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Kategorie Museum für moderne Kunst

Musiktheater über die Auswirkung von Naturkatastrophen

Leah Muir hat in einer Musiktheaterarbeit sehr schön die Idee der „gehaltsästhetischen Wende“ umgesetzt:

Berge als Klangfarbe

Alvin Lucier hat Gebirgszüge in Melodien umgewandelt – Jennifer Walshe hat aus ihnen Zungenstellungen beim Singen abgeleitet.

Ukeoirn O’Connor (=Jennifer Walshe): Mielk

Die heilige Cäcilie, Mutter aller Instrumentenzertrümmerer

Raffael, Hl. Cäcilie in Ekstase (The Ecstasy of St. Cecilia) (1516/17)

Bologna, Pinacoteca

Auf dem Gemälde „Estasi di Santa Cecilia“ (hl. Cäcilie in Ekstase) ist die hl. Cäcilia umringt von den Heiligen Paulus (mit dem Schwert), Evangelist Johannes (mit dem Adler), Augustinus (mit dem Bischofsstab) und Maria Magdalena (mit dem Salbgefäß

Das ursprünglich für die Kirche San Giovanni in Monte entstandene Gemälde befindet sich heute in der Pinacoteca Nazionale di Bologna.

(via Michael Maierhofs Darmstadt-Vortrag)

“What A Wonderful World” in 16 verschiedenen Musikgenres

Seit einigen Jahren komponiere ich ja auch Stilmelodien, wobei ich es nie unter 50 Stilen mache; außerdem lobe ich mir da Software wie Band in a Box, bei der man aus über 3000 verschiedenen Stilen auswählen kann.

(via Dressed like Machines)

Neue Klaviermusik – ein Internetfestival?

Ein interessantes Projekt initiiert der Schott-Verlag: Aufträge für neue Klavierstücke wurden vergeben, und direkt nach der Uraufführung soll das ganze (ab heute) online stehen:

http://www.petrushka-project.com/index.html

Ich finde, es wäre an der Zeit ein originäres Internet-Neue-Musik-Festival zu gründen. Vielleicht sollte Kulturtechno den Anfang machen.

(via heise)

Morton Feldmans Gesamtwerk zum Anhören

Bei meinem Text Das totale Archiv habe ich primär an YouTube gedacht, aber in Sachen Gründlichkeit steht Spotify bereits besser da: Eine Playlist mit dem Gesamtwerk Morton Feldmans, chronologisch. Dauer: 49h.

(via spotifyclassical)

Früher auf Kulturtechno:
Ligetis Gesamtwerk
John Cage Monsterlist

Hören bezahlen

Früher hatte ich hier ein Konzept gebracht, bei dem Leute fürs Hören von Musik bezahlt werden. Giuliano Obici hat die Grundidee in Sao Paulo umgesetzt:

A sum of $1,00 is payed to people in exchange for them listening to three minutes of sound on a pair of headphones. This value relates to the amount of time and the average cost of commercialized music on the web.

http://giulianobici.com/site/buy-auri.html

Danke für den Tipp, Henrique!

Grafischer Synthesizer, 1938

Gemeinhin gilt Iannis Xenakis‘ UPIC-System (Kulturtechno früher) als Pionier der grafischen Computerkomposition, aber viel früher schon wurde die Idee in der Sowjetunion geboren (1938) und umgesetzt (1958). Mit dem ANS-Synthesizer wurde der Soundtrack zu Tarkovskys „Solaris“ komponiert.

You don’t play the ANS synthesizer with a keyboard. Instead you etch images onto glass sheets covered in black putty and feed them into a machine that shines light through the etchings, trigging a wide range of tones. Etchings made low on the sheets make low tones. High etchings make high tones. The sound is generated in real-time and the tempo depends on how fast you insert the sheets.

This isn’t a new Dorkbot or Maker Faire oddity. It’s a nearly forgotten Russian synthesizer designed by Evgeny Murzin in 1938. The synth was named after and dedicated to the Russian experimental composer and occultist Alexander Nikolayevich Scriabin (1872–1915).

(via BoingBoing)

Mozarts „musikalisches Würfelspiel“ online

Der Urahn der musikalischen Aleatorik, Mozarts „musikalisches Würfelspiel“ (übrigens im 18. Jahrhundert ein allseits beliebte Kompositionsweise), ist mittlerweile auf verschiedenen Websites spielbar:

http://www.dein-name-ist-musik.de/
http://sunsite.univie.ac.at/Mozart/dice/

(via Ole Hübners nmz-Links)

Der totale Rahmen

 

Arbeiten von Taylor Holland.

(via minimal exposition)