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Kreidler @ZKM & @Huddersfield

Heute abend findet am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe im Rahmen des piano+-Festivals die Uraufführung meiner „Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung“ statt, daneben Xenakis und Iddon. Es spielt Rei Nakamura.

21 Uhr im ZKM_Kubus
»Xenakis heute« Piano+ IV
Iannis Xenakis »À.r.(Hommage à Ravel)« für Klavier (1987)
»Herma« für Klavier (1960/61)
Martin Iddon (*1975) »Neues Werk« mit Midi-Flügel und Elektronik (UA, 2011)
Johannes Kreidler (*1980) Studie für Klavier und Video (UA, 2011)
Klavier: Rei Nakamura, NN

http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7786

Außerdem spielt heute abend Mark Knoop beim Huddersfield Contemporary Music Festival das Klavierstück 5, Werke von Stefan Prins und Peter Ablinger sowie das gesamte Klavierwerk von Iannis Xenakis!

Iannis Xenakis Herma
Johannes Kreidler Klavierstück 5
Iannis Xenakis Mists
Stefan Prins Piano Hero #1
Stefan Prins Piano Hero #2
Peter Ablinger 6 Linien
Iannis Xenakis à R. (Hommage à Ravel)

N.B.: Es ist schon mehr als auffällig, wie oft zur Zeit Xenakis allerorten gespielt wird. Marxistische Vermutung: Weil die Menschen heute mehr denn je ihr Leben mit Algorithmen verbringen, wird die algorithmische Musik Xenakis‘ als so aktuell empfunden. Seine musikalischen Strukturen kehren in Google und Facebook wieder.

Kreidler @ Wozu Musik? Dresden

Heute findet ab 10h an der Musikhochschule Dresden das Symposium „Wozu Musik? Über Daseinsformen (und die Daseinsberechtigung) des heutigen Komponierens“ des Instituts für Neue Musik der Hochschule für Musik Dresden und der Sächsischen Akademie der Künste, im Rahmen von KlangNetz Dresden statt. Ich werde dort den Vortrag „Motivisch-thematische Arbeit. Über Motivation von Komponisten“ halten.

Wer mit Musik intensiv zu tun hat, weiß um deren Unverzichtbarkeit. Andererseits deutet im heutigen Kulturbetrieb manches darauf hin, dass es eher um die (kommerziell nutzbare) Wiederholung des Immergleichen und weniger um die Entdeckung des Ungewohnten geht. Wird die Musik dadurch die Musik, auch die „klassische“, weithin zu dem degradiert, was schon Richard Wagner seinen Zeitgenossen kritisch vorhielt: zur bloßen Unterhaltung der Gelangweilten? Das Symposion will nicht in erster Linie eine „Klagemauer“ errichten, sondern eher danach fragen, worin die Faszinationskraft und die Entfaltungswege jener Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten liegen können, die wir mit heute komponierter Musik (unterschiedlichster stilistischer Ausrichtung) verbinden.

10:00 Begrüßung
Peter Gülke Präsident der Sächsischen Akademie der
Künste/Ehrendoktor der Hochschule für Musik Dresden
Einführung
Musik wozu? Und warum sich diese Frage
überhaupt stellt.
Jörn Peter Hiekel Dresden
10:30 Vom Verschwinden der Musik und anderer
Habseligkeiten. Ein diagnostischer Versuch über
gesellschaftliches Wohlbefinden.
Referent: Wilfried Krätzschmar Dresden
11:15 Pause
11:30 Ideologie als „Reduplikation dessen, was
ohnehin ist“ (Adorno). Auseinandersetzungen um
Neue Musik und was wir (nicht nur in Portugal)
daraus lernen können.
Referent: Mario Viera de Cavalho Lissabon
12:15 Wozu Musik wozu!? Von den Bedingungen der
Aufführung und den Bedingungen der Bedingungen
Referent: Manos Tsangaris Dresden
13:00 Mittagspause
14:30 57 Jahre danach. John Cage und die Folgen
Referent: Max Nyffeler München
15:15 Motivisch-thematische Arbeit. Über Motivation von
Komponisten
Referent: Johannes Kreidler Berlin
16:15-17:30
Musik wozu? Ein Roundtable
Mit Paul-Heinz Dittrich Zeuthen, Brigitta Muntendorf Köln,
Anette Schlünz Kehl und Sergej Newski Moskau

Mittwoch, 23.11.2011, 10-18 Uhr,

Hochschule für Musik Dresden, Wettiner Platz 13, 01067 Dresden, www.hfmdd.de

Kleiner Saal (Eingang: Haupteingang HfM Wettiner Platz)

Kreidler @FH Furtwangen

Heute um 14h mache ich eine Präsentation eigener Arbeiten an der FH Furtwangen, Abteilung Medien. Anwesenheitspflicht für alle südschwarzwälder Kulturtechnoleser!

Occupy: Demonstrationsroboter

Letztes Jahr habe ich in Esslingen eine Roboterdemonstration durchgeführt (siehe unten) – die Maschinen werden Zukunft nicht nur die Arbeit übernehmen, sondern auch den Arbeitskampf.
Ähnlich das Konzept des OCCU(PI) Bot von Randy Sarafan, der aus aktuellem Anlass über die Wall Street rollt.

Learning from the lessons of the 1%, I set forth to outsource our occupy-related labor to a robotic workforce. Robots obviously have many advantages over their human counterparts. For instance, robots never get tired, they don’t get cold, they don’t sleep, nor eat, don’t require tents, and when armed insurrection becomes necessary, robots are much more morally ambivalent. Additionally, we had a discussion with an unnamed member of the San Francisco police force and they confided in us that the police currently do not have any plan for dealing with robotic occupiers.

For all of those reasons and more, I present to you Occu(pi) Bot; the first in a promising line of tireless, unstoppable, robotic class warriors.

(via F.A.T.)

Laptop als Instrument? @SWR2

Heute Nacht sendet SWR 2 die „Lange Nacht des Experimentalstudios“. Darin um 2h die Übertragung der Podiumsdiskussion „Laptop als Instrument?“ vom 31.5.2011 (Kulturtechno berichtete). Die Nachteulen erwartet eine lebhafte Diskussion („Der Kreidler wollte mich erschießen!!“ soll André Richard später gesagt haben. – Wollte ich gewiss nicht.).

SWR2 Die lange Nacht des Experimentalstudios

40 Jahre Experimentalstudio des SWR

02:00 – 03:00

„Laptop als Instrument?“

matrix11 Roundtable
Mit Daniel Peter Biró, Orm Finnendahl, Johannes Kreidler und André Richard
Moderation: Björn Gottstein

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/nid=661104/did=8711530/k3bnoi/index.html

Livestrom:
http://mp3-live.swr.de/swr2_m.m3u

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Das meint der Kulturtechno-Karikaturist dazu:

Kreidler-Portraitsendung von rbb kulturradio online

Jemand hat die Portraitsendung auf RBB Kulturradio von Ulrike Klobes (Kulturtechno berichtete) online gestellt.

Kreidler @Radiosendung über Schöpfungsprozesse

Heute abend, 23.03h sendet SWR 2 eine Sendung von Martina Seeber über Kreativität und Schöpfungsprozesse bei Komponisten, worin u.a. auch ich zu Wort komme.

SWR2 JetztMusik Träumen, rechnen, konstruieren, würfeln

Von Schöpfungsprozessen und kreativen Strategien

Sendung am Montag, 14.11.2011, 23.03 bis 0.00 Uhr

Von Martina Seeber

Ein Klang, schillernd in sämtlichen Farben und Tönen, so beschreibt Sofia Gubaidulina die kurz aufblitzenden akustisch-visuellen Initialzündungen ihrer Kompositionen. Der Rest sei harte Arbeit, kein Spaß. Giacinto Scelsi meditierte und improvisierte, während John Cage würfelte, um sich allzu persönlichen Entscheidungen zu entziehen. Kreative Prozesse lassen sich in der zeitgenössischen Musik auf keinen gemeinsamen Nenner bringen. Manche Methoden haben mehr mit experimenteller Physik, Malerei oder Kochkunst zu tun als mit der Ausarbeitung akustischer Einfälle. Komponieren ist eine Kulturtechnik und damit dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Darin liegt der Hauptgrund, weshalb die Hirnforschung der Entstehung von Musik bis heute nicht auf die Schliche gekommen ist. Die höchst individuellen Strategien und Schöpfungsprozesse verraten dafür umso mehr über die Künstler und ihre Zeit. Es gibt nicht eine, sondern tausende von Antworten auf die Frage: Wie kommt die Musik in die Welt?

Livestrom:
http://mp3-live.swr.de/swr2_m.m3u

Der Computer und die Avantgarde @Frieze

Björn Gottstein hat für die Zeitschrift Frieze einen Artikel über die Debatte um Computermusik, die seit Frühjahr 2010 läuft, geschrieben.

snip:

Obschon Musik früh und in hohem Maße von der Digitalisierung betroffen war, hat man sich im Bereich der Kunstmusik lange davor gescheut, die Konsequenzen in Bezug auf eine Ästhetik avantgardistischen Anspruchs zu benennen. Dabei geht es nicht um rein technische Fragestellungen, die in Zeitschriften wie dem Computer Music Journal hinlänglich beantwortet werden. Es geht auch nicht um ein zu verhängendes Streichquartettverbot. Sondern darum, ob und wie die Neue Musik dem Erfahrungshorizont der Gegenwart Rechnung zu tragen in der Lage ist.


http://frieze-magazin.de/archiv/kolumnen/strgaltentf-der-computer-und-die-avantgarde/

(nur für registrierte Mitglieder)

Ein Erratum des Autors ist zu korrigieren: Anders als Gottstein schreibt habe ich nicht bei Mahnkopf studiert.

In der nächsten Ausgabe der „Darmstädter Beiträge für Neue Musik“ wird es dann einen ausführlichen Text von mir geben über meine Kompositionssoftware COIT; darin gehe ich auf einige zentrale Punkte der Auseinandersetzung ein bzw. kann sie dann hoffentlich am Beispiel klären.

Kreidler @ RBB Kulturradio

Fälschlicherweise hatte ich es schon für Montag angekündigt, jetzt aber stimmt’s: Heute abend von 21.04h bis 22h strahlt das RBB Kulturradio eine neue Kreidler-Portraitsendung von und mit Ulrike Klobes (live am Mikrofon!) aus. Einschaltpflicht für alle Kulturtechno-LeserInnen!

Kommentator oder Provokateur?
Der Komponist Johannes Kreidler

Er vertont den Verlauf der Aktienkurse oder lässt Komponisten aus Billiglohnländern für sich arbeiten. Mit Hilfe von Sampletechnik, computergestützten Verfahren und elektroakustischen Mitteln wird Kreidlers Musik zum gesellschaftspolitischen Gradmesser.

http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/111109/musik_der_gegenwart_2104.html

Livestrom:
http://www.kulturradio.de/live.m3u

Kreidler @ rbb Kulturradio Update

Heute abend, 21:04h bis 22h Mittwoch, 9.11. um 21.04h strahlt das RBB Kulturradio in der Reihe „Musik der Gegenwart“ eine Kreidler-Portraitsendung von Ulrike Klobes aus. Ich weise dann nochmal darauf hin…