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Google Bildsuche bald nicht mehr in Deutschland?

Baynado berichtet, dass ein Künstler erfolgreich gegen die Google Bildsuche geklagt hat. Die Google-Bildsuche darf seine Bilder nicht mehr zeigen:

“Meine Menung ist ganz klar, wer seine Bilder online stellt gibt ein stückweit seine Rechte ab. Es ist absurd eine Suchmaschine dafür zu verurteilen, dass sie einen Besucher auf die eigene Seite schleust.
Es ist eine Beziehung die den Urheber nicht übervorteilt. Im Gegenzug zu seinen Werken, erhält der Urheber Besucher auf seinen Seiten, die eventuell sogar etwas kaufen, also wo ist das Problem?
Ich kann gar nicht nachvollziehen, warum jemand so seinen Erfolg sabotieren möchte.”

Etwas anderes ist aber, dass Google durchaus z.B. in die Künstlersozialkasse mehr einzahlen dürfte, wie es Meike Richter fordert.

Die Qualitätsdebatte

ist nun endlich eingeläutet. Marcel Reich-Ranickis Vorstoß dürfte sich schon herumgesprochen haben, Elke Heidenreich hat aber noch nachgelegt:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE91B6E359E494E34BE66891A5D35B7AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Tschüß Musikantenstadl!

“Das Zwischeninitial ist der Doktortitel des kleinen Mannes“

habe ich gerade bei Spreeblick gelesen und weiß nun endlich genau, warum ich die Dinger nicht mag. Meinen Eltern ist Gott sei Dank kein zweiter Vorname eingefallen und somit heiße ich Johannes Kreidler und nicht Johannes B., Johannes M. oder sonst irgend ein L.M.A.A. Kreidler. Das ist gut so.

(Ich erinnere mich noch mit Schrecken, wie in der Schule bei der Ausgabe der Zeugnisse, auf denen vorne immer der vollständige Name steht, einem Klassenkameraden der zweite Vorname “Adolf” geoutet wurde.)

Demo gegen den Überwachungsstaat

Ich war dabei. Ersten Angaben nach waren 50.000 Demonstranten auf dem Alexanderplatz. Mein Favorit unter den Transparenten: Stasi 2.0 – [Karikatur von Schäuble im Rollstuhl] – Stoppt den Mielke auf Rädern!

Das Foto ist so verwaschen weil ich es tatsächlich geschafft habe, meinen Digicam-Dino von Anno 2002 zu reanimieren.

Glückwunsch, die Herren!

Der Erfinder des Geiger-Zählers hat am selben Tag Geburtstag wie David Oistrach.

(via kulturnation.de)

Intelligentes Navigationsgerät:

Jörg Haider bei Autounfall getötet.

Über den Zusammenhang von ästhetischen Krisen und medialen Umbrüchen

Heute in einer Kulturtheorie von 1932 gelesen. Dort wird geäußert, dass das “Lichtspiel”, also das Kino, nicht eigentlich das Theater in eine Krise manövriert, sondern nur eine ohnehin existierende, inhaltliche Theaterkrise verschärft hat. Dem wäre auch aktuell bei der Musikindustrie nachzuspüren, inwieweit das Modell der Album-CD inhaltlich nicht mehr zukunftsträchtig geworden ist und stilistisch der Innovationen entbehrte, während die Mp3s im großen Stil der Industrie das Monetenwasser abgrabten.

Wahrscheinlich wirkt beides aufeinander ein. Der Film hat ja nicht über Nacht die Welt erobert, sondern brauchte fast ein Vierteljahrhundert, bis er Kunstform war.

Kreidler@lively

Natürlich wird das virtuelle Wohnzimmer von Schäuble überwacht ;)

Medien der Komposition

Mein größerer Essay zur Medientheorie der Musik ist nun in Musik & Ästhetik 48 erschienen.

Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann

Spreeblick schreibt.

Der Artikel ist schon ein knappes Jahr alt, aber so wie es aussieht bleibt er noch eine ganze Weile aktuell. Auch die Kommentare sind informativ.

http://www.spreeblick.com/2007/11/28/wie-es-die-musikindustrie-doch-noch-ins-21-jahrhundert-schaffen-kann/