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Radiosendung über Kompositionsmethoden

Florian Hauser hat für das Schweizer Radio DRS2 ein Feature über Kompositionsmethoden gemacht, darin komme auch ich zu Wort.

Wie ist das eigentlich beim Komponieren? Der Komponist, die Komponistin sitzt dumpf brütend und Bleistift kauend vor der leeren Partitur und wartet auf Inspiration? Kommt die plötzlich? Und wie kann man sie am besten einfangen: mit Bleistift (und Kauen) oder gar mit dem Computer? Ein paar Annäherungen.

Autor/in: Florian Hauser

http://www.srf.ch/sendungen/musik-unserer-zeit/mit-papier-und-stift-kompositionsmethoden

Leider kann man die Sendung nur in der Schweiz online anhören oder herunterladen. Auch mit einer Geo-Umgehung hab ich’s nicht geschafft, vielleicht ist ja ein Leser hier gewiefter und weiß einen Weg.

Sonst möge man sich Martina Seebers Sendung zu dem Thema aus dem Jahr 2011 anhören:

Audioguide: 4.8. Darmstadt / 15.9. Oslo

Audioguide
Music Theater
Internationales Musikinstitut Darmstadt – Darmstädter Ferienkurse, 4.8.2014 / Ultima Oslo Contemporary Music Festival, 15.9.2014



http://www.internationales-musikinstitut.de/programm2014/259-04-08-2014/867-audioguide.html

Die Twitter-Wall funktioniert wieder

Da Twitter mittlerweile selbst ein Widget zum Einbinden von Streams anbietet, konnte ich nun die Twitter-Wall endlich mal reparieren. Mit FB wird allerdings wohl nix mehr. Egal.

Kreidler diskutiert Lobo-Vortrag

Demnächst startet wieder die jährliche Bloggerkonferenz re:publica. Diesmal wird die Konferenz von voicerepublic.com übertragen, und ich werde im Anschluss an den mit Spannung erwarteten Vortrag von Sascha Lobo am 6.5. um 17.30h dort mit allen, die dabei sein wollen, diskutieren.
Andere Vorträge wird Stefan Hetzel nach-diskutieren.

Voicerepublic hat auch die letztens stattgefundene Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik übertragen, und kann allgemein als Dienstleister zB für die Übertragung von Konferenzen im Netz verstanden werden. Ich habe mich schon oft geärgert und mit Veranstaltern darüber gesprochen, dass Konferenzen und Symposien, die ja doch einiges Geld kosten und wo nachher aber oft nur 15 Hansel im Publikum sitzen, nicht online gestellt werden, wo es bestimmt noch ein paar Leute mehr gibt, die sich für die Vorträge interessieren würden. Da heißt es oft, das ist ihnen zu viel Aufwand. Dann mögen sie bitte in Zukunft sich an voicerepublic.com wenden!

Voicerepublic wurde neben anderen vom Komponisten Patrick Frank gegründet, der dazu in der letzten Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik einen Artikel geschrieben hat.

Update: Hier der Link zu der Diskussion:
https://voicerepublic.com/venues/174/talks/119

Eric Derr spielt „Windowed 1 Version 1“

Eric Derr spielt in einer schönen Interpretation mein Schlagzeugstück „Windowed 1 Version 1„.

Music, Publishing, Art and Memory in the Age of the Internet

Rudiger Meyer hat für die dänische Neue-Musik-Zeitschrift Seismograf einen ausführlichen und sehr kenntnisreichen Text über Neue Musik, neue Technologie und vor allem das Internet geschrieben.
Darüber hinaus freue ich mich, dass er mein Blog darin positiv bespricht.

http://www.rudigermeyer.com/blog/mediating-music

Audioguide: 4.8. Darmstadt / 15.9. Oslo

Audioguide
Music Theater
Internationales Musikinstitut Darmstadt – Darmstädter Ferienkurse, 4.8.2014 / Ultima Oslo Contemporary Music Festival, 15.9.2014

Sonntagslinks

Ein paar Hinweise in eigener Sache:

– Letzten Juli fand in Halle die Podiumsdiskussion „Random Sounds: Die Variable ›Zufall‹ als Surplus künstlerischer Prozesse?“ im Rahmen des „Addicted 2 Random“-Festivals statt.

Welche neuen Formen der Komposition und welche neuen Kompositionswerkzeuge werden für computerbasierte Musik geschaffen? Diskussionsrunde “Random Sounds” mit

Alberto de Campo (Professor für Generative Kunst/ Computational Art, Universität der Künste Berlin, Künstler, Musiker, Komponist)

Jin Hyun Kim (Dr., Musikwissenschaftlerin, Postdoktorandin an der Universität Oldenburg)

Johannes Kreidler (Komponist, Elektroakustiker und Autor; Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung und Elektronische Musik an mehreren deutschen Hochschulen)

Verena Kuni (Professorin für Visuelle Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt, Radiokünstlerin)

Gesprächsleitung: Gisela Nauck (Dr., Musikpublizistin, Musikwissenschaftlerin, Verlegerin; Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeitschrift „positionen. Texte zur aktuellen Musik“)

Das Gespräch steht online zum Anhören:
http://cba.fro.at/253561

– Daniel Stender hat für DeutschlandRadio Kultur ein Kurzportrait gemacht:
http://www.deutschlandradiokultur.de/neue-musik-tondichtung-mit-youtube.1153.de.html?dram:article_id=275234

– In der aktuellen Ausgabe der Österreichischen Musikzeitschrift (ÖMZ) steht ein „Selbstinterview“

Was ist dein Ziel? Der zentrale, eigentlich selbstverständliche Anspruch ist: Etwas wie auch immer geartet Neues zu schaffen. Alles andere ist die Mühe und das Geld nicht wert. Zum Ausdruck zu bringen, was heute bereits anders ist als gestern noch, das in Musik setzen, was dich im Leben wirklich beschäftigt und dir sonst keiner zu Musik bringt. Ausdruck und Austestung, immer wieder die Grenzen des Wahrnehmens und des Denkens verschieben, auch wenn das nur Millimeter sein mögen, eine kleine, neue Differenz herausholen, den Begriff von Musik erweitern, auch eine andere Art von Künstler sein. So etwas sich und seiner Zeit abzutrotzen, das ist eine ganz spezifische Art von Widerstand und bestenfalls dann ein Durchbruch, der Klang des platzenden Knotens, der eine Menge Energie erschließt und bleibend freisetzt. Im Übrigen mache ich alle Kunst aus Verpflichtung zur Schönheit, selbst wenn das eine wilde, trashige Aktion ist.

– Im Transcript-Verlag ist der Reader „Zitieren, Appropriieren, Sampeln“ erschienen, herausgegeben von Frédéric Döhl und Renate Wöhrer (jetzt weiß ich endlich, wie man „Sampeln“ schreibt). Darin steht ein Aufsatz von Julia H. Schröder, in dem auch meine Arbeit portraitiert ist.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2330-7/zitieren-appropriieren-sampeln

– In der aktuellen Ausgabe der Positionen steht der Text „Modelle für die Zukunft“ von Gisela Nauck.

Mit Neuem Konzeptualismus und Diesseitigkeit schließlich haben sich heute kompositorische Tendenzen – international – manifestiert, in denen die reale Lebenspraxis (inklusice neuer Medien) Musik erneut radikal verändert. Eingefordert wird damit auch wieder ein kultur- und sozialkritisches Denken, das Avantgarde ursprünglich auszeichnete, aber in Folge verhärteter Institutionalisierungen – von Ausnahmen abgesehen – verloren gegangen ist.

http://www.positionen.net/inhalt_pos.php?Heft=98

– Und Florian Käune hat in Anlehnung an meine Aktion „Call Wolfgang“ eine ähnliche Installation geschaffen.

In der Installation „Terrorist Mail Service“ schreiben sich zwei Mailroboter abwechselnd Emails, bestehend aus Zufallswörtern und gespickt mit Wörtern aus einer Liste des amerikanischen „Department of Homeland Security“, mit der Facebook- und Twitterprofile überprüft werden.

https://www.youtube.com/watch?v=fRp-sM7gCIk

NK: Pause

Nach dem langen „Readymades“-Kapitel mache ich eine Pause in der Reihe „Neuer Konzeptualismus“. Es fehlen noch 8 Posts, die kommen später und vereinzelt.

Link zum Anfangspost der Reihe: Definitionen und Übersicht

Kreidler @Goethe Institut Podcast

Das Goethe-Institut hat eine (englischsprachige) Podcast-Sendung von Margarete Zander über meinen Aufenthalt in Chicago letztes Jahr veröffentlicht:


http://www.goethe.de/kue/mus/pod/deindex.htm?wt_sc=auf-tour