(via i-ref)
„Dirty Dancing“ von David Lynch
Gerade macht mal wieder ein Trailer-Verschnitt die Runde, diesmal „Dirty Dancing“, als ob es ein Film von David Lynch wäre, also eine ursprüngliche Teenie-Schmonzette, die plötzlich aussieht wie ein Psychothriller. Ich glaube, der Hauptgrund, warum das so gut funktioniert, ist die Musik. Ich hab’s selber nicht gesehen, aber von Versuchen gelesen, bei denen man zur Aufnahme eines Mannes, der ein Haus betritt, Alltagsmusik, Horrormusik, Slapstickmusik etc. erklingen lässt – in jedem Fall ist es eine andere Handlung. (Mehr dazu in meinem Essay Präpariertes Hören.)
Kreidler @Musikwoche
In der „Musikwoche“ läuft eine Serie über Urheberrecht heute. In der aktuellen Ausgabe wurde ich dazu befragt.
Musiktheater über die Auswirkung von Naturkatastrophen
Leah Muir hat in einer Musiktheaterarbeit sehr schön die Idee der „gehaltsästhetischen Wende“ umgesetzt:
Johannes Kreidler: Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
Johannes Kreidler
Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
for flute, bass trombone, percussion, drum pad sampler, half-acoustic guitar, piano, audio and video playback (2012)
Nadar Ensemble, Daan Janssens, Cond.
Darmstadt, 18.7.2012
Radio Version:
Berge als Klangfarbe
Alvin Lucier hat Gebirgszüge in Melodien umgewandelt – Jennifer Walshe hat aus ihnen Zungenstellungen beim Singen abgeleitet.
Ukeoirn O’Connor (=Jennifer Walshe): Mielk
Artur Schnabel über Aktienkurse und Musik
Temperature reports and Stock Exchange quotations can be told in all languages. They cannot be expressed in music.
Aus: Arthur Schnabel, Harvard Lectures 1949, S.101 (Music and the Line of most Resistance)
Wenn er sich da mal nicht getäuscht hat.
Danke für den Tipp, Bernhard!
Die heilige Cäcilie, Mutter aller Instrumentenzertrümmerer
Raffael, Hl. Cäcilie in Ekstase (The Ecstasy of St. Cecilia) (1516/17)
Bologna, Pinacoteca
Auf dem Gemälde „Estasi di Santa Cecilia“ (hl. Cäcilie in Ekstase) ist die hl. Cäcilia umringt von den Heiligen Paulus (mit dem Schwert), Evangelist Johannes (mit dem Adler), Augustinus (mit dem Bischofsstab) und Maria Magdalena (mit dem Salbgefäß
Das ursprünglich für die Kirche San Giovanni in Monte entstandene Gemälde befindet sich heute in der Pinacoteca Nazionale di Bologna.
(via Michael Maierhofs Darmstadt-Vortrag)









