Jedes Jahr sammle ich am Ende kleinere konzeptuelle Arbeiten ein. Heuer sind es zwei.
http://www.kreidler-net.de/werke/2konzeptuelle-stuecke2022.htm

Jedes Jahr sammle ich am Ende kleinere konzeptuelle Arbeiten ein. Heuer sind es zwei.
http://www.kreidler-net.de/werke/2konzeptuelle-stuecke2022.htm
Für die Hochschule für Musik und Theater Hamburg habe ich eine Online-Lektion im Rahmen ihres „Mutor“-Programms gegeben und diese steht jetzt aufbereitet dauerhaft online.
https://mutor-2.github.io/HistoryAndPracticeOfMultimedia/units/07/index.html
*Im Sammelband „Musik und Liebe“ hat Nina Noeske in ihrem Beitrag „Der Kuss: Eine Philematophonie“ ausführlich mein Stück „rationalization-irrationalization“ und die Grafik nach Peter Behres aus dem „Album“ betrachtet.
*In seinem Text „Kunst, Freiheit, Moral“ in Lettre International hat Harry Lehmann auch mein Stück „Fremdarbeit“ besprochen.
*Mein Text „Die Kompositionsklasse als ästhetischer Thinktank“ ist in schwedischer Übersetzung in „Nutida Musik“ erschienen.
*In Claus-Steffen Mahnkopfs Buch „Die Kunst des Komponierens“ geht der Autor auf meine Stücke „Minusbolero“ und „Fremdarbeit“ ein.
*Ziteng Ye hat seine Masterarbeit über mein Stück „Der ‚Weg der Verzweiflung‘ (Hegel) ist der chromatische“ geschrieben.
*Der Twitter-Account „Threatening Music Notation“ hat Werke meiner Sheet Music getweetet-
— Threatening Music Notation (@ThreatNotation) January 29, 2022
— Threatening Music Notation (@ThreatNotation) February 3, 2022
Ich hatte die Ehre, mit den geschätzten Kolleg*innen auf dem Panel über Material und Motivation zu sprechen.
Zu Gast: Neo Hülcker, Christian Kesten, Johannes Kreidler, Andrea Neumann
Moderation: Mathias Maschatechtzeitmusik – Material und Motivation ist der letzte Teil einer vierteiligen Gesprächsreihe rund um das Thema Echtzeitmusik. Die Reihe startete mit einem Austausch zwischen Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick über 30 Jahre Echtzeitmusik. Jede*r der drei war überdies hinaus dazu eingeladen, einen bestimmten Aspekt herauszugreifen und mit selbst gewählten Gästen zu diskutieren. Für den vierten Teil hat Andrea Neumann die Komponist*innen und Performer*innen Neo Hülcker, Christian Kesten und Johannes Kreidler eingeladen, um über ihr künstlerisches Material und ihre Motivation als Künstler*innen zu sprechen.
Nachdem in den bisherigen Gesprächen vor allem historische und kulturpolitische Fragestellungen, kulturelle und generationale Hintergründe, geographische Einflusssphären, Strukturbildungsprozesse und der Netzwerk-Charakter der Echtzeitmusik-Szene behandelt wurden, hat Andrea Neumann damit nun eine dezidiert ästhetische und zugleich politische Fragestellung aufgeworfen. Fragen nach Material und Motivation sind für sie schon seit Beginn ihrer Karriere von zentraler Bedeutung, und stets war sie auch an einer Ausweitung ihres Materials über vorrangig musikalische Aspekte hinaus interessiert: Raum, Objekte, Körper, Gesten, Mimik und Kostüme – eine Erweiterung des Musikbegriffs begreift sie aus ihrer Praxis heraus als der Echtzeitmusik inhärent.
Vor diesem Hintergrund wird die Auswahl ihrer hochkarätigen Gäste besonders plausibel, die allesamt ein starkes Interesse an konzeptuellen und performativen Herangehensweisen verbindet. Auch wenn sich die drei eingeladenen Gesprächspartner*innen eher in anderen Szenen als der Echtzeitmusik verorten, bestehen über Genregrenzen und mögliche kritische Sichtweisen hinaus auch Schnittmengen und Anknüpfungspunkte in Hinsicht auf ästhetische, rezeptionsspezifische und politische Fragestellungen.
Moderiert von Mathias Maschat diskutiert Andrea Neumann mit Neo Hülcker, Christian Kesten und Johannes Kreidler künstlerische Positionen, die ihr Selbstverständnis aus der Erweiterung des Musikbegriffs in Richtung Interdisziplinarität, Medialität und Multimedialität, Konzeptualismus und Performance beziehen. Fragestellungen lauten zudem: Was ist das eigene musikalische oder nicht-musikalische Material? Womit, wofür, für wen oder was komponiert man? Was ist Gegenstand der eigenen künstlerischen Arbeit? Gibt es Interaktionen zwischen dem Material und den Performenden? Und wie und wo entstehen Stücke?
Frühere Gespräche waren neben der Eingangsrunde echtzeitmusik – “Generations”, konzipiert von Ignaz Schick und mit den Gästen Alexander Markvart, Rieko Okuda und Alexander von Schlippenbach, sowie echtzeitmusik and its international connectivity, konzipiert von Burkhard Beins und mit den Gästen Angharad Davies, Yan Jun und Mariá Portugal.
Nennt die sogenannte KI bitte nicht Intelligenz. (Für mich ist ein Staubsaugroboter auch nur eine Staubsaugmaschine, so wie zur Kaffeemaschine auch niemand Kaffeeroboter sagt.)
Was ich an "KI" sehe sind Internet-Remix-Maschinen, die das in grammatikalisch korrekte Sätze packen.— Kreidler (@_Kreidler) December 14, 2022
Vielleicht Pech oder Karma wegen Ego aber hab als erstes bei den gehypten KI Dingern nach einer Bio von Johannes Kreidler gefragt und es kommt lächerlichster Murks raus. Nicht mal Wikipedia können sie abschreiben.
(Oder die tiefere Wahrheit meiner selbst ist Murks.)— Kreidler (@_Kreidler) December 14, 2022
KI Text, der erklärt, warum KI nicht Intelligenz ist. Das wäre beinahe… intelligent.
— Kreidler (@_Kreidler) December 15, 2022
Mich erinnern die Diskussionen rund um KI an die Diskussionen, als der Faustkeil erfunden wurde.
— Kreidler (@_Kreidler) December 16, 2022
Es fängt schon damit an, dass man dem AI Chat eine Aufgabe, eine Frage stellen soll. Wirkliche Intelligenz würde von sich aus fragen, würde sich selbst fragen.
— Kreidler (@_Kreidler) December 16, 2022
Weckt mich wieder, wenn KI auf dem Level von Kubricks 2001 ist.
— Kreidler (@_Kreidler) December 16, 2022
Fragt man die KI, ob sie "intelligent" sei, kommt die (korrekte) Antwort: nein. Und hinterfragt folglich auch nicht, warum sie dennoch "Intelligenz" genannt wird. q.e.d.
— Kreidler (@_Kreidler) December 16, 2022
Ich habe einen Türklinke erfunden, die mit Künstlicher Intelligenz arbeitet! Durch eine Mechanik wird bei Hinunterdrücken der Riegel eingezogen und die Tür kann mit leichtem Druck geöffnet werden.
— Kreidler (@_Kreidler) December 16, 2022
Es ist halt nicht nur der aktuelle Stand der KI längst philosophisch und künstlerisch antizipiert, sondern auch noch diverse weitere qualitative Sprünge.
— Kreidler (@_Kreidler) December 17, 2022
Sorry war ein paar Tage im Stress. Ab jetzt hier wieder täglich was. Erst mal Konsumenteninformationen zur Weihnachtszeit.
GENIALE GESCHENKIDEENhttps://t.co/IpZmz2eONd pic.twitter.com/DbvqJuHfDe
— Kreidler (@_Kreidler) December 14, 2022
#compositionclass
Sharing, Over-Sharing, Shaming, Exhibitionism. Today' lesson#compositionclass pic.twitter.com/yxZb9zvAU6
— Kreidler (@_Kreidler) November 22, 2022
today`s lesson#compositionclass
(after Niclas Thobaben's "Deaftapes") pic.twitter.com/UWvWqqAMm7— Kreidler (@_Kreidler) November 8, 2022
Today's lesson#compositionclass pic.twitter.com/I5ApAjIGTf
— Kreidler (@_Kreidler) November 1, 2022
Today's lesson on good bad music (and bad bad music)#compositionclass pic.twitter.com/Pk7jXg7p5E
— Kreidler (@_Kreidler) October 25, 2022
today`s lesson on the concept of nature#compositionclass #bioalgorithms pic.twitter.com/uAKJuZheAg
— Kreidler (@_Kreidler) October 10, 2022
Today's lesson #compositionclass pic.twitter.com/J7IhUJljQu
— Kreidler (@_Kreidler) September 27, 2022
today's lesson#compositionclass pic.twitter.com/xQR1GW9WtJ
— Kreidler (@_Kreidler) May 10, 2022
Today's lesson #compositionclass pic.twitter.com/JTIvUvr7j3
— Kreidler (@_Kreidler) April 26, 2022
today's lesson#compositionclass pic.twitter.com/sEgH0pEmPv
— Kreidler (@_Kreidler) October 4, 2022
tomorrow`s lessons (block seminar)#compositionclass pic.twitter.com/DV90FZoHlt
— Kreidler (@_Kreidler) October 8, 2022
today's lesson#compositionclass pic.twitter.com/gL49aRzdMC
— Kreidler (@_Kreidler) October 18, 2022
today's lesson#compositionclass pic.twitter.com/9x6q8pgynT
— Kreidler (@_Kreidler) May 3, 2022
Billy Bevan in Be Reasonable (1921) pic.twitter.com/rCgZ5AV1YU
— Silent Movie GIFs (@silentmoviegifs) September 21, 2022
Vgl.-