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Kategorie Museum für moderne Kunst

Das kinematographische Total

György Pálfi hat einen Film aus praktisch der gesamten Kino-Ikonographie montiert.

In this experimental feature-length film that played at Cannes in 2012, director György Pálfi constructed a love story using clips from 450 films that span nearly the entire history of cinema. I was afraid this would be gimmicky, but it’s so well constructed and so smoothly adheres to the tropes of romantic movies that I got totally sucked in.

(via kottke)

Neues vom Kunstmarkt

Augenmusik, Mittelalter

Stare singen Kurt Schwitters‘ Ursonate

Wolfgang Müller hat versucht, Staren Teile der „Sonate und Urlauten“ (1912-1922) von Kurt Schwitters beizubringen. Ulkigerweise haben die Erben von Schwitters hierin eine Urheberrechtsverletzung gesehen – vor Gericht wurde entschieden, dass Tiere einen solchen Rechtsbruch nicht begehen können.

(…) Gewisse Ähnlichkeiten zur Ursonate von Kurt Schwitters sind nicht von der Hand zu weisen, wenngleich der zündende Funke zur Entstehung dieses Kunstwerks ja laut offizieller Kunstgeschichte von Raoul Hausmanns Vortrag des dadaistischen Plakatgedichts fmsbwtözäupggiv?mü im Jahr 1921 gekommen sein soll. Mir dagegen erscheint es nicht unwahrscheinlich, daß ein Künstler wie Schwitters die weitverbreiteten Silbennotationen aus ornithologischen Werken gekannt und in modifizierter Form adaptiert hat.
Auf jeden Fall hat ein anderer, sehr imitationsbegabter Vogel seinerseits die Ursonate von Schwitters übernommen und wiederum in seinen Gesang integriert. Es handelt sich um den Star (sturnus vulgaris), genauer: um die Stare auf der kleinen norwegischen Insel Hjertøya im Moldefjörd, auf der Schwitters von 1932 bis zu seiner Flucht aus Norwegen jeden Sommer mehrere Monate verbrachte. Dort lebte er in einem winzigen Haus mit Frau Helma und Sohn Ernst. Bei meinem Besuch auf der Insel im Jahr 1997 entdeckte ich dieses überraschende Phänomen. Und da es auch Berichte von Augenzeugen gibt, die Schwitters‘ Begeisterung für das Rezitieren im Freien bestätigen, verstärkte sich meine Vermutung. So äußerte sich der mit dem Künstler eng befreundete Dadaist Hans Arp über eine solche Situation: „In der Krone einer alten Kiefer am Strand von Wyk auf Föhr hörte ich Schwitters jeden Morgen seine Lautsonate üben. Er zischte, sauste, zirpte, flötete, gurrte, buchstabierte.“ (…)

http://stare.info/klangbeispiele/hausmusik/

(via Michel)

Notenkunst von Hildegard von Bingen

Le Sacre du Printemps, as 8Bit Sound

und damit nicht genug:

We Will Rock You but it’s split into stomps and claps

Es musste gemacht werden. Jemand hat es gemacht.

Mikrointervallische Player-Organ

Tolle Musik.

(Diese Orgel steht übrigens in der Musikakademie Basel!)

Radioessays von Hannes Seidl online

Komponistenkollege Hannes Seidl schreibt auf FB:

Neben der wöchentlichen Veröffentlichung eines neuen Songs habe ich die Zeit zu Hause zum Anlass genommen, die Radio Essays, die ich in den letzten Jahren für Deutschlandfunk, hr2 und SWR2 produziert habe, auf meiner Homepage zu sammeln.

Wer Lust hat, hört gerne rein:
http://www.hannesseidl.de/publications/#radio
(unfortunately in German only)

Es gibt Sendungen von und mit Steven Takasugi, Seth Kim-Cohen, Maximilian Marcoll, Johannes Kreidler , Christina Kubisch, Santiago Sierra, Seth Price, Christoph Ogiermann, Hermann Kretzschmar, Eric Belgum, Napalm Death, Rolf Dieter Brinkmann, Heiko Müller, Nicolaus A. Huber, Christian Marclay, John Oswald, Patrick Lidell, Wolfgang Heiniger&Enno Poppe, Alexander Khubeev, Marek Poliks, Oxana Omelchuk, Sven-Ingo Koch, NeoNeoneo Hülcker, Simon Løffler, Patrick Frank, Jennifer Walshe, Michael Maierhof, Lea Letzel, Ari Benjamin Meyers, Sebastian Berweck, Ashot Sarkissjan uvm.

Atemschutzmaskenmode

(via Pfaller auf FB)