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Kategorie Museum für moderne Kunst

politische Sehnsuchtsbildung

Das übernehme ich einfach mal komplett, weil nett:

DAS FORUM DER VERLORENEN HOFFNUNGEN
8., 10. und 11. September, 20h, Kanzleramt Berlin

Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler. Es ist Zeit, den unterdrückten politischen Hoffnungen in diesem Wahlkampf ein Forum zu geben.

MITMACHEN AUS BERLIN
Bergen Sie Ihre aufgegebenen Hoffnungen. Denken Sie über das nach, was Ihnen fehlt. Machen Sie Ihren verlorenen oder gestorbenen Hoffnungen vor dem Kanzleramt Luft. Hoffnungen sind formfrei (auch Gesang oder Malerei sind erwünscht).

MITMACHEN AUS DEM LAND
Falls Sie das Licht der Öffentlichkeit scheuen oder nicht in Berlin wohnen, können Sie Ihre lang gehegten politischen Träume per Medium in die Veranstaltung übertragen lassen (per Mail an: forum@http://www.facebook.com/l/;politicalbeauty.de oder direkt auf Handzetteln an eines der Medien vor Ort).

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Verkehrstote

Etwas albern, aber doch bestechend. Streetart-Installation von Mark Jenkins:

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Mein alter Lehrer

mathas spahlinger (in Minuskeln wohlweislich!) 2006 in Belgien. Angeblich ist die Übersetzung ziemlich lausig, aber die Worte sind weise. Hard stuff! David hat’s eingestellt. spahlinger ist ein Großer, allerdings vielmehr bwz. viel mehr personalstilistisch, als ihm lieb ist. Wahrscheinlich weiß er das aber auch und gibt’s nur nicht zu.

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500 Farbstifte

(via)

Drill

Daniel Ploeger, der in 20 Vertrauensgüter mitperformed, macht so Sachen..

Bewegungsfreeze

Die Idee ist von Marcel Duchamp, die Skulpturen von Peter Jansen:

(via)

Rimini Protokoll

Das Regiekollektiv Rimini Protokoll hat, wie ich gerade sehe, seit einiger Zeit einen YouTubeChannel. Great! Sie machen (auch technisch ambitioniertes) Dokumentartheater, was auch in „Feeds. Hören TV“ nächstes Jahr in Gelsenkirchen eine zentrale Rolle spielen wird.

Sie schreiben zu „Mnemopark“:

Wie viel Kunst ertragen Täler?

Welcher Tunnel führt zum Schattenbahnhof?

Wie weit reicht die Saison?

«Mnemopark» stösst mit Hilfe von Minikameras in eine Modellschweiz vor wie Stalker in die Zonen seines geheimnisvollen Landes. Das Stück ist ein Film, der vor den Augen des Publikums entsteht. In Zusammenarbeit mit den Modulbau-Freunden Basel wächst eine Landschaftssimulation im Massstab 1:87 als Filmstudio. Die H0-Schienen dienen als Dolly Grip Spur, Trockeneis und Flaschenputzerbäume als simulierte Natur. Hier sind die Wiesen, Wälder und Ställe tatsächlich gefälscht, doch steigert das nur ihre fiktive Wirklichkeit. Zwischen Bollywood und Subventionsstatisterie, zwischen Aussichtsterrasse und Schattenbahnhof wuchert eine filmische Vogelperspektive als theatrale Landschaftsmalerei: Im Modell ist jeder Boden doppelt.

Hier der Channel.

Katzelmacher

Vor vierzig Jahren, im August 1969 drehte Rainer Werner Fassbinder seinen zweiten, radikalsten und besten Film, Katzelmacher.

Family-Mashup

Grandiose Mashup-Idee! Jamie Diamond stellt Familienfotos mit wildfremden Leuten von der Straße. Funktioniert immer. Gibt ja den bekannten Effekt, dass Außenstehende bei Adoptivkindern irgendwelche Ähnlichkeiten mit den Eltern erkennen.

Pro Thesen

Nur so viel: Prothesen werden in meinem nächsten Ensemblestück eine Rolle spielen.

Hier (retouchierte!) Fotos von Asger Carlsen:

(via)