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Kategorie Technologik

Radiosendung „Neues Hören, neues Komponieren, neue Musik?“ online

Jemand hat die Radiosendung vom 23.8. (Kulturtechno berichtete) online gestellt.

Horizonte Neue Medien: neues Hören, neues Komponieren, neue Musik?

Von Kristin Amme

Donnerstag, 23.08.2012
22:05 bis 23:00 Uhr

Mit Johannes Kreidler, Harry Lehmann und Anselm Venezian Nehls

BR-KLASSIK

Xenakis‘ Siebtheorie

Eine schöne Lecture, in der Christopher Ariza Iannis Xenakis‘ Siebtheorie erklärt und anhand einer eigenen Software demonstriert.

Japanische Großlautsprecher

Diatone war eine auf Lautsprecher spezialisierte Abteilung von Mitsubishi Electric. Die ersten Lautsprecher wurden im Herbst 1945 für den japanischen Radiosender NHK gebaut. Die Abteilung wurde 1999 geschlossen.

(via Glaserei)

Der Fukushima-Sound (demnächst in den Charts?)

US-Wissenschaftler haben die seismischen Daten des Erdbebens in Japan 2011 in den hörbaren Bereich geholt. Hier ist das ganze dokumentiert und anhörbar. Fehlt nur noch das Songsmith-Arrangement.

King’s Size Akkordeon

(via Facebook)

Geschichte der Drum Machines

Infografik zur Geschichte des Samplings

Drüben bei der Sampledatenbank whosampled.com haben sie zum Launch ihrer App eine hübsche Infografik erstellt.

(via Jäger und Sampler)

Deutsche Neue-Musik-Internetradiostation

http://www.neue-musik.fm/

Neue Musik! Wir spielen die Klassik des 20. und 21. Jahrhunderts – im zurzeit einzigen deutschsprachigen Radiosender dieser Sparte. Bei uns hören Sie die klassischen Neuen Komponisten genauso wie zeitgenössische Musikkünstler sowie Werke engagierter Nachwuchstalente.

„Klassik des 20. und 21. Jahrhunderts“ – bei solchen Formulierungen graust’s mir. Aber die Selbstdefinition ist wohl nötig, denn in Wirklichkeit gibt es schon lange in Deutschland das DEGEM-Webradio, hingegen spezialisiert auf elektronische Musik. Wie dem auch sei, die Freunde der, sagen wir doch, Kunstmusik der letzten 100 Jahre kommen hier vielleicht in den Genuss.

Computerkomposition zu Alain Turings 100. Geburtstag #2

Der Guardian macht den Turing-Test: 5 Musikstücke, 4 davon wurden von echten (bedeutenden) Komponisten komponiert, eines vom Computer. Ich lag daneben :(

http://www.guardian.co.uk/science/poll/2012/jul/01/musical-turing-test-audio-clip-computer

Das doofe ist natürlich, dass es das reine Computer-Musikstück nicht gibt; durch Zufallsgeneratoren und Zugriff auf riesige anonyme Daten entsteht zwar ein genuin neues Werk, aber trotzdem hat jemand die Software programmiert und irgendwelche Startparameter gegeben.
Wenigstens wird dadurch deutlich, dass es bei menschlichen Komponisten natürlich auch so ist, dass die Hirnsoftware auch von anderen programmiert ist und Startwerte aus der Welt kommen. Das leere Blatt gibt es nicht.

Das gute ist, dass hier mal Mensch und Maschine in einen produktiven Wettbewerb treten. Man muss die algorithmische Komposition ernst nehmen, genau so ernst wie die Google-Algorithmen.

(via Weltsicht aus der Nische)

Der Musik vom Spulentonband lauschen

(via Glaserei)