Das nicht-hörbare hat noch Möglichkeiten, wenn damit nicht nur Absenz oder einfach Stille gemeint ist, sondern auch das Überhören, eine vernachlässigte kompositorische Kategorie.
Kunst muss auch mal wieder sinnlos werden!

Das nicht-hörbare hat noch Möglichkeiten, wenn damit nicht nur Absenz oder einfach Stille gemeint ist, sondern auch das Überhören, eine vernachlässigte kompositorische Kategorie.
Kunst muss auch mal wieder sinnlos werden!
Nachtrag zu dem Satelliten-Font: Peter Glaser (Dank!) hat in den Kommentaren auf geoGreeting hingewiesen, wo man nun wirklich auch solche GoogleMaps-Buchstabenfundstücke als Font anwenden kann, wunderschön:
Natürlich ist die in diesem Blog geschaltete Werbung dazu da, Add-Art anzuwenden.
Add-Art blockt (auf Firefox-Browsern) Werbeanzeigen auf Webseiten ab, aber statt daraus einfach eine Leerfläche zu machen werden da Kunstwerke abgebildet, von einem professionellen Ausstellungsmacher kuratiert.
Das ist das Graffitti des Internets, nur viel besser.
(via SZ)
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Nick Hardeman hat eine Detektor-Software geschrieben, die Passanten ortet und aus den Daten Sounds kontrolliert. Die Lautstärke ist abhängig von der Entfernung der Passanten von den Festpunkten.
Wie so oft: Nette Technik, jetzt aber noch bitte auf etwas Virulenteres anwenden. Zum Beispiel einen Straßenstrich. Dann haben Töne und Lautstärken noch mehr Bedeutung.
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Warum nur gefällt mir das? Ein Themerin spielender Roboter. Konsequent von einem mechanischen Klavier begleitet.
(via Noise of Airports)
Wer sich damit nicht anfreunden kann aber Theremin mag kann sich den Erlkönig anhören – von menschlicher Hand gespielt. Oder mein älteres Post über den Schwan reinziehen.
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Die Idee ist schon bekannt, aber jetzt auch in Berlin erstmalig angewandt:
Opernarien und Chopin als „Geheimwaffe“ – die BVG hat einen Test im U-Bahnhof Adenauerplatz gestartet. Dauerbeschallung mit klassischer Musik soll unliebsame „Kunden“ wie Dealer und Obdachlose enervieren. Diese sollen, so die Hoffnung der Sicherheitsexperten, die Bahnhöfe dann ganz freiwillig verlassen.
Die Berliner Morgenpost informiert weiters:
Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Adenauerplatz in Charlottenburg sind seit Freitag Mozartarien oder Klavierstücke von Chopin zu hören. Auch „das eine oder andere Weihnachtslied“ werde dabei sein, so BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Verzichtet werden soll dagegen auf Zwölftonmusik und andere schwer verdauliche musikalische Kost.
Na das ist ja ein Sieg der humanen Kriegsführung. Keine Zwölftonmusik! Mozart und Chopin sind schon schlimm genug. Ich wäre noch dafür, die Berliner Philharmoniker, die ja sonst auch gerne mal für Neuköllner Hauptschüler spielen, in das Projekt zu integrieren. Die spielen auch keine Zwölftonmusik und sind aber gewiss ekelhaft genug.
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Harvest (2009) for terrafon, traditional music ensemble and cropland.
By Olle Cornéer and Martin Lübcke.
In this performance Alunda Church Choir, conducted by Cantor Jan Hällgren, plays the soil of northern Uppland in Sweden.
Nettes Konzept: Musikstücke, mit der Audiosoftware SuperCollider programmiert, aber mit maximal 140 Zeichen Code. Allerdings keine Zwitscherklänge dabei.
Leider will das Einbetten der Playlist gerade nicht funktionieren, darum einfach der Link:
http://supercollider.sourceforge.net/sc140/
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