)

Rich Harmonies @Foreign Affairs Berlin

Seit heute läuft beim Foreign Affairs Festival im Haus der Berliner Festspiele meine Videoinstallation Rich Harmonies. Sie besteht aus Sonifikationen von Lottozahlen, zB des höchsten jemals ausgeschütteten Lottogewinns, die Lottozahlen eines Gewinners, dessen Leben sich durch das große Los in ein einziges Desaster verwandelt hat, oder dem Versuch, durch Spielen der letzten 10 Ziehungen die nächstkünftige Zahlenkombination ästhetisch vorauszuahnen.

Am 13.7. dann werde ich als Performance ab 20h (gleich nach der Übertragung der aktuellen Ziehung der Lottozahlen) sämtliche 3028 Gewinnziffern Deutschlands als Akkorde live auf einem Harmonium spielen.

 

 

Rich Harmonies

Installation für vier Monitore, Kopfhörer und Texttafeln
Performance

Ein Vieroktavkeyboard hat 49 Tasten, auf denen sich die Lottoziehungen „6 aus 49“ spielen lassen. Jeder sechsstimmige Akkord entspricht den sechs „Richtigen“ – mit dieser akustischen Glücksmetapher kann im Medium der Musik das Wesen des Zufalls und der Wette darauf durchdrungen werden, und womöglich lässt sich eine Zukunftsmusik der nächsten Ziehung zu Gehör bringen.

Theme

(aus “Ear Training 2″)

Two possibilities

(aus “Ear Training 2″)

Instead

(aus “Ear Training 2″)

Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung @Finnland

Heute abend spielt Frederik Croene meine „Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung“ in Viitasaari / Finnland beim Musiikin Aika Festival. Pflicht für Skandinavien.

Frederik Croene 1: Extended Piano

19:00 Theatre
Tickets: 15 / 13 €

Paul Craenen: Das Wohlpreparierte Klavier, nrs 2, 3 & 5 (2009)
F. Croene / C. Czerny: Roll over Czerny, nrs 1, 4 & 6
Le Piano Démécanisé/Czerny etudes
Simon Steen Andersen: Pretty Sound, up and down (2009)
Johannes Kreidler: Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung (2011)
Peter Ablinger: from Voices and Piano

Frederik Croene, piano
Timo Kurkikangas, electronics
Anders Pohjola, electronics

http://musiikinaika.org/en/program/

The family

(aus “Ear Training 2″)

One step further

(aus “Ear Training 2″)

Musikalischer Protest heute – Radiosendung @SWR2

Heute abend strahlt SWR2 einen Radioessay von Martina Seeber aus:

Uns geht’s doch noch zu gut

Sendung am Montag, 1.7. | 22.03 Uhr | SWR2

Über die Schwierigkeiten des musikalischen Protestierens
Von Martina Seeber

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Geschichte der Neuen Musik auch eine Geschichte politischer Proteste. Bernd Alois Zimmermann, Luigi Nono, Hans Werner Henze, John Cage, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann – sie alle haben ohne Rücksicht auf ihre Karriere Stellung bezogen. Heute ist es in der Szene ruhiger geworden. Während in Kairo, Moskau, Athen, Madrid und auch Stuttgart eine neue Protestkultur entsteht, konzentriert sich die Mehrheit der Komponierenden auf rein innermusikalische Fragen. Der Widerstand formiert sich eher am Rande und oft auch an den Rändern der Musik. Zugleich bringt der neue Protest eine Selbstironie und eine Leichtigkeit ins Spiel, wie sie in den Zeiten des Kalten Krieges noch undenkbar waren.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/-/id=659852/sdpgid=813324/nid=659852/did=11486122/1oisc49/index.html

Livestrom:
http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

Google RSS Reader: Alternative „the old reader“

Vor einiger Zeit habe ich (mal wieder) Werbung für RSS-Feeds gemacht. Dabei habe ich den Google RSS Reader empfohlen. Blöderweise hat Google just eine halbe Woche später angekündigt, dass sie den RSS Reader zum 1.7. einstellen.

Mittlerweile sind freilich einige Alternativen in Erscheinung getreten, vor allem wird überall feedly als Nachfolger gewürdigt. Ich finde feedly allerdings überhaupt nicht gut, bis gerade gab es noch keinen einfachen Browser-Zugang, die Navigationspfeile zum Draufklicken fehlen, die Artikelzahl wird nicht ständig aktualisiert.

Zum Glück bin ich jetzt doch noch fündig geworden bei einem RSS-Reader, der vorsätzlich genau wie der von Google ist, aber ein paar Dinge schlichtweg noch besser macht (mehr als 1000 ungelesene Artikel werden genau in der Zahl angegeben, Artikel lassen sich auch in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge lesen): Der „Oldreader“.

http://theoldreader.com

Darum also als Nachtrag zu meinem RSS-Werbepost von März:
Kulturtechno-Leser, verwendet RSS-Feeds, und verwendet den (leider in der Netzwelt offenbar recht unbekannten) „Oldreader“! (Umzug vom Google Reader geht easy)