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Kategorie Museum für moderne Kunst

Matthew Shlomowitz: Popular Contexts Volume 2

Der Komponist Matthew Shlomowitz hat eine zweite Auflage seiner „Popular Contexts“ für Klavier und Sampler veröffentlicht. Wunderbare minimalistische Verknüpfung von Klavierspiel, Keyboardspiel und szenische Gesten. Man beachte die Coda im letzten Stück.

Popular Contexts Volume 2
1. Weird Uncle
2. See My Logic
3. Racing Cars Have Feelings Too
4. Stand Up For Skateparks

by Matthew Shlomowitz
Performed by Stephane Ginsburgh
Turner Sims Concert Hall, Southampton
12 November 2012

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Aphorismen des Tages:

 

Bushaltestelle
Reflexzonen
Front

Werkausgabe seiner Standardthemen

Düsseldorf (1901)

Differentialrechnung
Harfe

Nüchterne Empfindlichkeit

Konzertveranstalter Kant

Nicht 127-150

Pantomime auf Schallplatte

Stille als ästhetische Qualität (=Musik) ist eine Frage der Inszenierung. Sei es mit der Bezeichnung als Trauermarsch für einen verstorbenen Tauben, sei es als virtuose Notation von Pausen (Schulhoff) oder als strenge zeitliche Form (Cage).
Noch eine Möglichkeit: Als Dokumentation stiller Bewegungen. Kein Witz, 1971 kam die stille Kunst des Pantomimen Marcel Marceau auf Schallplatte heraus.

Label copy for each one: ’1. Silence — 19:00 2. Applause — 1:00.’

(via Kotzendes Einhorn)

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Aphorismen des Tages:

 

Der Urteilskraft verfallen

Auch vom Melodieinstrument gegeben

Geschwindigkeit beim Glücksbegriff

Hans’ Zustand 46-50

Beantwortung von Beethoven

Der ehemalige Mitarbeiter der DDR

Das Kammerorchester bestraft mit Lösungen

„Bodybuilding“ von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun

Bei den diesjährigen Donaueschinger Musiktagen ging der Karl Sczuka-Preis für Hörspiel an die Produktion „Bodybuilding“ von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun. Und das völlig verdient, ein sehr ausgeklügeltes Stück, das um eine Straßenaufnahme in Rio de Janeiro kreist.

http://www.ohnetitel.org/bodybuilding.mp3

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Aphorismen des Tages:

 

Die tiefe D-Dur-Sonate

Tonika-Kunstwerk

Zwischen Mondrians Vielstimmigkeit entziffern

Die Gefahr Bachs

Am Leiden zweifeln

Orchester 1970-71

Die schwedische Dynamik Heideggers

Musik aus Blindenschrift

Luiz Henrique Yudo übersetzt Wörter der englischen Sprache (eines bestimmten Anfangsbuchstabens in lexikalischer Reihenfolge) in Blindenschrift. Die sogenannte Brailleschrift ist auf drei Linien notiert; diese drei Linien sind dann die Notenlinien, der Ausführende kann den Linien selber Klänge zuordnen (und im Laufe des Stückes ändern).
Das Video erklärt’s am Anfang; dann hören wir 18 Minuten lang Wörter, die mit J beginnen. Schöner Buchstabe.

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Aphorismen des Tages:

 

Das dauerhafte Niveau der Vieldeutigkeit

Versuch dieser Komposition

Technik der Liedformen

Emigrationskurzschlüsse

Fähigkeit
Modulation
Verschnaufpausen

Gamelanklänge in Unterhaltungsmedien

Form ist hineingezwängte Sexualität

Google Auto-Vervollständigung als Poesie

Sampsa Nuotio und Raisa Omaheimo präsentieren auf Google Poetics Gedichte, generiert durch Google’s Autocomplete-Funktion.

 

(via SpOff)

Früher auf Kulturtechno: Komponieren mit Autocomplete

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Aphorismen des Tages:

 

Psychologisch im Flur zirkulieren

Bäume und Subjekt

Dreistimmige Konsonanzen werden zeitgenössisch

Der chaotische Schutzraum stimmte

Die unwiederbringliche Sackgasse des Jahrhunderts

Die Einheiten des Metiers geschrien

Theoriekongress 1970

Berühmte Bildhintergründe

Ich hatte mal die Idee, Ravels Bolero spielen zu lassen, nur ohne die Melodie, allein die zunehmend laute Begleitung.

  • leonardo da vinci  ‚the last supper‘  1495-1498
  • jacques-louis david  ‚oath of the horatii‘  1784
  • claude lorrain  ’seaport with the embarkation of st. ursula‘  1641
  • sandro botticelli  ‚annunciation‘  1489-1490
  • andrea mantegna  ‚oculus in the camera degli sposi‘  1473
  • fra angelico  ‚the annunciation‘  1450

(via Behance)

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Aphorismen des Tages:

 

Einführung in Stockhausens Identitätsphilosophie

Konstruktion Trompetenmuseum

Klangkomposition
Aufführung
Ziel

Schopenhauer begegnet ihm in den 1970er Jahren

Eine Partitur, interpretiert durch die Musik

Subjektivität (1985)

Statt Zufall Musikästhetik vorwegnehmen

David Helbichs Publikumsobservation

Hatte ich hier schon mal, aber David hat noch ein neues Video seiner schönen Performance „Audience Observations (Keine-Pause)“ gemacht:

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Aphorismen des Tages:

 

Tagebücher (1975)

Kunstwissenschaft zur Welt

Hans 181-199

Vivaldis programmlose Sprache

Gesungenes, wenngleich Lächeln

Der 6. Ton des Finale

Mit Funktion Flexibilität

Video: Oral History der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik

NACHHALL (Reverberation) is an oral history project on the International Summer Course for New Music in Darmstadt. The history of this unique institution involves many of the key figures in composition, interpretation and scientific reflection of contemporary music. In NACHHALL they are recalling their individual memories and experiences.

Photographer Lukas Einsele, filmmaker Christian Gropper and musicologist Michael Rebhahn are currently developing a documentary on behalf of the International Music Institute Darmstadt (IMD), organizer of the biennial Summer Course from 1946 until today. The trailer, containing interviews with composers Gottfried Michael Koenig and Konrad Boehmer, conveys a vivid impression of the NACHHALL project.

For more information please visit: internationales-musikinstitut.de

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Aphorismen des Tages:

 

Schule der vertikalen Resonanz

Die vorchristliche Stilisierung Gottes

Ouvertüre konturiert den 10. Ton

Musik wollte mehr As-Dur-Sonaten

Das Dissertat

Konkretisierung schafft Liebe, handelt philosophisch

Stil im Umschlag

Lautsprecherschleuder

Eine Aufgabe von Kunst ist immer noch, Quatsch zu produzieren.

(via David auf Facebook)

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Aphorismen des Tages:

 

Händel bleibt Begriffsgeschichte

Die Holzbläser von Kassel

Warte doch, leicht wie ein Ausdruck

Unpassend
Maskenhaft
Personenteil

Stimme als Schule

Unterwerfung verglichen mit Stichworten

Des Werkes Wort

Warten auf Godot, Sesamstraßen-Reenactment

(via Perlentaucher)