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Kategorie Technologik

Musiktheater der Zukunft – Ballett

Daito Manabe’s Gesichtsballett habe ich schon gebloggt / gebloggt, und natürlich liegt die Idee nahe, damit eine ganze Balletttruppe zu steuern, wie er jetzt schon mal angefangen hat:



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Musiktheater der Zukunft: Roboter

Dass nach der Elektronischen Musik Roboter die Bühnen betreten werden, ist nur konsequent. Hier einige weitere Beispiele, von denen aus sich einiges visionieren lässt. Alle Nostalgiker, „Früher-war-alles-besser“- und „an-den-Menschen-wird-das-nie-heranreichen“ – Fantasiefaulenzer bitte NICHT klicken.

Japan’s next Topmodel:

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Futurismus: Augmented Reality

Auf der TED-Konferenz wurde ein Gerät vorgestellt, das vom ersten Eindruck her gleich das Gefühl vermittelt, dass Handys noch Kinderfasching sind.

Natürlich auch ein Beitrag zum Thema „Musiktheater der Zukunft“. Die Computerwelt ins 3D gebracht wird die Wahrnehmung von Informationen und auch von Gefühlen enorm verändern, und dass da sehr viel künstlerisch-ästhetisches Potenzial liegt, kann sich jeder halbwegs fantasiebegabte und non-nostalgische denken.

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Instrument Design: Tastatur

Dass die traditionellen Instrumente an Bedeutung verlieren ist absehbar (wobei ich nicht für Abschaffung, sondern Ergänzung seitens der Elektronik bin). Stattdessen werden Module, die verschiedentlich auf Klänge applizierbar sind, immer mehr Verwendung finden. Das sind die HIDs, Human Interface Devices, deren gebräuchlichste Tastatur und Maus sind. Die Maus erscheint mir ziemlich ungeeignet zum Musikmachen, aber die Tastatur eignet sich ziemlich gut. Bei Endphase habe ich die Computertastatur häufig verwendet, und komplett im Stück untitled performance #1.

Ähnlich auch diese Website, auf der der Besucher selbst spielen darf; schöne Art, den Nutzer aktiv werden zu lassen. Für eine wirkliche Netzkunst müsste man sich nur noch Besonderheitsklänge einfallen lassen.

Das größte Monochord der Welt

Folgendes Video zeigte ich letztens meinen Studenten im Zusammenhang mit der Einführung in die Akustik:

Ein Monochord ist ein einsaitiges Instrument. Die Tacoma Brücke wurde wie eine Saite durch eine heftige Windböe, 4 Monate nach Eröffnung der Brücke, in Schwingung versetzt – was natürlich nur aufgrund einer desaströsen Fehlkonstruktion passieren konnte. Der Fall gilt als dramatischster Fehler in der Geschichte des Brückenbaus.

Zufällig war eine Farbkamera (! 1940) vor Ort.

Gerne hätte ich auch Videos von den legendären Waffentests gezeigt, bei denen Häuser mit riesigen Lautsprechern in Schutt und Asche gelegt wurden, habe aber nichts gefunden. Das Ganze zielt natürlich auf eine kompositorische Weiterverarbeitung, Dinge in Schwingung zu versetzen, die eigentlich nicht dafür konstruiert sind…

Web 10.0

Web-Orakel Kevin Kelly mit einem weiteren seiner schönen Vorträge. „Sozialismus 2.0“ könnte tatsächlich eintreten, wobei die Gegentendenzen leider auch in Betracht gezogen werden sollten, Monopole und Überwachung.

Elektronisches Muskelballett #2

In meinem ersten Beitrag zu Daitos phänomenalem Experiment hatte ich die Idee geäußert, dass man das ja mit einer ganzen Balletttruppe realisieren könnte.
Mittlerweile hat Daito eine derartige Idee probiert und zwar derart, dass er selbst der live-Choreograph ist, der die anderen „dirigiert“ – sein Gesicht soll kopiert werden. „unsuccessful“ (Daito), aber sieht schon witzig aus.

Und natürlich ließen die Nachahmer („copycats“) nicht lange auf sich warten. Wer sie als Balletttruppe sehen will, lasse einfach alle gleichzeitig laufen.



Der E-Reader, die Zukunft.

Endlich ein vernünftig in die Zukunft schauender Artikel zum E-Reader, und nicht nur das sentimentale „Ich glaube, dass es gedruckte Bücher immer geben wird“.

http://netzwertig.com/2008/11/11/zur-zukunft-von-gedruckten-buechern-und-e-readern/

Das Web 3.0

Theorien zum Thema Web 3.0, mobil und dreidimensional:

http://www.baynado.de/blog/web-30-die-zukunft-des-internets/

Interface Design

Beim Workshop mit dem Ensemble Modern in Frankfurt wurde mir mal wieder klar, wie viele Disziplinen in der Kunst stecken. Natürlich denkt man bei der Musik zunächst an das Hören, an Ausdruck, Ästhetik. Aber im Umgang mit den Instrumentalisten und den Spieltechniken der Instrumente geht es vor allem um Physik und Biologie: Wie wird ein Klang erzeugt, und mit welchen muskulären und nervlichen Fähigkeiten kann er produziert werden. Bei Elektronischer Musik betrifft das das Instrument Design, dem ich eine umfassende theoretische Arbeit gewidmet habe.
In dem Zusammenhang sind die Ausführungen dieses Mozilla-Entwicklers über Benutzerfreundlichkeit gleichfalls interessant, zusammenfassend gesagt: die was/wie-Relation, mehr oder weniger materiell gesehen, aber im Rahmen der Möglichkeiten des Digitalen.