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25 Most Surprising Rock Formations From Around The World

Bin seit gestern im Urlaub, somit wünsche ich allen Kulturtechno-LeserInnen einen guten Rutsch! Natürlich ist die Pipeline weiterhin gefüllt mit täglichem Kulturtechno-Stuff. Kommentare kann ich allerdings erst wieder nach dem Urlaub beantworten, und die Posts werden wahrscheinlich meist nicht auf Facebook und Twitter erscheinen.

Ko Tapu Island, Thailand

 

Stone Forest National Park, Yunnan, China

 

Mushroom and Chicken Rocks, White Desert, Egypt
 

Mono Lake, California
 

Devil’s Marbles, Australia
 

Cappadocia, Turkey

 

Rock Formation, Namibia

 

(via BuzzFeed)

Johannes Kreidler: Zwei konzeptuelle Stücke (2011)

Wie letztes Jahr fasse ich auch dieses Jahr (somit ist’s ab jetzt Tradition) kleinere konzeptuelle Arbeiten zusammen; letztes Jahr waren’s vier, dieses Jahr sind’s zwei.

 

#1 John Cage, 4’33” divided by 16

Ich wollte auch noch eine Splitscreenfassung von La Monte Young’s „To be held for a long time“ erstellen, bin aber nicht mehr dazugekommen; wird nachgereicht.

 

#2 Klaviermusik von Beethoven, taktweise komprimiert

Für Elise

Klaviersonate C-Dur Op.53 “Waldsteinsonate”, dritter Satz

Hier gibt’s noch die Mondscheinsonate und die Sonate Op.10,1.

Verleser, Versprecher, Vertipper & Verhörer 2011

Aus der Facebookserie auch dieses Jahr wieder fürs Blog ein paar eingesammelt:

 

Verleser: „Überragende Rede von Harald Schmidt auf dem SPD-Parteitag.“

Verleser: „Stockhausen“ statt „Steakhäuser“ und „Hautbürste“ statt „Hautbois“.

Verhörer: „tamponisiert“ (statt „tabuisiert“)

Verleser: „Todesliste“ statt „Todoliste“

Verleser: „Deutscher Musikrat veröffentlicht Dokumentation des Kirchenmusik-Prozesses“ (statt „-Kongresses“)

Verleser: „Beischlafwagen“ statt „Bereitschaftswagen“

Verleser: Zehntausende feiern Abschuss-Messe mit Benedikt XVI. (statt „Abschluss-Messe“)

Verleser: „…die von Sandalen gebeutelte Regierung Sarkozy“ (statt „Skandalen“)

Bei dem Wort „subtitles“ lese ich immer zuerst „subtil“.

Verleser: „ROFL“ statt „PROFIL“

mistyping: „pitch shit“ instead of „pitch shift“

Verleser: „…muss zu Kompositionsvorwürfen Stellung nehmen“ (statt „Korruptionsvorwürfen“)

misreading: „catholic tube“ instead of „cathodic tube“

Verleser: „Tweet wird gesegnet“ (statt „Tweet wird gesendet“)

(mal wieder) verlesen: „Wehrmacht“ statt „Weihnacht“

Verleser: „Stundenlang sendeten ARD und ZDF heute Idiotisches“ (statt „Identisches“) – am Tag der britischen Prinzenhochzeit.

Verleser: „Frauenmelder“ statt „Feuermelder“

Vertipper: „Fortschrott“

chronischer Verleser: „ungern“ statt „Ungarn“

Verleser: „traurig“ statt „trauring“

Verhörer: „Tupperkapitslismus“ statt „Turbokapitalusmus“

Verleser: „fake well“ statt „fare well“

Verleser: „Kanonenfutter“ statt „Kaninchenfutter“

Verleser: „frisch gestresster Orangensaft“

Versprecher: „Steuerbrater“

Verleser: „negativ“ statt „nie aktiv“

Verhörer: „Ableckungsmanöver“

Verleser: „entnazifizieren“ statt „identifizieren“

Verleser: „Gendermarkt“ statt „Gendarmenmarkt“

Vertipper: „Frankfurz“

Verhörer: „bumstätig“ statt „berufstätig“

Verleser: „Furzschluss“ statt „Kurzschluss“

Verleser: „sägt“ statt „sagt“

Verleser: „Geschlechtsunterricht“ statt „Geschichtsunterricht“

Versprecher (von Leo): „Süßamerika“

Strg+Alt+Entf – Der Computer und die Avantgarde Über die kontroverse Rolle der Digitalisierung in der Neuen Musik

Der Text von Björn Gottstein über die Computerkontroverse (Kulturtechno berichtete) steht nun vollständig und frei online.


http://frieze-magazin.de/archiv/kolumnen/strgaltentf-der-computer-und-die-avantgarde/

Jenseits von Engagement und Agitprop. Tendenzen der Politisierung in der jüngsten Musik.

Jemand hat das Radiofeature von Florian Neuner, das am 27.9.2011 auf DeutschlandRadio Kultur ausgestrahlt wurde, online gestellt. Es kommen uA zu Wort: Mathias Spahlinger, Martin Schüttler, Maximilian Marcoll, Gerhard Stäbler und meiner einer.

Stil 1c

Die Aufnahme der Uraufführung vom 7.10.2011, Akademie der Künste, Kammerensemble Neue Musik Berlin.

“Stil 1” ist ein Baukastensystem und kann mit verschiedenen Instrumentationen realisiert werden (bislang in den Realisationen 1a für Zither, Cello und Zuspielung, 1b für piccolo Flöte, Akkordeon, Bassklarinette und Zuspielung, 1c für piccolo Flöte, Vibraphon, Baritonsaxofon und Zuspielung sowie 1d für Zither, Bassklarinette und Zuspielung). Das Grundkonzept ist, große Zahlen von Varianten abfolgen zu lassen, seien es musikalische Stile, Transpositionen, Sprechmelodien oder unlimitierte Oktavierungen. Als Medien dienen dafür vor allem Samples aus den Massenmedien; ich nenne diesen Ansatz „Musik mit Musik“.

Stil 1 ist außerdem eine Übung in Minimalismus.

 

Derzeit schreibe ich an dem Text Die Stilmelodie für den Band New Music and Aesthetics in the 21st Century, vol. 6. Darin komme ich auch auf Stil 1c zu sprechen:

In Stil 1 für variable Besetzung erklingen in konsequenter Reihung bis zu 100 verschiedene Stile hintereinander; zum Beispiel beginnt Stil 1 Version für piccolo Flöte, Vibraphon, Baritonsaxofon und Zuspielung mit diesem Takt,

der dann 30 mal leise und 55 mal sehr laut wiederholt wird, jedesmal in einem anderen Stilarrangement:

Die Musiker spielen immer zu Taktbeginn einen Akzent, wie der Mausklick, der die Dateien startet.

In Anlehnung an Schönbergs Klangfarbenmelodie nenne ich dies also eine „Stilmelodie“. Der Melodie-Begriff ist hier, nach Schönberg, abstrahiert zu verstehen; gemeint ist der Wechsel an musikalischen Qualitäten in einem definierten Medium – ursprünglich im Medium der Tonleiter, hier nun im Medium der stilistischen Palette von Band in a Box.

Motivisch-thematische Arbeit. Über Motivation von Komponisten.

Vortrag von Johannes Kreidler, gehalten beim Symposium „Wozu Musik?“ am 23.11.2011 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Wer mit Musik intensiv zu tun hat, weiß um deren Unverzichtbarkeit. Andererseits deutet im heutigen Kulturbetrieb manches darauf hin, dass es eher um die (kommerziell nutzbare) Wiederholung des Immergleichen und weniger um die Entdeckung des Ungewohnten geht. Wird die Musik dadurch die Musik, auch die „klassische“, weithin zu dem degradiert, was schon Richard Wagner seinen Zeitgenossen kritisch vorhielt: zur bloßen Unterhaltung der Gelangweilten? Das Symposion will nicht in erster Linie eine „Klagemauer“ errichten, sondern eher danach fragen, worin die Faszinationskraft und die Entfaltungswege jener Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten liegen können, die wir mit heute komponierter Musik (unterschiedlichster stilistischer Ausrichtung) verbinden.

10:00 Begrüßung
Peter Gülke Präsident der Sächsischen Akademie der
Künste/Ehrendoktor der Hochschule für Musik Dresden
Einführung
Musik wozu? Und warum sich diese Frage
überhaupt stellt.
Jörn Peter Hiekel Dresden
10:30 Vom Verschwinden der Musik und anderer
Habseligkeiten. Ein diagnostischer Versuch über
gesellschaftliches Wohlbefinden.
Referent: Wilfried Krätzschmar Dresden
11:15 Pause
11:30 Ideologie als „Reduplikation dessen, was
ohnehin ist“ (Adorno). Auseinandersetzungen um
Neue Musik und was wir (nicht nur in Portugal)
daraus lernen können.
Referent: Mario Viera de Cavalho Lissabon
12:15 Wozu Musik wozu!? Von den Bedingungen der
Aufführung und den Bedingungen der Bedingungen
Referent: Manos Tsangaris Dresden
13:00 Mittagspause
14:30 57 Jahre danach. John Cage und die Folgen
Referent: Max Nyffeler München
15:15 Motivisch-thematische Arbeit. Über Motivation von
Komponisten
Referent: Johannes Kreidler Berlin
16:15-17:30
Musik wozu? Ein Roundtable
Mit Paul-Heinz Dittrich Zeuthen, Brigitta Muntendorf Köln,
Anette Schlünz Kehl und Sergej Newski Moskau

Screening @Antwerpen – Video

Im Oktober gab es bei einem Konzert des Nadar Ensemble (Kulturtechno berichtete) ein Screening mit diversen Werken von mir – thanx!

Pd-Tutorial jetzt auch auf Spanisch

Ich freue mich mitzuteilen, dass mein Pd-Tutorial nun auch in der finalen Version ins Spanische übersetzt wurde, und zwar von Lucas Cordiviola in Buenos Aires, Argentinien!


http://lucarda.com.ar/pd-tutorial/index.html

Laptop als Instrument? Radiodiskussion online

Die Diskussionsrunde zum Thema „Laptop als Instrument?“, die am 31.5.2011 im Rahmen der „Matrix-Akademie“ im Experimentalstudio des SWR in Freiburg stattgefunden hat und am 19.11.2011 auf SWR2 ausgestrahlt wurde (Kulturtechno berichtete), steht nun online. Die ersten drei Minuten fehlen.

Laptop als Instrument?

Podiumsdiskussion im Experimentalstudio des SWR am 31.5.2011, mit Daniel Peter Biró, Orm Finnendahl, Johannes Kreidler und André Richard, moderiert von Björn Gottstein.