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Mein Text „Wer schreit, hat Recht. Über Polemik“ @ÖMZ

In der aktuellen Österreichischen Musikzeitschrift (ÖMZ), die als Thema Polemik hat, steht mein Text hierzu – „Wer schreit, hat Recht. Über Polemik“

Snip:

So braucht es beim Verfolgen eines Diskurses bisweilen eben diesen kleinen Übersetzungsratgeber:
Wer ein hanebüchenes Argument vorlegt, wer mit Rhetorik um sich wirft, wer performative Widersprüche produziert, überzogene Vergleiche anbringt, wer moralisiert oder gar lügenhaft unterstellt, sagt eigentlich: Ich bin eifersüchtig, das da bedroht meine Gewissheiten, meine Reputation, meine materielle Existenz. Zugleich verrät es aber auch: Hier geht es um etwas.
[…]
Ein Thema ist erst dann installiert, wenn es durch Polemik, Angriff und Gegenangriff, von strenger Wissenschaft bis zur Verhohnepiepelung gegangen ist. Eine gehaltvolle Ästhetik, eine gute Theorie bemisst sich auch daran, wie gut mit ihr und gegen sie Witze gemacht werden können.


http://www.oemz.at/heft-12016/abstract/

Einen Teppich dem Muster nach auseinanderschneiden

Könnte auch eine Remix-Idee für Musikstücke sein.

Oscar Abraham Pabón, ‘Sculptural tradition’ (2013)

(via pietmondriaan)

incognitube – die am seltensten geschauten YouTube-Videos

Schöne Resource – früher hab ich zur Inspiration stundenlang per Zufallsgenerator YouTube-Video geschaut; diese Seite verspricht auch noch nahezu ungesehenes:

http://www.incognitube.com/

Minima Moralia als Punk-Song

Vortragsreihe „Vom neuen Hören und Sehen“

Letztes Jahr hat der Fonds experimentelles Musiktheater eine von Roland Quitt kuratierte Vortragsreihe durchgeführt, die vollständig online steht. Longwatch für den Bonustag.

Der »Fonds Experimentelles Musiktheater« hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Kunstformen zu fördern, die, im Bereich des Theaters, das Ineinanderspiel unserer Sinne reflektieren.

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens widmete sich der Fonds in dieser Vortragsreihe aus der Sicht unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche einer losen Bestandsaufnahme von Konstanten und Veränderungen unserer Kultur des Hörens und Sehens. Notwendig ging es dabei um die Frage auch nach deren Wechselverhältnis.

Verfolgen Visuelles und Auditives in unserer Verarbeitung unterschiedliche Funktionen? Gibt es ein anthropologisches oder kulturelles Primat des einen Sinns über den anderen?


http://www.nrw-kultur.de/de/programme/fonds_experimentelles_musiktheater/vom_neuen_hoeren_und_sehen/info/#/

Aus der Sicht von Mona Lisa

(via asset)

Philosophie (Symbolbild)

(via Ideology)

Stockhausen auf dem Beatles-Cover, herausgehoben

Es ist DER Stolz der Neuen Musik, dass Stockhausens Konterfei hinten versteckt bei der Hall of Fame von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band vertreten ist. Jacques Zafra war sich nicht sicher, ob das auch alle mitgekriegt haben, darum–

Stil 1i & 1j

Unlängst aufgeführte Versionen meiner „Stil„-Reihe, von Ensemble dal Niente und Electronic ID. In beiden Fällen ist das Ende leider nicht dokumentarisch zu fassen, da über eine längere Zeit sehr tiefe Sinustöne die spezifischen Raumfrequenzen des Aufführungsortes anregen.
Die szenischen Aktionen von 1i wurde vom Ensemble dal Niente als Interpretation gewählt, sie sind in meiner Partitur nicht vorgesehen.

Magma Kontrapunkt Tribute – die Neue Musik Quizshow

Die skandinavischen Botschaften in Berlin haben tatsächlich eine Neue-Musik-Quizshow veranstaltet. Die Hälfte davon sind hierzulande gesperrt, das Leben ist halt nicht nur eine Quizshow.

http://nordicplaylist.com/magma/kontrapunkt-tribute-berlin/#artist-episode-4-sweden-vs-norway