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Tanz eins

Heutige Beiträge stehen im Zeichen von Gegenwartstanz.

Hier eine Dokumentation von “Keine-Spiele” von Freund und ehemaligen Kommilitonen David Helbich, der ein wunderbar poetisches Kauderwelsch aus Neuer Musik, Tanz und Foto/Video spricht und in Brüssel lebt. Sein aktuelles Projekt ist HOTELbich.

“Keine-Spiele” existiert in vielen Fassungen und Erweiterungen. Check out Davids Videos!

Maßnahmen gegen den Terrorismus

Demnächst wird unser Land ja von Terroristen komplett in die Luft gesprengt, höchste Zeit für Vorkehrungen.

via

Das Web 3.0

Theorien zum Thema Web 3.0, mobil und dreidimensional:

http://www.baynado.de/blog/web-30-die-zukunft-des-internets/

Interface Design

Beim Workshop mit dem Ensemble Modern in Frankfurt wurde mir mal wieder klar, wie viele Disziplinen in der Kunst stecken. Natürlich denkt man bei der Musik zunächst an das Hören, an Ausdruck, Ästhetik. Aber im Umgang mit den Instrumentalisten und den Spieltechniken der Instrumente geht es vor allem um Physik und Biologie: Wie wird ein Klang erzeugt, und mit welchen muskulären und nervlichen Fähigkeiten kann er produziert werden. Bei Elektronischer Musik betrifft das das Instrument Design, dem ich eine umfassende theoretische Arbeit gewidmet habe.
In dem Zusammenhang sind die Ausführungen dieses Mozilla-Entwicklers über Benutzerfreundlichkeit gleichfalls interessant, zusammenfassend gesagt: die was/wie-Relation, mehr oder weniger materiell gesehen, aber im Rahmen der Möglichkeiten des Digitalen.

Freies WLAN in Tallinn

Das soll einfach mal publik sein: In Estland gibt es offenbar eine starke Initiative für freien, staatlich geförderten Internetzugang:

http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/?p=385

product placements @Montréal

Beim Festival ÉuCuE xxvii der “Association des Etudiants en Eletroacoustique de Concordia” an der Concordia University, Salle Oscar Peterson Concert Hall, 7141 Sherbrooke St. West, Montréal QC, wird product placements im Konzert um 16.30h (Ortszeit) gespielt.
Wer die Zeit richtig umrechnet kann auch andernorts den Webcast des Festivals anhören.

Zu Luhmanns 10. Todestag

Ein Artikel in der Welt.

Anders als dieser Artikel meint, kann zumindest von der Musik gesagt werden, dass Luhmanns Theorie einen immensen Einfluss auf das Denken der Gegenwartskomponisten seit Jahren ausgeübt hat. Die Zeitschrift Musik & Ästhetik vor allem hat schon einige Texte dazu seit Luhmanns Tod veröffentlicht. Und auch meine Medientheorie der Musik basiert auf einem Text Luhmanns.
Rainald Goetz’ Bemerkung zu Luhmanns Werk als großem Kunstwerk stimmt ein gutes Stück weit, Luhmanns Radikalität und Eigenständigkeit gehen in Kunstnähe. Schwierig bleibt die extreme Eigenständigkeit bis fast zur Sterilität der Luhmannschen Deskription. Mein medientheoretischer Versuch geht dahin, aus Luhmanns Perspektivischer Darstellung auch einen Möglichkeitshorizont anzuvisieren. Wie weit das wirklich mit der ästhetischen Wahrnehmung in Produktion und Rezeption zu verbinden geht muss sich wiederum in Praxis und Theorie erweisen.

Digital Natives

Nach etlichen Generationennamen “Generation XY” erscheint mir der der “Digital Natives” endlich angebracht. Keine Frage, alle nutzen das Web, aber mich beschleicht immer wieder das Gefühl, dass es da doch zwei große Gruppen gibt: Diejenigen, die die Potenziale des Web 2.0 kennen und anwenden und die, die das nicht tun. Das ist natürlich nicht immer eine Altersfrage, und ich bin oft erfreut, wieviele Anghörige der fortgeschrittenen Generation sich keineswegs schwer tun in diesen Dingen, und wieviele junge Leute nur alle drei Tage überhaupt mal Mails lesen.

Ein schöner Artikel zum Thema heute im Schweizer Tagesanzeiger.

Nachtrag zu Frankfurt

Ausgerechnet beim Frankfurter Geldmuseum ist der Eintritt frei.

Dekonfabulation @DeutschlandRadio Kultur

Heute nacht um 0.05h kommt auf DeutschlandRadio Kultur die Sendung “… das Fenster öffnen … Herausforderungen des Alltags für die musikalische Moderne” von Gisela Nauck. Darin wird die erste Fassung von Dekonfabulation besprochen.

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