Das darf im Sommerloch (<- Achtung Zweideutigkeit) auch mal sein.
(via)

Mit Freude sehe ich, dass es immer mehr Blogs gibt im Bereich Neue Musik / Elektronische Musik / Experimentelle Musik / Musiktheorie / Musikwissenschaft / Gegenwartskunst / Digitale Kunst und so, und dass immer mehr Komponisten und Musiktheoretiker / Musikwissenschaftler über ihre Arbeit bloggen.
Heute möchte ich hier den Blog von Arne Bense vorstellen mit dem Namen
Der Blog trägt den schönen Button hard bloggin‘ scientist, was dem Manifest folgt, seine wissenschaftliche Arbeit in statu nescendi der Öffentlichkeit zu präsentieren, und genau das macht Arne im Bereich Medientheorie / Elektronische Musik, worüber er derzeit promoviert. Danke, Arne!
Übrigens hat Arne diesen Samstag ein Konzert, seht selbst.
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Grandiose Mashup-Idee! Jamie Diamond stellt Familienfotos mit wildfremden Leuten von der Straße. Funktioniert immer. Gibt ja den bekannten Effekt, dass Außenstehende bei Adoptivkindern irgendwelche Ähnlichkeiten mit den Eltern erkennen.
Musikstücke, ob bereits bekannte oder neue, aus vielen kleinen Einzelteilen zusammenzusetzen, die alle selbst Framgente aus anderen Werken oder YouTube-Filmen sind, wird sicher noch weiter für schöne Mash-Up-Arbeiten eine spannende Technik sein. (Ich selbst hab’s im zweiten Teil von Compression Sound Art gemacht, und im nächsten Ensemblestück wird auch sowas vorkommen.)
Vergleichbares wird in mit Bildern mittlerweile ständig gemacht, z.B.:
Bekanntestes Musik-Beispiel ist Kutiman, den ich allerdings ziemlich lau finde.
Ein bemerkenswertes Beispiel dieser Technik kursiert seit einiger Zeit im Netz, nämlich Schönbergs Klavierstücke Op.11, zusammengesetzt aus lauter Katzen-spielen-Klavier – Videos von unserer beliebten Videoplattform. Von Cory Arcangel.
Zum Vergleich hier das originale Op.11,1.
Danke fürs Hinweisen, Marko!
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Eigentlich weiß man schon lange, dass die traditionellen 5 Notenlinien mit Violin-, Bass- und anderen Schlüsseln nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Und natürlich bietet sich gerade die digitale Display-Technik dafür an, zumindest für Musik die nicht von menschlichen Musikern (die sind eben noch die 5 Linien gewohnt) gespielt wird, also die elektronische. Ich verwende zum Komponieren fast nur noch mein Notations-, Abspiel- und algorithmisches Komponierprogramm COIT.
Hier ein nettes Beispiel wie sowas auch im Web zu machen ist, nur leider mal wieder so harmlos tonal, für Selbstkomponieren dank einfacher Notation:
http://www.agence-anonyme.com/lab/nouse/barrell.html
Und ganz ähnlich:
http://lab.andre-michelle.com/tonematrix
(via)
Werde mir irgendwann mal einen Programmierer besorgen und auch sowas machen.
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Noch ’n Link:
Die Grünen verteidigen die Kulturflatrate. Hört sich alles schon ganz vernünftig an, wenn auch noch die Qualitätsfrage gerne auf den Tisch darf.
http://www.heise.de/newsticker/Gruene-verteidigen-Kulturflatrate–/meldung/143054
Nur so viel: Prothesen werden in meinem nächsten Ensemblestück eine Rolle spielen.
Hier (retouchierte!) Fotos von Asger Carlsen:
(via)
Drei Texte mal wieder zur Medienrevolution. Darunter der erste gute Text (und zwar richtig gute!) den ich von Diedrich Diederichsen zu lesen bekomme. Jetzt habe ich alles zu Pop verstanden.
http://www.sueddeutsche.de/n5k38d/2991643/Wohlklang-in-einem-etwas-anders-sozialisierten-Ohr.html
http://netzwertig.com/2009/08/03/medienwandel-die-kommende-fragmentierung-der-medienbranche/
http://www.gulli.com/news/zillo-die-musikindustrie-im-2009-08-04/
Hier eine wunderbare 3D-Animations-Inszenierung von Strawinskys „Petrouchka“. Vielleicht finden andere das langweilig oder sogar dilettantisch, ich sehe es als gelungenen Minimalismus im Kontrast zu Strawinskys fantastisch überbordender Musik. Jedenfalls viel besser als das Gehüpfe.
Vgl.: Habe früher schon mal getextet zu digitalen Inszenierungen hier und hier.
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