Schönes Interview mit dem italienischen Klangkünstler Agostino di Scipio, der zum Beispiel Stücke für Mikrofon solo komponiert.
http://usoproject.blogspot.com/2010/06/conversation-with-agostino-di-scipio.htm

Schönes Interview mit dem italienischen Klangkünstler Agostino di Scipio, der zum Beispiel Stücke für Mikrofon solo komponiert.
http://usoproject.blogspot.com/2010/06/conversation-with-agostino-di-scipio.htm
Hab hier ja öfter schon davon geschrieben, dass veraltete Medien Aura wie Sau haben, ja, sie geradezu sakral werden. Bei dieser Installation kann auch nur der Monolith aus 2001 gemeint sein:
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Diesen Samstag, 2.10. findet mein Happening „Arbeitsmarktplatz Esslingen – Musik für alle, Vermittung vermittelt. Tragödie des Hörens, erste Roboterdemonstration“ im Rahmen des Festivals Zukunftsmusik in Esslingen statt (Regie: Solvejg Bauer). Mitbeteiligt ist die Off-Theatergruppe Stage Divers(e), die schon mal ein kleines Video gedreht hat:
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Dick Whyte hat alle möglichen Aufführungen von John Cages Stille-Stück „4’33″“ zusammengeschnitten. Wunderbar!
Danke für den Tipp, Michael!
Stefan hat einen tollen Kompositionsalgorithmus der Notationssoftware „Sibelius“ entdeckt: Aus 63 Seiten mach 1!
Sebastiaan Bremers kleckst wunderschön auf C-Prints alter Fotografien. Irgendwie empfindet man die 50er Jahre heute ja als knallbunt (vgl. „Lola“ von Fassbinder).
Using various inks, he draws directly on slightly blurry C-print enlargements of photographs, and often adds splotches and streaks of photographic dye. Almost always, the underlying photographic images have much to do with personal and family history: a best friend from Bremers teenage years, a shot of himself as a kid, a view of a room taken from under his grandmothers piano, his family on vaction, a former girlfriend.
(via iref)
Grausig: Da tut dieser NDR-Beitrag so, als wolle er mal den Schwierigkeiten der Neuen Musik auf den Grund gehen, und dann wird es blanken Verhöhnung und am Ende möge man doch ja wieder zum Alten zurückkehren. Hurra! Ich nehme fast alle hier geschworene Treue zu den Öffentlich-Rechtlichen wieder zurück. (Um es kurz zu machen: Das einzig Gute an den Öffentlich-Rechtlichen sind die Kulturradios und ein paar ganz, ganz wenige Fernsehsendungen.)
Danke für den Tipp, Patrick!
Um ein Haar wäre diese schöne Email von letztem Sonntag im Spamfilter verschwunden, jetzt kommt sie ans gebührende Licht der Öffentlichkeit!
Sehr geehrter Herr Kreidler,
ich habe gestern die Aufführung von „Feeds“ besucht und muss Ihnen mal ein „Feedback“ geben.
Sie haben zwei Stunden lang nichts als provozieren wollen. Sie müssen ein vollkommener Nihilist sein, der sich aber mit moralischer Ernsthaftigkeit verkleidet. Da prangern Sie das Gehalt von Josef Ackermann an (gelungene Szene!), aber brüsten sich selbst damit, über 100.000 Euro für Ihr Werk verbraten zu haben, und erzählen auch noch unumwunden, dass Sie mit den Subventionsgeldern an der Börse gezockt haben.
Was an penetrantem Wasserplätschern, das die Blase des Zuhörers stimulieren soll, Musiktheater sein soll, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Das ist doch alles schon dagewesen und hat nichts Substantielles zu unserer Kultur beigetragen. Nennen Sie mich ruhig konservativ, wiewohl ich sogar zugebe dass ich ein paar Szenen lustig fand, aber wen ergreift das alles denn? Ich kann nur hoffen und beten, dass Sie sich auf die „Bravos“, die aus mir schleierhaften Gründen (Ihre Fans?)am Ende gerufen wurden, nichts einbilden. Provokationskunst ist keine Kunst, sondern dumme Provokation, schon gar nicht Musiktheater. „Demokratie-Expressivität“ nennen Sie das dann. Na dann Prost für unser Land!Sonntägliche Grüße
XXX
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