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Malte Giesen’s Voids

Malte Giesens Minimalismus, inspiriert von den minimalen plötzlichen Auslenkungen bei der Messung von Gravitationswellen. Voll voraussehbare Musik!
Wird kein Zufall sein, dass die Dauer bei 4’33“ angesiedelt ist.

Max Marcoll hat eine eigene Version hinzugefügt:

Früher auf Kulturtechno: Sound and Gravity

Der Stummfilmkomiker Charley Bowers

Heute offenbar vergessen, dabei kommt das, was von ihm noch erhalten ist, an Keaton heran.

(Danke für den Tipp, Nina)

Subharchord – der DDR-Synthesizer

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im (ehemaligen) Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von mindestens sieben Stück von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt. „Sein Verdienst ist es sodann, historische Aufnahmen mit diesem Instrument gesammelt und den sich darum rankenden Band- und Schriftverkehr gesichtet und archiviert zu haben.“

(via kfm)

Früher auf Kulturtechno: Lexikon Neue Musik – DDR fehlt

Taktstöcke mit Selfiesticks ersetzt

Das Konzept hatte ich schon mal auf FB formuliert:
>Mit einem Selfiestick Beethovens Fünfte dirigieren.<

(via classicfm)

Danke für den Tipp, Hannes!

Aus Tralien #22

Brisbane 28.8.
Wortspiele. Versuche englische Neuschöpfungen: Vitamisation. Uselessisation. „Please make yourself useless“. Can we uselessize this object for a while?

Ausflug in Brisbane. An einen See in den Bergen, dort nimmt unsere Gruppe ein Nacktbad. Ein Adler fliegt übers Wasser; eine sagt, das sei schon der zweite, den sie in meiner Nähe sieht die Tage, das sei selten, der Adler müsse mein >Totem< sein. Leo meinte sowas auch vor Jahren, das >Krafttier<. Derrida bringt in >Glas< Hegel mit Aigle zusammen. Eukalyptuswälder, in denen Kakadus krass schreien. Ich sammle nun Feldaufnahmen für den Hessischen Rundfunk. Joel erinnert an Herzogs Wort: „They don’t enjoy themselves. They constantly scream in pain because of the terrors of nature.” Brisbane ist wesentlich tropischer, die Häuser aus Holz, genannt >Queenslander< und >Weatherboard<. Haie seien Tiere, die nicht schlafen, müssen sich immer bewegen. Theorie: Darum sind sie immer schlecht drauf, weil unausgeschlafen, darum aggressiv und reißen Menschen. Würde Haie schlafen, sie würden nur Tofusurfer mampfen. Im Museum für moderne Kunst, schöne Aborigine-Arbeiten. Fast keine Zeit, wieder mal ein Reenactment von Bande à part. Bäume im Wasser, deren Wurzeln nach oben wachsen, aus dem Wasser heraus, um Luft zu bekommen. Ein letztes Essen, Abschied. Flug. Perlen vor die Säue, aber zeitlich: Um 16h werfen wir Perlen, bevor den Säuen. Im Flugzeug 29.8. Beim Anschlussflug >gradet< man mich >up< in die Businessclass. Aber als Upgrader ist man doch Zweitklässler unter Erstklässlern. Das Essen bekomme ich zuletzt, ich kann nur aus den Resten aussuchen, die die anderen nicht bestellt haben. Soziale Aufsteiger steigen eben nie restlos auf. Im Flug ein scheußlicher Albtraum, dass ein Familienmitglied verrückt geworden ist, wir sitzen im Auto und sie greift von hinten plötzlich ins Steuer. Träume sind einfach immer schlecht. Ich will diesen Scheiß nicht träumen. Ich möchte mein Unterbewusstsein verklagen für die Schäden, die es meiner Lebensqualität antut. Wie leben in einem Rechtsstaat, es müsste für alles den Rechtsweg geben, für schlechte Träume, Krankheiten, verflossene Liebe, das schlechte Wetter. >Kritik des Traumes< Es fällt mir schwer, Eardrops reinzudrehen, möchte die Ohren nicht zugestopft bekommen. Wie schon beim Hinflug eine scharfe Kurve um Syrien herum. Trauer denken. Drei Akkorde. Fern der Weinerlichkeit das generell und konkret Bedauerliche bedenken. Vor genau 10 Jahren bin ich nach Berlin gezogen. Damals dachte ich, der Hype des Berlin-Zuzugs sei vorüber. "Die Zukunft kann nur den Gespenstern gehören. Und die Vergangenheit." (Derrida) Links: Bande à part, Louvre scène

Aus Tralien #21

Brisbane 27.8.
Ein Musiktheaterprojekt mit Behinderten. Eine maximal kitschige Geschichte vom unglücklich Verliebten; am Ende hat der Behinderte eine hübsche Freundin und man hofft, dass dieser Kitsch am Ende als solcher denunziert wird.
Man hofft, dass es sadistischer wird, denn so ist es zu sadistisch.

Das Problem, dass man als Künstler das Amoralische sucht und beim Kapitalismus fündig wird.

Schreien auf der Bühne, Existenzialismus auf Knopfdruck, so was nehme ich nicht ab, da helfen auch 110dB nicht gegen die absolute Lautstärke der Geschichte. Dieser Schrei findet nicht statt, um mit Baudrillard zu sprechen.

Werktitel „Kunst“

Nachdem mein Set in Sydney schon ziemlich Comedy war, war es mir in Brisbane ein Anliegen, wenigstens im zweiten Teil das Publikum zu quälen; habe mein Nummerierungsstück auf 20 Minuten ausgedehnt. Alternative wäre gewesen, so lange zu zählen, bis alle gegangen sind, aber es gibt ja immer Hardcore-Fans, die sich partout nicht vertreiben lassen. In Audioguide gab es mehrere im Publikum, die die vollen 7 Stunden nicht aufgestanden sind.
Auch wenn das Publikum in den drei Städten (Melbourne, Sydney, Brisbane) ja jedes mal anders war, wollte ich trotzdem nicht drei mal dasselbe spielen. Zumindest ich bin ja bei allen dreien anwesend, aber auch die Kuratoren. Und der liebe Kunstgott.

Paradoxerweise filtere ich als Musiker viel Musik aus im Täglichen.

Es könnte doch mal Mode werden, dass man links und rechts verschiedene Schuhe trägt. Mode Könnte viel innovativer sein.

Links:
LA in Brisbane
Nietzsche-Lesung
Kinski-Lesung

Aus Tralien #20

Brisbane 26.8.
Danni ist wieder supergeil im alles Sexualisieren, „I’m on a high sex-drive“. Beurteilt im Auto auf dem Weg zur Unterkunft erst mal die Sexyness des AirBnB-Anbieters. „Surely he is gay.“

Shutter Piece
Chateau Piece

Hier gab es mal einen Punkschuppen namens >Library of radical thoughts< - seine Mitglieder nahmen Bücher radikaler Denker aus anderen Bibliotheken mit, gaben sie >zurück< in ihre >Library<. China bekommt seine ganze Kohle aus Australien. Die Wolke über Peking war vormals unter der Erde in Australien. Kunst und Kabarett. Der Berliner Frühexpressionismus hielt seine Lesungen ebenso in Cabarets ab wie die Wiege von Dada ein solches Etablissement war. Daher eine schöne Tradition, dass Fremdarbeit hier auf einer Kabarettbühne gemacht wurde. Gespräch über den Wert von Dokumentation. Joel und Danni zeigten in ihrem Vortrag das Werk einer taiwanesischen Künstlerin, die sich selber nach initialer Zündung schleunigst aus dem Projekt stahl; ich dachte bei der Präsentation, wow, tolles Kunstwerk, die Autorin als Vakuum; dann lautete der erste Kommentar, dass das völlig ätzend war und selbst Joel und Danni pflichteten dem bei. Aber im Nachhinein, in der Erzählung, auf der Dokumentation, da wirkt es kühn. So hat Herzog sich sein halbes Filmwerk hinterher zur Legende gebogen. Ich soll das Alter von jemandem schätzen, liege ziemlich daneben, dachte, sie sei älter als ich, aber ich weiß eben auch nicht, wie alt ich bin. Wieder zum Applaus. Ich möchte nicht Dinge machen, die nach 10 Sekunden schon beurteilbar sind, nicht Dinge machen, die sofort von Applaus verzehrt werden können. Und schon gar nicht etwas, worauf man mit einer Konvention reagiert. Buster Keaton sah im Alter genauso aus wie als junger Mann, ganz anders als Chaplin, den man im Alter kaum wiedererkennt. Keatons steinernes Gesicht war wirklich steinern über Jahrzehnte. Diskussion über den Unterschied zwischen dem Publikum die Augen zu verbinden und es in Stockdunkelheit zu setzen. Ersteres wirkt wie ein direkterer Eingriff, aber dafür können sie die Binde im Notfall runterreißen. Über Narration. Mein Definitionsversuch aus dem Stand: Narration ist chronologische Bedeutungsherstellung, eine Kette von Ursache-Wirkung. Später kramt die Diskussionspartnerin, die darüber ihren phd schreibt, ihre Definition heraus, die sich ziemlich damit deckt, nur das habe ich nicht bedacht: Narration hat immer Akteure, Subjekte. Man erwarb einige Konzeptualistica.

Aus Tralien #19

Sydney 25.8.
Ausflugstag. Gang ums Opernhaus. Auch jetzt wirkt es relativ klein, nicht nur wegen der Wolkenkratzer im Hintergrund, sondern überhaupt für ein Opernhaus. Trotzdem: das tollste Bauwerk, das ich je gesehen habe, die Lage direkt am Meer, und diese aufwändige Muschelform. Es ist anders als alle anderen Gebäude, völlig speziell, man ist einfach fasziniert, kann sich nicht sattsehen daran. So ein Haus baut man eigentlich nicht, das sieht alles nach einem sagenhaften Luxus der Verschwendung aus, diese funktionslose Dachkonstruktion. Auch nett: In dem Meer ums Opernhaus herum schwimmen Haie. Die wilde Schönheit der Gefahr. Ob da schon jemand zwischen dem 2. und 3. Akt von Aida mit dem Schampusglas reingestolpert ist.

Danni weint wegen des schlechten Symposiums in Melbourne, und dass auch das Sydney-Symposium in den Händen von Liquid Architecture hätte stattfinden sollen, sowieso, eigentlich hätte es ein großer Kongress zum Neuen Konzeptualismus werden sollen. Sie ist so nah am Wasser gebaut wie das hiesige Opernhaus.

Von einer Aussichtsplattform schauen wir Surfern zu.
„Wie könnte man diese Surfer dort im Wasser sonifizieren?“
-„Indem man von einem Helikopter aus 100 Gitarren auf sie abwirft.“

Fahrt mit dem Schiff zu einer vorgelagerten Landzunge. Die Stadt hat sich um die verschlungene Bucht angesiedelt, es sieht sehr schön aus. Wir steigen auf Felsen hoch bis auf ein Plateau, auf dem sich ein kleiner Regenwassersee findet, in dem wir waten. Eine Eidechse, größer als ich je eine gesehen habe – die Australier sagen, diese sei klein. Weiter finden wir ehemalige Militäranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, und später rasten wir neben vielen Kakadus. Zwischenzeitlich hält uns eine Ratte an einem Aussichtspunkt auf Trab.

Bei Sonnenuntergang mit der Fähre zurück Richtung Opernhaus. Die Leute kommen aus dem Fotografieren nicht mehr raus. Selbst ich Nicht-Fotograf werde schwach.

Abends bei einer Ausstellungseröffnung, mit viel Nacktheit, irgendwas mit „Body“ ist das Thema. Eine Installation mit Filmen lauter männlicher Pornodarstellerr, die im >White Cube< wichsen bis zum Abspritzen. Es ist verstörend; im Essay, der demnächst in Seiltanz erscheint, habe ich geschrieben, dass Nacktheit etc. immer noch eine Provokation ist. Außerdem in der Ausstellung: Riesige Fotos schön bemalter Muschis; ein Künstler, der superqueeres Zeug macht, aber dazu sagt, es sei nicht queer, man solle das nicht so lesen. Danni findet das blöd, ich nicht. Siehe Jonathan Meeses Umdefinition des Hitlergrusses: geht natürlich nicht, darum geht erst recht, es zu behaupten.

Dann Treffen mit zwei Studierenden aus dem polnischen Kurs. Auch hier wieder das Thema der starken Assimiliationsleistung der australischen Immigranten. Erstes Gebot bei Ankunft aus dem Sowjet-Terror, aus Nazi-Deutschland, aus Italien: Ab heute sind wir Australier; während heute die Deutschtürken in der dritten Generation noch unter sich bleiben. Ob das in Deutschland am fehlenden Nationalgefühlsangebot liegt, am Rassismus gegen Fremdarbeiter, oder in Australien wiederum an der Abgrenzung gegen die Aborigines, an der Lage ab vom Schuss, oder weiß noch was für Faktoren – im Resultat ist es eine extreme Diskrepanz.

Links:
The Phonobomb of the Opera

Sound and Gravity

Johannes Kreidler
Sound and Gravity
Lecture at „Materials of Sound“ Symposium
Sydney 24.8.2016
Artspace Sydney
http://see.unsw.edu.au/news/materials-of-sound

Aus Tralien #18

Sydney 23.8.
Nachts, bevor es morgens zum Flughafen geht, klassischer Versagenstraum. Im Gymnasium am Ende einer Unterrichtsstunde, im Biologieraum, muss ich mein Zeug packen um in einen anderen Raum zur nächsten Stunde zu gehen, aber das Packen dauert und dauert und der Schnürsenkel ist auch offen, alle anderen sind längst weiter und meine Zusammenpackerei nimmt kein Ende.
Ich komme aus der Biologie nicht raus.

Flug nach Sydney. Schon aus dem Flugzeug sieht man das Opernhaus. Überraschend klein zwischen den Wolkenkratzern.
Auf dem Weg zum Veranstaltungsort kommen wir an einem Schwulenclub vorbei, dessen Schild mit >Tool Shed. Adult Concepts< wirbt. Obwohl wir in Eile sind, hält uns Joel an, wenn schon mal die Protagonisten des Neuen Konzeptualismus zusammen sind, dann müssen die *hier* fotografiert werden. Seth trägt sonst sogar eine Tool Box (Werkzeugkasten) mit sich rum, schade dass er ihn gerade jetzt nicht bei sich hat. Dann läuft just auch noch Douglas Kahn vorbei, Gruppenfoto. Abends Konzert. Eine Künstlerin zeigt hunderte Selfies von öffentlichen Instagram-Accounts, ziemlich deprimierend, diese reine Selbstdarstellung. Die schiere Existenz ist halt noch kein Verdienst. Die >Text Clapping<:-Performance mit der Introduktion von Seths >Blink of an Ear<; was mir nicht klar war: Der eigentliche Urheber der Einleitung ist Douglas Kahn (an dem Abend anwesend). Also ein Fall für die Fußnoten. Also mit den Füßen?! Das ist mir dann doch zu banal.

Am Ende der Performance ein altes Stück, aus Feeds. Hören TV, erstmals in der Solo-Version. Geht so ganz gut. Man muss ein Requiem nur überleben.

Sydney 24.8.
Symposium >Materials of Sound<. Bei der Einführung spricht der Initiator von einer >Ermüdung< des Digitalen, aber das Symposiumsprogramm hat er nur online verfügbar gestellt. Vortrag über Sound and Gravity. Ich wähle als Motto >Gravity Pleasure<, hab das zufällig gefunden beim Nachschlagen, was Achterbahn auf Englisch heißt, und dann beim Wikipedia-Artikel über >Rollercoaster< weitergelesen. Der Ausdruck ist auch im Deutschen geil: „Schwerkraftspaß“. Im Vortrag bringe ich später eine Liste mit diversen Werken anderer Komponist*innen, die sich mit Schwerkraft befassen. Leider vergesse ich Seths Arbeiten, ich Seppel, der selber in seinem Großessay am Ende des Tages mich ausführlich bespricht. Hätte gar nicht erst anfangen sollen mit Kanonisierung. Joel und Danni sprechen über Implosion. Implosion ist die neue Explosion, Vakuum der neue Inhalt. Gestern im Konzert wie heute beim Symposium: Geballte Powerpoint-Unfähigkeit. Bei der Selfie-Performance geht dauernd der Screensaver an, andere sind nicht in der Lage, ein Video in Powerpoint abzuspielen, müssen dafür immer raus aus Powerpoint, geben ihren halben Festplatteninhalt auf der Projektion preis usw. Das ist in den letzten zehn Jahren auch keinen Deut besser geworden. Mit Danni im Gespräch: Dass sich einige Syposiumsteilnehmer auch wieder so selbst->verhässlichen<, die programmatische Unsexyness von Academia. Es bleibt eben beim Anti-. Douglas Kahn hat die Theorie, dass ein Historiker für einen Absatz womöglich monatelang arbeitet, aber damit ist es getan und gesagt, während ein Theoretiker einen Absatz schreibt und fortan etliche Varianten davon formulieren kann. Sein Vergleich: Männlicher vs. weiblicher Orgasmus. Stockhausens Leiche ausgraben und aus dem Oberschenkelhalsknochen eine Flöte schnitzen. In der Kneipe spät läuft „Sexy Boy“ von Air, zuletzt gehört habe ich das schätze ich im Jahr 2001. Entsprechend ist das Lied, das eigentlich ziemlich geil ist, superfinster kontaminiert, die Zeit war scheiße. Sadomasochistisch höre ich es dann in der Schleife die halbe Nacht und alle weiteren Tage. Das Lied ist auch gar nicht umdefinierbar. Toller Song. Links: For Arthur „Two Sheds“ Jackson
Adult Concepts Group
Same/Everything Sydney
Air, Sexy Boy