Schwarzer Schneemann
Konzepte können so einfach wie genial sein. Ein Schneemann aus abgasverschmutzem Schnee von Martin A. Dege.
Robotertag bei Kulturtechno
In meinem nächsten Ensemblestück „Living in a Box“ geht’s um menschliche Prothesen und elektronische Instrumentenerweiterungen. Wenn man so will Player-Piano-Studys für ein ganzes PlayerEnsemble plus menschliches Ensemble.
Ein bisschen davon hat dieses verwackelte Video – Man vs. Machine Robotic Vibraphone:
Im selben Stück gibt es dann auch etwas wie diese Demonstration hier: Gitarre auf dem Klavier spielen.
Hier noch ein Link zu einer eher bescheuerten Menschroboter-Performance.
Zuletzt: Roboterkamasutra.
(via 11k2)
off
Der diesjährige Herbst wird bei mir heiß, lauter große Projekte am Start und die müssen nun alle vorbereitet werden. Bin dafür einige Tage unterwegs und werde darum erst wieder Sonntag oder Montag bloggen; dann gibt’s wieder jede Menge Stuff, das Lager ist voll.
Bleibt mit gewogen – Euer Johannes.
Kreidler @CeBIT
Am 2.3. werde ich auf der Webciety-Konferenz der CeBIT Hannover auftreten.
Dazu hat Clara Boie ein Video gemacht:
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Textinstallationen
Ein Text von Dezember 09, aus den Erfahrungen von Fremdarbeit heraus entstanden, ist nun beim Bad Blog of Musick der Neuen Musikzeitung online. Das Vorwort ist von Patrick Hahn, dem ich auch für’s Lektorat danke:
http://blogs.nmz.de/badblog/2010/02/12/textinstallationen-kreidler-schlaegt-ueber-die-strenge/
Dazu noch ein schönes Zitat von René Pollesch:
„Theorie muss im Theater immer in Programmheften gefangengehalten werden, sonst würde sie den ganzen Laden auffliegen lassen.“ (aus: Requiem fürs Programmheft. Zum Tod von Jean Baudrillard.)
Hirnwellenmusik
This interactive installation confronts the viewer with an acoustic representation of the electrical brain activities that govern his being at that very moment. All our mental and physiological processes are controlled by myriads of transitory circuits in an invisible, obscure place in the crown of our head. That intimate topography is mirrored in this sky of steel as hammers hit the plates in shifting rhythms and combinations, transforming parts of your consciousness into macroscopic dimensions.
‚Staalhemel‘ is a responsive environment which offers a walk through a sheltered space that is also the space of one’s own mind.
siehe http://www.staalhemel.com/
Das erinnert natürlich an den Klangkunstklassiker „Music for a solo performer“ von Alvin Lucier, bei dem der Performer nur durch Nichtstun Klänge erzeugen kann. Anti-virtuoser gehts nicht mehr:
Oder anschaulich auch diese Aufführung:
Und da bin ich bei der Idee für „Music for a solo Western Man“, dem Stück das ich am 3.4.2010 im Radialsystem V in Berlin mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin uraufführen werde. Darin wird Luciers Stück derart abgewandelt, dass der Performer sich entspannen muss, aber auch noch einen Kopfhörer aufbekommt auf dem er Porno-Tonspuren, Statistiken über Hunger in Afrika etc. zu hören kriegt…
In den USA gabs mal eine Gameshow die auch im provozierten Entspannen bestand:
I’m interested in the Sounds that people don’t want
Doku über Christian Marclay.
Danke für den Hinweis, Hermann!



