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Instrumente in Slow Motion – heute: das Becken

Auf YouTube finden sich einige faszinierende Slow-Motion-Aufnahmen von Becken, die weicher sind als man denkt.

(via publique)

Früher auf Kulturtechno: Schwingungsstadien von Kontrabasssaiten

Splitscreen Music von 1900

Immer wieder bringe ich hier Splitscreen-Werke; Kutiman ist der bekannteste Splitscreenmusiker des Netzes. Die Technik ist aber praktisch so alt wie das Medium selbst. Hier eine Sequenz vom Pionier Georges Méliès, Anno 1900.

(via smissmiss)

Umwertung aller Werte. Heute: Rammstein

Wieder einmal geht das Abendland unter. Früher war einfach alles besser. Alle Kultur hat nichts gebracht, die Dialektik der Aufklärung schlägt gnadenlos zurück. Ehemalige Hardrocker treten mit Symphonieorchestern auf, das Rote Kreuz muss nicht mehr hyperventilierende Teenager rausziehen, sondern verwirrten Rentnern den Weg zu den Toiletten erklären.
Warnung: Das folgende ist nur wirklich Hartgesottenen und Nervenstarken zu empfehlen. Alle anderen können Kulturtechno für heute verlassen. Hier singt der Viva Voix Chor aus Serbien Rammsteins „Du Hast“ a cappella.

(via Neatorama)

Hier gibt’s noch die Chor-Version von „Engel“ von Rammstein.

Früher auf Kulturtechno zum Thema:
Smells like Teen Spirit – Verhunzung / Veredelung goes on
Nirvana on Ice
Beatles Remix, Untergang des Abendlandes. (Update)

Kreidlers Ensemble-Modern-Stücke @DeutschlandRadio Kultur

Jemand hat die Sendung auf DeutschlandRadio Kultur mit meinen beiden Stücken für das Ensemble Modern, Living in a Box und Kantate. No Future now, online gestellt.

Tageslink: Zwei Artikel über Kinect

Widerstand zwecklos – Radiosendung über Widerstand in der Kunstmusik

Eine schöne Sendung, noch bis Sonntag in der SWR-Mediathek:

SWR2 JetztMusik Widerstand zwecklos

Von Patrick Hahn

Widerstand. Viele Kompositionen eines Luigi Nono, eines Nicolaus A. Huber, eines Helmut Lachenmann oder eines Mathias Spahlinger schwangen sich seit den 1960er-Jahren als „pièces de résistance“ auf die Barrikaden: gegen gesellschaftliche Normierungstendenzen, utilitaristischen Systemzwang und bequemes „Weiter-so“. Manche ihrer Werke sind inzwischen unter die Klassiker eingereiht, herausragende Sinfonieorchester spielen ihre Musik mit der Geläufigkeit von Beethovensinfonien. Feuerköpfe wie Pierre Boulez, die einst die Institutionen aufmischten, sind inzwischen selbst zur Institution geworden. Eine junge Generation von Komponisten richtet dagegen den Blick stärker auf das Private, die Immanenz, gelegentlich auch das Anekdotische. Fehlt der Wille zum Widerstand? Oder ist der Widerstand abhanden gekommen? Ist der Konzertsaal noch ein Ort, an dem gesellschaftliche Konflikte ausgetragen werden können – oder war er das nie? Eine Spurensuche zwischen den ausgebrannten Vehikeln der musikalischen Banlieus.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/jetztmusik/rueckschau/-/id=659412/nid=659412/did=8117468/1yy2rn6/

klanglich-auditiv-sonisch-sound-aural – Begriffsdefinitionen

Drüben bei Anthropology of Sound wird eine Begriffsunterscheidung versucht:

a) klanglich: jede physikalisch messbare klangliche Äußerung
(Geräusch, Lärm, Ton, Musik, Rauschen)

b) auditiv: auf das Hören generell bezogen
(nicht auf den physikalisch beschreibbaren Klang)

c) sonisch: auf eine kulturell bestimmte und sich wandelnde Form von stark physisch wirksamen Klängen bezogen

d) sound: auf ein stark körperliches Hören im Alltagsleben bezogen
(nicht begrenzt auf die Künste allein)

e) aural: auf das Hören spezifisch mit dem Ohr bezogen
(nicht mit dem gesamten Körper)

Ich muss mir da leider immer wieder den Kulturpessimisten verkneifen, der diese Begriffsabgrenzungen irgendwie doof findet – einfach weil da jeder seine Privatdefinition an den Mann bringen will. Nicht eine Quellenangabe steht bei obiger Liste. Ich würde mir mal wünschen, dass die Medientheoretiker geschlossen aufträten und gemeinschaftliche, somit verbindliche Definitionen postulierten, statt dass jeder immer die Deutungshoheit in Anspruch nimmt. Wo bleibt die wissenschaftliche Tradition?

Früher auf Kulturtechno: Zur Sampling-Theorie von Rolf Großmann.

Elektronische Musik @ UbuWeb

Das wunderbare UbuWeb hat eine neue Sparte für Elektronische Musik:

http://ubu.com/emr/index.html

This new section of Ubuweb is devoted to technical resources concerning the practice of electronic and experimental sound. This is a place for information about actual methods and techniques, with little writing on aesthetics alone. It takes the form of technical/historical articles, interviews, books, small-press magazines and patents. Regrettably, most previous treatments of electronic music have tended to shy away from the details of the medium itself. In hopes of rendering the subject palatable they have removed much of its flavor, for it is precisely within the box, teeming with currents, where the true beauty resides – the other side of the panel. This first installment offers nearly 300 items, arranged according to the scheme above. There is still much work to do.

GEMA-Laster

I remember this Gema thread by you. Here another contribution. A Belgian contribution…

detail: der blau-weisse Pfeil. Da hat wohl jemand den Gema-Container falschrum geladen.

Fotografiert von David Helbich, thanx!!

Falls es jemand noch nicht kennt: Bin mal mit ’nem Laster zur Gema gefahren.

This is not art work

(via Glaserei)

(via Glaserei)

(via Kunst-Magazin)

(aus Schmidteinander)