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Venusboy in Furs

Die Verbaleskapaden einer alternden Diva bruchlanden auf dem hypnotisierenden Klang-Tablet ihres Venusboy in Furs…

text/dramaturgie/wort-performance: leowee polyester | elektronik/tablet: johannes kreidler | sopran: franziska rummel | fotos: danny kurz, berlin 2007-08

Jetzt online zum Lesen & Hören:

http://www.himbeergeist.net/hoeren/audiodrama/venusboy.htm

London @Kiel #2

Gerade schreibt mit der Festivalleiter Andy, dass der Ton nicht zu laut war, wie ich in vorigem Post befüchtete. Gut!
Außerdem weist er mich noch auf folgende Notiz (bei ca. 2/3 der Seite) hin, aus der ich zitiere:

Zehn Minuten dauert LONDON und die repräsentierten Fetische entstammen der „smoking fetish“-Subkultur (en passant auch Bein/Nylon-Erotik) wo Damen eben lasziv Zigaretten rauchen, den Qualm ggf. einem sub entgegenhauchen (hier nicht) mit all der phallischen Symbolik und der ‚Sünde‘ die durch die Nichtraucherschutzgesetzgebung aktuell verstärkt wird. Wenn die drei Ladies im Portrait ganz groß von der Leinwand auf den Zuschauer herabblicken mag man Arroganz annehmen. Die Sounds dazu sind „gewöhnungsbedürftig“. Eine Frau meinte, er will die Bilder konterkarieren, einer meinte, er will den Zuschauer eben leiden lassen. Es gab auch die Assoziation, dass der Tonrhythmus einem Atmen (des implizit anwesenden subs unter einer Gasmaske) entsprechen könnte (was zu Rauchen/Atmen doch passen würde).

In der Tat liegt die letzte Meinung richtig, das Rauschen soll ein beschwertes und „süchtiges“ Atmen darstellen. Aber der hektische Rhythmus der Tonspur konterkariert natürlich auch die ruhige, sinnliche Stimmung der Bilder. Mir geht es um die Spannung zwischen Beidem.

London @FetischFilmFestival Kiel – Besprechung

Eine schöne Kritik der Vorführung von London findet sich auf dem Weblog von Domenique von Sternenberg, verfasst von ihrem >Sklaven<:


http://blog.domenique.ch/2008/11/23/london/

Ich zitiere:

„Und trotzdem, der Soundtrack ist kaum auszuhalten. Meine Gebieterin ist kurz davor sich die Ohren zuzuhalten und meint zur ganzen Übungsanlage nur ganz trocken: «Da geht es offensichtlich darum herauszufinden, wie lange man sich von der Tonspur quälen lässt um den «Smoking Ladies» noch etwas zuzusehen». Als Fachfrau für quälend erotische Arrangements muss Sie es wissen. Dem hat der Sklave nichts mehr hinzuzufügen.“

Nun ja, der Ton hätte nicht übermäßig laut sein müssen, das ist keine Intention des Stückes. Ansonsten: sind mir die Reaktionen auf den Film gründlich wurscht, außer dass ich sie gerne in den Raum stelle.

Fotos von der Ensemble Modern Akademie

London @FetischFilmFestival Kiel

London wird, nicht als Performance aber als fertiger Film beim „Fetisch Film Festival“ des Traumkinos in Kiel morgen um 22.15h gezeigt.

http://www.traumgmbh.de/fetisch_film_festival.html

Ackermanns falsches Lächeln – ein interdisziplinäres Symposium in Leipzig

Arno Lückers Bericht vom Leipziger Symposium in der Neuen Musikzeitung:

http://www.nmz.de/online/ackermanns-falsches-laecheln-ein-interdisziplinaeres-symposium-in-leipzig

Neue Texte online

Die Texte Medien der Komposition und Partitur eines Musiktheaters sind nun online.

„Medien der Komposition“ ist die Grundlage einer allgemeinen Medientheorie der Musik. Weitere Texte dazu werden folgen.
„Partitur eines Musiktheaters“ ist eine Darstellung der GEMA-Aktion in Form eines Theatertextes mit eingefügtem Essay und einem Interview, das kompiliert ist aus diversen Interviews, die ich im Vorfeld der Aktion gegeben habe.

Musik & Gegenwart

Beim Symposium „Musik & Gegenwart“ 2008 an der Musikhochschule Leipzig war ich letztes Wochenende sowohl mit der Aufführung von 3300 Klänge als auch mit dem neuen Vortrag Soundfiles im Konzertsaal vertreten.

Das Symposium richtete sich vor allem an die Kompositionsklasse; als Gäste waren nicht nur Musiker, sondern auch die Lyrikerin Mara Genschel und Referenten über Themen aus Popkultur, Literatur und Kino dabei.

Der Vortrag ist nun online und soll außerdem nächstes Jahr, erweitert, in Musik & Ästhetik erscheinen.

Link: Johannes Kreidler Soundfiles im Konzertsaal Vortrag

product placements @deepend

Eine Besprechung u.a. von product placements:

http://fromthedeepend.com/2008/11/14/damn-the-man-save-the-empire/

3300 Klänge & „Soundfiles im Konzertsaal“ @Leipzig

Gesundheitlich angeschlagen geht’s morgen nach Leipzig zur Aufführung von „3300 Klänge“ durch das Ensemble „Musik & Gegenwart“ beim Symposium „Musik & Gegenwart 2008“ an der Musikhochschule Leipzig, geleitet von Prof. Claus-Steffen Mahnkopf. Am Sonntag halte ich außerdem den Vortrag „Soundfiles im Konzertsaal“.