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cache surrealism @Berlin

Heute abend 20h spielt das Ensemble Lux:NM im HBC Club in der Karl-Liebknecht-Straße 9, Berlin-Mitte, u.a. mein Stück cache surrealism.

Ruth Velten – Saxophone
Silke Lange – Akkordeon
Ines Hu – Violin
Jacob Shaw – Violoncello
Malgorzata Walentynowicz – Klavier
Lucía Martinez – Schlagzeug
Sarah Hölscher – Klangregie

Mit unserem aktuellen Konzert-Projekt thematisieren wir unter dem Titel „Spuren des Populärmusikalischen in der Neuen Musik“ die Relationen und Wechselwirkungen zwischen so genannter „Hochmusik“ und „Populärmusik“. Damit greifen wir unter anderem kritisch eine zu problematisierende Trennung auf, die trotz umfangreich und fortdauernd formulierter Kritik bis heute präsent ist. Die Hartnäckigkeit dieser begrifflichen Abgrenzung ist umso erstaunlicher, da sie sich auf Ausdifferenzierungsprozesse im Zuge der Etablierung eines Autonomiestatus’ und einer spezifischen Werkästhetik zurückführen lässt, die heute mit einem avancierten Verständnis von Musik längst als obsolet gelten.

Jef chippewa (*1969) — xx miniatüren (2011/UA), für Akk., Sax., Vln., Vc., Klav. und Drumset
Pierre Jodlowski (*1971) — Série blanche (2007) für Klavier solo und Elektronik
Gordon Kampe (*1976) — HAL (2011/UA) für Sax, Vc, Akk., Pno., Perc.
Johannes Kreidler (*1980) — „cache Surrealism“ ( 2008) für Sax., Akk., Vc und Elektronik
Wolfgang Zamastil (*1981) — six pieces of daily muse (2010/11) für Sax.,Vl.,Vc.,Akk., Elektr.

Feeds. Hören TV – Fotogalerie

Von der Feeds-Sause letztes Jahr in Gelsenkirchen habe ich jetzt endlich die Fotos (by Pedro Malinowski) zu einer Galerie zusammenstellen können.

Hier das ganze Album, auf Flickr kann man auch noch Titel zu den einzelnen Fotos sowie allgemeine Infos lesen.

Kreidler @Antwerpen & Ghent

Heute abend um 20h spielt das Nadar Ensemble im Desingel Antwerpen die Stücke in hyper intervals und Fremdarbeit, letzteres werde ich moderieren. Außerdem wird „Fremdkörper #1“ von Stefan Prins und „Nothing Integrated“ von Simon Steen-Andersen gespielt.
Zusätzlich gibt es im Foyer Screenings von Kinect Studies 1&2, product placements, Charts Music und Compression Sound Art.

http://www.desingel.be/en/programme/music/9743/Nadar-Ensemble-Daan-Janssens

Am 21.10. dann mache ich nachmittags an der Hogeschool Gent Conservatorium eine Präsentation. Außerdem wird in den folgenden Tagen das Nadar Ensemble „in hyper intervals“ im Studio von Desingel produzieren.

Kreidler @DeutschlandRadio Kultur

Heute abend von 20h bis 22h strahlt DeutschlandRadio Kultur Teile des Konzerts vom 7.10. in der Akademie der Künste Berlin (Kulturtechno berichtete) aus, darunter auch meine Stücke windowed 1 und Stil 1c.

Iannis Xenakis
„Anaktoria“ für acht Instrumente

John Cage
„Etudes Boreales“ für Klavier und Violoncello

Karlheinz Stockhausen
„Kontra-Punkte“ für zehn Instrumente

Erhard Grosskopf
Streichtrio

ca. 20:45 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Ausschnitte aus zwei Vorträgen zu „Kontrolle und Zufall“
im Rahmen der Konzerte

Vinko Globokar
„Correspondences“ für vier Solisten

Johannes Kreidler
„windowed 1 Version 1“ für Schlagzeug und Zuspielung

„Stil 1c“ für Piccoloflöte, Baritonsaxofon, Vibrafon und Zuspielung

Ulrich Alexander Kreppein
„Nachtschattenwirbel (Phantasiestücke Nr. 2)“ für Ensemble

Hans-Joachim Hespos
„t a n E K – elektroAkustische spur und improvisierender kontrabaß“ – Uraufführung

Iannis Xenakis
„Persephassa“ für sechs Schlagzeuger

Matthias Bauer – Kontrabass
Michael Weilacher, Daniel Buess, Jürgen Grötzinger,
Matthias Engler, Oli Steidle, Fran Lorkovic – Schlagzeug
Les Femmes Savantes
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Leitung: Manuel Nawri

http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/konzert/1556160/

Livestrom:
http://www.dradio.de/streaming/dkultur.m3u

Konzert „Kontrolle und Zufall“ in der Akademie der Künste Berlin

Heute ist das, ich denke, sehr schöne Konzert in der Akademie der Künste Berlin:

durchgehend, Foyer
Etudes interactives
Interaktive Installation. Ludger Brümmer, Komposition, Götz Dipper, Idee und Konzept

18:00 Konzert, Studio
Johannes Kreidler windowed 1 Version 1 [2006] für Schlagzeug und Zuspielung, Stil 1c [2010/11] für Piccoloflöte, Baritonsaxophon, Vibraphon und Zuspielung
Ulrich Alexander Kreppein Nachtschattenwirbel (Phantasiestücke Nr.2) [2008-10] für Ensemble
Hans-Joachim Hespos t a n E K – elektroAkustische spur und improvisierender kontrabaß [2011] UA

18:45 Vortrag, Studio
Jan C. Schmidt Über das Glück des Zufalls: Der kreative Zufall in den Wissenschaften

20:00 Konzert, Studio
Iannis Xenakis Anaktoria [1969] für acht Instrumente
John Cage Etudes Boreales [1978] für Klavier und Violoncello
Karlheinz Stockhausen Kontra-Punkte [1952-53] für 10 Instrumente

21:00 Konzert, Ausstellungshalle 2
Erhard Grosskopf Streichtrio [2003] für Violine, Viola und Violoncello
Vinko Globokar Correspondences [1969] für vier Solisten

22:00 Konzert, Ausstellungshalle 2
Iannis Xenakis Persephassa [1969] für 6 Schlagzeuger

>> Mitwirkende
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Manuel Nawri, Dirigent

Matthias Bauer, Kontrabass

Les Femmes Savantes
Sabine Ercklentz, Trompete, Pfeifen
Ute Wassermann, Stimme, Pfeifen
Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik

Persephassa
Maria Schneider, Daniel Buess, Matthias Engler, Jürgen Grözinger, Fran Lorkovic, Max Riefer, Schlagzeug,
Leitung Michael Wertmüller

Technische Realisierung: Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste

http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/index.htm?we_objectID=30351

Fotos vom product placements – Screening in Lubljana

Letzten Freitag eröffnete das EarZoom-Festival in Ljubljana (Kulturtechno berichtete); es gab u.a. ein Screening meiner GEMA-Aktion product placements. Hier ein paar Fotos, mit Dank an Nika Autor.

Konzert „Kontrolle und Zufall“ in der Akademie der Künste Berlin

Möchte schon mal hinweisen auf ein, ich denke, sehr schönes Konzert in der Akademie der Künste Berlin am nächsten Freitag, 7.10.:

durchgehend, Foyer
Etudes interactives
Interaktive Installation. Ludger Brümmer, Komposition, Götz Dipper, Idee und Konzept

18:00 Konzert, Studio
Johannes Kreidler windowed 1 Version 1 [2006] für Schlagzeug und Zuspielung, Stil 1c [2010/11] für Piccoloflöte, Baritonsaxophon, Vibraphon und Zuspielung
Ulrich Alexander Kreppein Nachtschattenwirbel (Phantasiestücke Nr.2) [2008-10] für Ensemble
Hans-Joachim Hespos t a n E K – elektroAkustische spur und improvisierender kontrabaß [2011] UA

18:45 Vortrag, Studio
Jan C. Schmidt Über das Glück des Zufalls: Der kreative Zufall in den Wissenschaften

20:00 Konzert, Studio
Iannis Xenakis Anaktoria [1969] für acht Instrumente
John Cage Etudes Boreales [1978] für Klavier und Violoncello
Karlheinz Stockhausen Kontra-Punkte [1952-53] für 10 Instrumente

21:00 Konzert, Ausstellungshalle 2
Erhard Grosskopf Streichtrio [2003] für Violine, Viola und Violoncello
Vinko Globokar Correspondences [1969] für vier Solisten

22:00 Konzert, Ausstellungshalle 2
Iannis Xenakis Persephassa [1969] für 6 Schlagzeuger

>> Mitwirkende
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Manuel Nawri, Dirigent

Matthias Bauer, Kontrabass

Les Femmes Savantes
Sabine Ercklentz, Trompete, Pfeifen
Ute Wassermann, Stimme, Pfeifen
Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik

Persephassa
Maria Schneider, Daniel Buess, Matthias Engler, Jürgen Grözinger, Fran Lorkovic, Max Riefer, Schlagzeug,
Leitung Michael Wertmüller

Technische Realisierung: Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste

http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/index.htm?we_objectID=30351

Elitär vs. Populär

Drüben im Bad Blog of Musick macht Moritz Eggert auf das Blog The Biting Point aufmerksam, worin jemand energisch die Zeitgenössische Klassische Musik (ich hasse diesen Ausdruck wie die Pest, er ist in den USA aber üblich) auffordert, sich zu öffnen.
Hier das Manifest Towards a New Classical Music Culture. Auch Stefan Hetzel setzt sich damit auseinander.

Ich denke dazu passt ganz gut mein „Elitär vs. Populär“-Aufsatz, den ich auf Kulturtechno erstveröffentlichte, der dann in der Schweizer Zeitschrift für Neue Musik Dissonance erschienen ist und jetzt auch auf meiner Website steht:

http://www.kreidler-net.de/theorie/elitaer-populaer.htm


Die Inakzeptanz der modernen Musik ist eines der größten Desaster der Kunstgeschichte.

Jean-Luc Godard

Ich habe mit den nicht-professionellen Musikern aus meinem Freundeskreis, also vor allem mit Künstlern anderer Sparten und Akademikern, eine kleine (nicht-repräsentative, aber beispielhafte) Umfrage durchgeführt: Was für Musik hört ihr? – Anders gefragt: Wodurch zeichnet sich anspruchsvolle Popmusik aus? Denn Neue Musik hören sie kaum bis gar nicht, aber auch nicht gerade Dieter Bohlen (ich glaube, man kann das unabhängig vom funktionalen Bezug verschiedener Musiken betrachten; es geht überhaupt um’s Kennen und Wertschätzen). Ein erstes Ziel der Ausweitung des Neue-Musik-Radius wäre schließlich, neben der Jugend, diese Gruppe.

(Wenn man Poptheoretiker wie Diedrich Diederichsen liest, bekommt man das Gefühl, U sei das neue E und in House Music steckt mehr Dialektik als Adorno je bei Schönberg entdeckte.)

product placements @EarZoom Ljubljana

Heute abend startet in Ljubljana das EarZoom Festival des IRZU, geleitet von Miha Ciglar.

Das Festival startet um 19h mit Screenings, unter anderem mit der Doku meiner GEMA-Aktion. Anwesenheitspflicht für alle slowenischen Kulturtechno-Leser.

Hier Programm und Katalog.

Tendenzen der Politisierung in der jüngsten Musik, Kreidler @DLR

Heute nacht um 0.05h strahlt DeutschlandRadio Kultur eine Sendung von Florien Neuner über aktuelle Tendenzen der Politisierung in der Neuen Musik aus, worin unter anderen auch ich interviewt werde.

DeutschlandRadio Kultur,
27.9.2011, 00:05 Uhr

Neue Musik

Jenseits von Engagement und Agitprop
Tendenzen der Politisierung in der jüngsten Musik
Von Florian Neuner

In den 60er-/70er-Jahren gab sich die neue Musik von Luigi Nono bis Hans Werner Henze klassenkämpferisch. Nach Jahren der Entpolitisierung schenken einige jüngere Komponisten dem gesellschaftspolitischen Kontext ihres Tuns heute wieder zunehmend Beachtung.

Livestrom:
http://www.dradio.de/streaming/dkultur.m3u