and the winner is: Dimitri Schostakowitsch! Glückwunsch!
“7 Hours, 53 minutes of Vacuum Cleaner Sounds”
Wer die nächsten 7 Stunden und 53 Minuten nix zu tun hat, der höre sich Staubsaugerklänge an.
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Neuer Ton bei einer Cage-Aufführung!!
Ich liebe diese Aufführung des langsamsten Musikstücks der Welt, „Organ2/ASLSP“ von John Cage in Halberstadt. Das Stück wird nach 639 Jahren zuende sein. Da ist der Wechsel eines Tons durchaus eine Zeitungsmeldung wert. Bei welcher Melodie gibt’s das sonst schon mal?!
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8328438/Hast-du-mal-ein-d.html
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Google Maps -Borders
Damon Zucconi hat alle europäischen Grenzen ausradiert, natürlich nur virtuell. Genauer gesagt hat er alles bis auf die Städtenamen bei Google Maps entfernt, schön-halbabstrakt!
„In Futurum“ von Erwin Schulhoff
Unglaublich – Ein Klavierstück ohne auch nur eine Taste zu drücken, das gibt’s nicht erst seit Lachenmann, sondern schon seit 1919, dank Dada. (Der Pianist spielt allerdings versehentlich einen Ton, wahrscheinlich eine höchst freudsche Fehlleistung.) Richtigerweise heißt das Stück ja auch „In Futurum“. Es besteht nur aus Pausen, die interpretiert werden wollen.
Danke für den Hinweis, Ole!
Nirvana / Rockin robin – Mashup
Da ich Pathos überhaupt nicht ausstehen kann, sind mir alle Smells-like-Teen-Spirit – Remixe höchst sympathisch. (vgl. auf Kulturtechno: Musikentwertung?)
Player Piano Pionier
Das Player Piano, ein selbstspielendes Klavier mit Lochstreifenprinzip, gilt als Vorläufer der elektronischen Musik, und der herausragende Komponist dafür ist Conlon Nancarrow, der von 1948 an sich zurückzog um ganz autonom dafür zu komponieren. In den 1970ern wurde er dann weltbekannt, angeblich dank Ligeti.
Drüben bei Acousmata schreibt Thomas Patteson über einen unbekannten Pionier der Player-Piano-Musik: Hans Haaß. Da gibt es auch ein Stück von 1926 zu hören, was ziemlich gut ist und sehr zu den Roaring-Twenties passt.
Alles weitere hier:
I will survive – Shoahüberlebender tanzt in Ausschwitz
Ein Video, das ich hervorragend finde: Ein Ausschwitzüberlebender tanzt zusammen mit vier Enkeln an Orten der Shoah. Hier wird praktisch die gesamte Problematik der Gedenkkultur aufgeworfen.
Texte dazu:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0813/feuilleton/0008/index.html
http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/disco-dancing-in-auschwitz/
http://bersarin.wordpress.com/2010/08/14/dancing-auschwitz-1/
Die stärkste Ästhetik ist die, die (fast) nicht auszuhalten ist.






