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Jetzt aber schnell

Curating Contemporary Music #2

Hatte hier schon den ersten Trailer, jetzt gibt es noch einen für ein neues und besonderes Format an der Hochschule für Musik Basel – ein Kurs speziell übers Kuratieren Neuer Musik.
Die Deadline zur Anmeldung wurde bis 30.10. verlängert, wer Interesse hat, jetzt auf!

Curating Contemporary Music – Trailer #2 from Musikforschung Basel on Vimeo.

Mehr dazu hier.

The new CAS course “Curating Contemporary Music” is dedicated to professionalizing the curatorial practice of musicians, dramaturges, music educators, musicologists, producers, music journalists, etc. Internationally-renowned curators impart their knowledge and practical experience in the context of currently relevant social issues and discourses. The course also includes practice-oriented curatorial work on selected projects from the Festival ZeitRäume Basel – Biennale for New Music and Architecture (September 2021). Very good knowledge of the contemporary music scene is a prerequisite for participation.

(Auch ich bin Teil der Dozierenden, mein Name fehlt in der Nennung der Website.)

Konkurrenzverschwörungserzählung

Konkurrenzverschwörungserzählung, dass in Wirklichkeit viel mehr Menschen an Covid-19 stürben, aber die Regierungen unterdrückten die Informationen. Es gehe darum, lästige Rentner loszuwerden. Die Entwicklung eines Impfstoffs werde absichtlich verschleppt, die Tracing-App zahnlos gehalten „wegen Datenschutz“. Drosten eine Marionette der WHO, um den Anschein zu wahren, solche Experten überschauten noch die Lage. Die Regierung setze auch heimlich Mythen in Umlauf, dass Corona nicht schlimmer als eine Grippe sei; dank nützlicher Idioten (die „Querflöten“) habe sich dieses Narrativ ausgebreitet und verschleiere umso effektiver das wahre Ausmaß der Katastrophe. Jeff Bezos reibt sich derweil die Hände. Wann wacht ihr endlich auf?!
(Soeben die Rechte an Netflix für 10 Millionen $ verkauft.)

Gedicht 2020

Asymptomatische Infektion
Asymptomatische Politik
Asymptomatische Kunst
Asymptomatisches Leben

Die Schwedenfrage

Wahrscheinlich werden sich noch in 100 Jahren Historiker zanken, ob Schweden denn nun in der Coronakrise 2020 richtig oder falsch gehandelt habe. Die „Schwedenfrage“ wird auch zum beliebten Exempel moralphilosophischer Erörterungen und ist unter Mathematikstudenten beim Stochastikexamen gefürchtet. In Diskussionen auf Social Media wird immer wieder gern der „Schwedenvergleich“ gezogen, was regelmäßig zu Eskalation und Radikalisierung führt. Dramatiker zögern bald nicht mehr, sich des Stoffes zu bemächtigen, und als man in Gøteborg schließlich 2122 eine große Oper darüber („Die Pandemieflöte“) auf die Bühne bringt, tritt allgemeiner Überdruss ein und man wendet sich lieber wieder der brennenden Frage mittelalterlicher Scholastiker zu, wie viele Engel wohl auf einer Nadelspitze Platz haben.

Musical Instruments Destruction Collage

In meinem Musiktheater Selbstauslöser gibt es eine Collage aus Filmszenen, in denen Musikinstrumente zerstört werden. Hier die kleine Anthologie:

„Come with me… and you’ll hear the most delicate concept-music!“

[Ende der Serie]

„I know, it’s a simple triangle. But there is a great conceptual music piece of Alvin Lucier.“

„Listen, the following tune is concept-music and it expresses all my love to you.“

„Haha, I am playing the bells only conceptually!“