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Kategorie Museum für moderne Kunst

Nirvana / Rockin robin – Mashup

Da ich Pathos überhaupt nicht ausstehen kann, sind mir alle Smells-like-Teen-Spirit – Remixe höchst sympathisch. (vgl. auf Kulturtechno: Musikentwertung?)

(via The Daily What)

Partitur für einen Ohrwurm

Player Piano Pionier

Das Player Piano, ein selbstspielendes Klavier mit Lochstreifenprinzip, gilt als Vorläufer der elektronischen Musik, und der herausragende Komponist dafür ist Conlon Nancarrow, der von 1948 an sich zurückzog um ganz autonom dafür zu komponieren. In den 1970ern wurde er dann weltbekannt, angeblich dank Ligeti.

Drüben bei Acousmata schreibt Thomas Patteson über einen unbekannten Pionier der Player-Piano-Musik: Hans Haaß. Da gibt es auch ein Stück von 1926 zu hören, was ziemlich gut ist und sehr zu den Roaring-Twenties passt.

Alles weitere hier:

http://acousmata.com/post/846043955/fugue-in-c-major

I will survive – Shoahüberlebender tanzt in Ausschwitz

Ein Video, das ich hervorragend finde: Ein Ausschwitzüberlebender tanzt zusammen mit vier Enkeln an Orten der Shoah. Hier wird praktisch die gesamte Problematik der Gedenkkultur aufgeworfen.

Texte dazu:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0813/feuilleton/0008/index.html
http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/disco-dancing-in-auschwitz/
http://bersarin.wordpress.com/2010/08/14/dancing-auschwitz-1/

Die stärkste Ästhetik ist die, die (fast) nicht auszuhalten ist.

Komprimierte Instrumente

Schöne Fotos von der wunderbaren Stuttgarter Ausstellung mit Werken Cornelia Parkers. Das muss so 2004 gewesen, ich war dort und bin wohl zum ersten Mal mit dem Konzeptualismus-Virus infiziert worden.

(via Triangulation)

Splitting

FractureSounds: Changxi Zheng und Doug L. James zeigen Experimente mit zerbrechenden Gegenständen. Interessant daran ist vor allem der wahrlich studienhafte Charakter: Es werden Vergleiche angestellt.

(via Glaserei)

Dubai rückdatiert

Martin Becka hat mit einer Kamera von 1857 Dubai 2009 fotografiert. Wunderbar!

(via Glaserei)

Nuklearvertonung

“1945-1998” by Isao Hashimoto: CTBTO Preparatory Commission

Jede Nuklearexplosion von 1945 bis 1998 samt Coda wird hier visualisiert und musikalisiert. Drüben bei Noise for Airports heißt es dann:

The beginning is a little slow (in a formal sense, not a “there should be more explosions” sense), but definitely click ahead to watch the cold war era intensification.

Das finde ich das eigentlich interessante an der Musikalisierung: dass hier die ästhetische Wahrnehmung in Konflikt kommt mit dem Wissen um die Herleitung dieser Klänge. Vgl. Charts Music.

Siehe auch zu musikalisierten Atombombentests: I am sitting Kreuzberg / Test.

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Performance von Karlheinz Essl

Schöne Elektronikperformance von Karlheinz Essl. (Früher auf Kulturtechno: PlayerPiano spielen)

Von Geschichte überlagert

Wie sagte Nietzsche weiland? Die Vergangenheit ist der Totengräber der Gegenwart. (Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben)

(via Neatorama)