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Das Bauhaus-Schachspiel

Wunderbare Idee vom Bauhaus-Bildhauer Josef Hartwig: Ein Schachspiel, dessen Figuren die ihnen erlaubten Spielbewegungen verkörpern.

Früher auf Kulturtechno: Schachspiele

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Aphorismen des Tages:

 

Wilhelm Fricke hört eine Gelegenheit

Ungeschickte behavioristische Differenz

Melodie Reflexion ff.

Können 904-938

Was Europa besprungen steht:

Der Lagerlöffel Qualität

Polyphonie ohne Melos

Relationale Musik – Vortrag von Harry Lehmann

Vortrag am 14. Dezember 2012 an der Hochschule der Künste Bern auf dem Symposium „Das Theater um die Musiiik“

Der Vortrag bezieht sich auf das Kapitel „Relationale Musik“ in meinem Buch „Die digitale Revolution der Musik. Eine Musikphilosophie, Mainz: Schott, Oktober 2012“, S. 115-126. Hierbei wird zum einen der Begriff der „relationalen Musik“ als Gegenbegriff zur Idee der absoluten Musik eingeführt und anschließend anhand von 15 Beispielen erläutert.

http://www.harrylehmann.net/

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Aphorismen des Tages:

 

Kindheitserlebnisse meiner Gestaltungskraft

Formkräfte Video-Mitschnitt Ground

Verschiedenste Tastaturen, verschiedenste Verschiebungen

Reinhard klare Malerei

Es lastete Fantasie

Analfick
Entfernung
genau

Zweideutigkeit nach Kunst aussehen

Austritt als Attacke. Zu Michael Rebhahns Manifest „Hiermit trete ich aus der Neuen Musik aus“

In der aktuellen Ausgabe der schwedischen Zeitschrift für Neue Musik „Nutida Musik“ ist der Text „Hiermit trete ich aus der Neuen Musik aus“ von Michael Rebhahn (früher auf Kulturtechno) abgedruckt. Zusätzlich wurden einige Komponisten um Statements zu diesem Text gebeten.

Mein Statement:

Austritt als Attacke

Zu Michael Rebhahns Manifest „Hiermit trete ich aus der Neuen Musik aus“

Austritt aus der Neuen Musik, eine Formulierung, der fast schon wieder verdächtig allseits applaudiert wird, findet für mich in der Umkehrung statt: im tabulosen Eintritt in die Neue Musik, Dinge, die bislang wenig bis gar nicht zugehörig erschienen, werden inkludiert – Popmusik, Trash, Performance, Konzepte, Video. „Neue Musik“ ist dann weniger per definitionem „atonal und auf traditionellen Instrumenten gespielt“, sondern ein Wahrnehmungsmodus.
Damit ist, wie Rebhahn eingehend beschreibt, eine Art linguistic turn der Neuen Musik verbunden: Statt Tonhöhenstrukturen werden endlich die institutionellen und ökonomischen Bedingungen analysiert. Originalität, Etikett, Oeuvre, Lebenswelt, Sozialgefüge im System Neue Musik, all das sind Momente des Werks selbst, dieses Bewusstsein dringt allmählich seitens der jüngeren Generation durch. Die Komponisten treten aus dem Inneren des Rahmens aus.
Ich begrüße Rebhahns Text sehr, er kam offensichtlich zur rechten Zeit am rechten Ort. Was ich mir als nächstes seitens des Musikdenkens wünschen würde: dass auch Namen fallen. („Letzte Warnung an die Deutsche Bank: Beim nächsten Mal werden Namen und Begriffe genannt.“ Joseph Beuys) Es würde der initialen Provokation weitere hinzufügen. Wer weiß, wieviele von den Komponisten, die Rebhahn nun akklamieren (mich eingeschlossen), von ihm gerade nicht im Positiven gemeint sind.

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Anlässlich des Textes wird Anfang April an der Harvard University eine kleine Konferenz stattfinden, zu der Rebhahn, Hannes Seidl, Harry Lehmann und ich eingeladen sind.

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Aphorismen des Tages:

 

Unvorhersagbares Andante

Das Akustische unterdrücken

Wahrheit Tradition Spur

Berlin-Kadenz

Schönbergs Arbeitsaufzeichnungen

Als ist alles Handbuch

Sprache
Sein
Lied

Hitler learns that he can’t watch the Webstream of Mittwoch Aus Licht

Danke, Leopold!

Früher auf Kulturtechno: Mittwoch aus Licht online

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Aphorismen des Tages:

 

Melosa

erfährt
ersetzt
Körper

Ausdrucksrealistik Passepartout

Hochschule Text Interessen

Hauptmann liegt irgendwohin

Jim Komponist

Bratsche Schering

Neues Komponistenblog: couldn’t find a bomb

Mehrere geschätzte KomponistenkollegInnen haben ein neues Blog gegründet:

http://couldntfindabomb.net/

Mit einer lauten Kinderrassel hat ein achtzigjähriger Mann am Freitag die erste Aufführung eines Orchesterwerks von Richard Wagner in Israel gestört. Der Dirigent des Symphonieorchesters von Rishon LeZion, Mendi Rodan, ließ sich aber nicht beirren und führte das Siegfried-Idyll stur, ohne jede weitere Unterbrechung, zu Ende. Der Störer wurde aus dem Saal gewiesen. Er stammt, wie er sagte, aus Polen und hat als einziger seiner Familie den Massenmord der Nazis an den Juden überlebt. Auf die Frage, warum er die Rassel mitgebracht hatte, antwortete er: Weil ich keine Bombe finden konnte.

Es ist generell sehr zu wünschen, dass es mehr Blogs gibt, und nicht alles nur noch auf Facebook & Twitter geschieht. Warum? Darum.

Bei der Gelegenheit habe ich die Blogliste-> mal wieder auf aktuellen Stand gebracht, d.h. für Kulturtechno relevante Quellen aufgeführt, dafür sind ein paar Adressen rausgeflogen, entweder wegen Irrelevanz oder weil da einfach zu wenig passiert, sorry.

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Aphorismen des Tages:

 

D-moll gibt dem Trugbild eine Geburtsstunde

Postserielle Filme und Termine

Reichtum, deine Gruppen

Erfahrung Satz Möglichkeiten

Geometrie Zoologie Sprechakttheorie

Dynamische Fragmente

Ein Phantom klebt schlecht

Selbstportrait eines Posaunisten

(via Kraftfuttermischwerk)

(Das Video wird ständig wieder entfernt auf YouTube. Ggf. nach „Trombone silliness“ suchen.)

Früher auf Kulturtechno: Kamera in der Posaune

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Aphorismen des Tages:

 

Mohammed (1970)

Rhythmusspanne
Antwort
Aristoteles

Komma Cage

Apparat wird Mann

Kunstvolle Migration

Zwielicht ist gleichgültig

Werner Groethuysen kann Geräusche körpern

Johannes Kreidler: Scanner Studies 2

Vortrag über meine Kompositionssoftware „COIT“

Die Kompositionssoftware „COIT“ (Calculated Objects in Time)
Vortrag von Johannes Kreidler
Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie
6.10.2012
Essen, Folkwang Universität

Mehr dazu:
http://www.kreidler-net.de/theorie/coit.htm

Chopin, neu sortiert

Anton Wassiljew nimmt MIDI-Dateien und ordnet sie neu.

Chopin, Etüde No. 12 aus Op.25, sortiert

nach Tonhöhen:

nach Dauern:

nach Lautstärken:

 

Letzteres habe ich auch schon gemacht, in meinem Konzept „Bolero’d„. zB mit einer Aufnahme der Pathétique von Beethoven:

oder mit der bekannten Hitlers-Wutanfall-Szene aus dem „Untergang“:

(via usernamealreadyexists)

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Aphorismen des Tages:

 

Syntax entnehmen

Flucht ins Namenregister

Ästhetische Kunstwerke

Schwierigkeiten
Assoziationen
Anfänge

Josquin: Allegretto

Tonalitätssprünge im Atlantis-Musikbuch-Verlag

Form Hoffnung Musik-Lexikon

Feuerwerk rückwärts / Anti-Gentrifizierungsvideo für Neukölln

Bin eigentlich nicht so der Fan von Video-rückwärts-Effekten, mit Ausnahme der tollen Arbeiten von Michael Beil, und soeben habe ich noch eine Ausnahme entdeckt:

In diesem Sinne: Prosit 2012!

à propos: hier noch ein Video, das hoffentlich zur Entschärfung der Gentrifizierung in Neukölln beiträgt.

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Aphorismen des Tages:

 

Eindeutigkeit Recordings Schneider

Färbung Nietzsche

Den Roman überhörende Unteroktave

Zugrundeliegende Negationen

Kann Daniel verändern

Oktober
Geschichtsphilosphie
20-31

Dienst Vorbemerkung Gesicht