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Was ist das denn?! „Konzeptuelle Musik“?? Willst du mich verarschen?!?

Seufz. Dieses Land kann nur mit den Regeln der konzeptuellen Musik regiert werden.

Mögen Sie Fontane?

Mythos und Wirklichkeit

(via Sixtus auf FB)

Post von Wagner

Lieber Georg Wilhelm Friedrich Hegel,

Sie sind der Erfinder des gewaltigsten Denk-Werkzeugs der Menschheit: die Dialektik. So entscheidend wie das Rad für die Mechanik. Wie das Wunder für die Religion. Wir wissen nun, dass nur in Gegensätzen Bewegung entsteht. Ohne Höhe gäbe es keinen Abgrund. Ohne Hunger kein Sattsein. Ohne Nüchternheit kein Vollrausch. Das Knistern zwischen den Geschlechtern. Kokain und Tranquilizer. Was sich widerspricht, das gehört zusammen. Ohne Dialektik wäre ich heute noch Jungfrau.
Der Arbeiter am Band hat ihre Bücher nie gelesen. Lenin hat Sie mißverstanden. Und für das Kapitel „Die Lust und die Notwendigkeit“ aus Ihrer Phänomännologie fehlten mir bisher die Lust und die Notwendigkeit. Aber Sie müssen wohl Recht haben, denn wie sollte man einem Denken in Widersprüchen widersprechen können? Sie haben gewonnen.

Herzlichst, Ihr F.J. Wagner

Ein neues Kursangebot in Basel für alle Interessierten: Kuratieren Neuer Musik.

Musicians today are often in a double role: they do not only perform and create music, but also work as musician-curators in designing and realizing new concert formats and contexts. The CAS course „Curating Contemporary Music“ offers the possibility to professionalize this curatorial practices. Check out, what the lecturers Johannes Kreidler, Theresa Beyer, Uli Fussenegger and Anja Wernicke are having up their sleeves for you.

More information
sonicspacebasel.ch/curating

As Slow as Possible

Da diese Tage in Halberstadt wieder ein Klangwechsel im auf 639 Jahre angelegten Aufführungsprojekt von John Cages „As Slow as Possible“ stattfind-

Neues vom Kunstmarkt

Post von Wagner

Lieber Mick Jagger,

Sie haben Donald Trump untersagt, Ihre Musik auf seinen Wahlkampfveranstaltungen spielen zu lassen. In Texas also kein „Heart of Stone“. Alabama ohne „Satisfaction“, und im Wyoming erklingt nicht „Sympathy for the devil“. Ihre Sympathie scheint doch Grenzen zu haben. Dass Sie Ihre Musik aber extra verbieten müssen, finde ich eigenartig. Sie hätten sie gleich so schreiben können, dass sie, die Musik, ästhetisch Widerstand leistet. Ein etwas komplizierterer Akkord, mal ein Wechsel der Taktart, oder eine formale Umstellung, und sie wäre „safe“. Aber wer viel verkaufen will, den kaufen auch die Falschen.

Herzlichst, Ihr F. J. Wagner

Wenn ich nach 7 Tagen mal wieder das Studio verlasse