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Randgruppens 2. Raststätten-Tour

Die zwei durchgeknallten Akkordeonistinnen sind schon wieder losgezogen und haben Arrangements von mir draußen in der großen weiten Welt gespielt.

http://duorandgruppe.wordpress.com/dokumantation/

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The Day after yesterday

Die gestrige Uraufführung der Kantate… lief spitzenmäßig, das Moderne Ensemble und Dirigent Kalitzke in Höchstform, Klangregisseur Felix Dreher die Zuverlässigkeit in Person — many many Thanx!
ps: Das ganze Konzert wird später im hessischen Rundfunk gesendet.

Die Party ging entsprechend lange mit immer komplizierteren Diskussionen und stetem Weinnachschub dank Hotellobbydeko. *Kopfschmerztabletten einleg*

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Premiere

Heute abend ist also Premiere meines Ensemble- Modern-Stücks, wie schon angekündigt. Proben liefen gut. Wer nicht kommen kann, kann das Stück hier schon anhören.

Und dann gibt’s heute abend um 20.15h noch eine Aufführung von Dekonfabulation beim Festival “Neuköllner Originaltöne” in der Genezarethkirche, Herrfurthplatz 15 Berlin. Es spielen Gerhard Scherer und Martin Krause. Vielleicht kann mir jemand später erzählen, wie’s war.

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Tageslink

Sehr eindrucksvolle Fotos von Berlin 1959-64:

http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=5367

Danke für den Hinweis, Micha!

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Petition erfolgreich!

Es lebe die Demokratie!
Wobei ich jetzt mal meine Bedenken zu digitalen Unterschriftenaktionen loswerden muss:

Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden, weil

1. man natürlich doppelt und x-fach “unterzeichnen” kann dank mehrfacher Email-Accounts
2. solche Listen dann leicht einfach mal eine andere Überschrift bekommen könnten und dann firmiert man für Weiß-Gott-was.

Beides ist analog auch möglich, aber doch nicht so leicht. Andererseits wünsche ich mir keinesfalls personalisierte Email-Adressen oder sonstige veritable digitale Signaturen. Darum halte ich doch nach wie vor analoge Unterschriftenaktionen für besser.

Wie dem auch sei, im konkreten Fall bin ich selbstverständlich für die Initiative und freue mich über den ersten Erfolg gegen Zensursula und Zenzypries.

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Tageslink

Auf den Bad Blog of Musick habe ich ja schon hingewiesen, trotzdem noch ausdrücklich der Link zum aktuellen schönen Text von Arno Lücker:

http://blogs.nmz.de/badblog/2009/05/07/abschlussbericht-des-patienten-l/

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Oh Mensch! (Update)

Bin mitten in der Probenphase mit dem Ensemble Modern – sechs junge Komponisten haben neue Stücke geschrieben, die am Sonntag und Dienstag dann zu öffentlichem Gehör gebracht werden.
Was mir völlig unerklärlich ist: Warum suhlen sich meine altersgenössischen Komponistenkollegen dermaßen in minutenlangem fortissimo-Pathos? Ich denke nicht dass wir in pathetischen Zeiten leben. Ich mag ja Expressionismus, aber seinerzeit gab’s auch einen Weltkrieg und einen ersten Hochindustrialismus, der verdaut werden musste. Da sind wir heute doch etwas weiter.

Update: Nicht dass man denkt ich lästere hier hinterm Rücken – In der Kneipe wird natürlich auch Tacheles geredet. Speziell zwei Stücke haben bereits von der Gruppe den Spitznamen “Macho Pieces” erhalten.

Tageslink

Der Urheberrechtsexperte Till Kreutzer schaut mal genau in / denkt über AGB in Verträgen mit Urhebern nach. Jeder kennt ja den Stress, seitenweise Kleingedrucktes unterschreiben zu müssen. Darum ist auch Kreutzers Text zwangsläufig juristischer Stress, aber sehr informativer:

http://irights.info/index.php?id=761

Sein Fazit:

Davon, dass das seit 2002 geltende Urhebervertragsrecht gemeinsam mit dem AGB-Recht einen „lückenlosen Schutz” bietet, wie es sich der Gesetzgeber in der Gesetzesbegründung auf die Schulter klopfend selbst attestiert, kann nach alledem keine Rede sein.

Frei nach Kafka:

Urheberrechte abgegeben. Geweint.

Frankfurt 1

Hotel 2.0: In jedem Hotelzimmer gibt’s ein Display, das bei Betreten mit der Aufnahme eines Aquariums startet, und dazu entweicht sanft den Lautsprechern ein Meeresrauschen. Hab den elektrischen Stöpsel gezogen.
Bemerkenswert der saisonale Unterschied: Letztes Jahr gab’s die Aufnahme eines Kaminfeuers.

Frei nach Kafka:

Elektrisches Aquarium betrachtet. Geweint.

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Zum Bad-Boy-Blog 1

Es geht schon hoch her im neuen NMZ-Blog und das soll gar nicht durch voyeuristische Freudenbekundungen beeinträchtigt werden. Ich möchte vielmehr dazu bemerken: Ein neuer Blog hat immer eine Selbstfindungsphase, gerade wenn es mehrere Autoren gibt, das Thema noch nicht abgesteckt ist und sich die Leser / Kommentatoren auch erst einfinden. So weit, so spannend. Im konkreten Fall geht es um die Selbstdefinition bzw. Selbst-Outing. Der Blog will kritisieren, und das führt meines Erachtens kaum daran vorbei, dass die Kritiker ihre eigene Position gründlich reflektieren. Für die eigentliche Kritik mag das gar nicht nötig sein, man kann ja erst mal intuitiv etwas nicht mögen und dann Gründe suchen, aber da es hier auch um mehr oder wenige persönliche Gegenüberstellungen geht, ist Haltung guter Stil und, sofern man das will, konstruktiver.

Größtes Vorbild in der Musikwissenschaft / Musiktheorie ist m.E. immer noch Carl Dahlhaus, der – mit stilistischer Brillianz – immer die eigene Position und Methode zunächst gründlich ausdifferenzierte, um zum Gegenstand vorzudringen.