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Doku über Eclectic Method

(via Nerdcore)

N.B.: „Eklektizismus“ ist hierzulande meist ein Pejorativum. Dabei kommt’s doch drauf an, WAS übernommen wird. Wer noch immer meint, nichts anderes als Beethoven und Brahms zitieren zu dürfen weil nur die seinem eigenen Niveau entsprechen, kann gehen. Ich würde an den Lachenmannschen Spruch „Komponieren bedeutet, ein Instrument bauen“ heute anlehnen: Komponieren bedeutet, ein Instrument klauen. Will sagen: Gebaut ist momentan genug worden, jetzt geht’s um’s nehmen, aber nicht das eh verfügbare, sondern das was sich sperrt, was geklaut werden muss. Oder mit Boris Groys: Die Kunst valorisiert das Profane, d.h. wertet das Belanglose auf. Die Aufwertung ist aber ein räuberischer Akt! Hugh!

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Moving Sounds: Bernhard Lang

Bernhard Lang ist imho einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart.

Uhr ohne Uhr

… dachte ich zuerst. Aber (leider) zeigt dieses Armband dann doch via LEDs die Zeit an.

(via Glaserei)

Kreidler @zwanzig zehn

Ich wünsche euch ein neues Jahr!

Pflichtveranstaltungen für alle Kulturtechnoleser 2010 so far:

5.1.2010
Introducing: Johannes Kreidler
Poträtsendung von Michael Rebhahn / hr2-kultur und hr2-kultur.de, 22h

Ostern 2010
Music for a solo European
Kammerensemble Neue Musik Berlin / Radialsystem V „Neue Musik und Wellness“

26.6.2010
In hyper intervals
What’s next Festival, Brüssel / Nadar Ensemble, Daan Janssens Ltg.

Juli 2010
In hyper intervals
Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik / Nadar Ensemble, Daan Janssens Ltg.

18./24./26.9.2010
Feeds. Hören TV
Musiktheater. / Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen und als Web-TV-Show.

Oktober 2010
Arbeitsmarktplatz Esslingen – Musik für alle, Vermittlung vermittelt. Tragödie des Hörens, erste Roboterdemonstration.
Happening im Rahmen von „Zukunftsmusik“ / Vor dem Jobcenter Esslingen mit Musikschülern aus Esslingen

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Tschö Nullerjahre

Zum Jahresabschluss meine gesammelten Verleser, Vertipper und Versprecher von 2009 (vormals gepostet auf Facebook):

„Spaßartikel für den Bau“ statt „Spezialartikel für den Bau“ (auf einem Laster); „Fassbinder“ statt „Passbilder“; „Tragödienmedien“ statt „Trägermedien“; „Menschenverleih“ statt „Maschinenverleih“; “Gesundbrummen” statt “Gesundbrunnen” (Bahnhof in Berlin); „vergolfen“ statt „verfolgen“; „Frühwahnsystem“ statt „Frühwarnsystem“; „menschnologisch“ statt „menschlich-technologisch“; „Abstraktionen“ statt „Abstrafaktionen“; „Comedian“ statt „Canadian“; „Alexanderplatz“ statt „Arbeitsplatz“; „!“ statt „1“; „aus unerfindlichen Grünen“ statt „aus unerfindlichen Gründen“; „Abrisspromis“ statt „Abrissprofis“; „Luder“ statt „Louder“; „elektrisch Horn“ statt „englisch Horn“; „Google Kleider“ statt „Google Kalender“; „Penisverpflichtung“ statt „Pensionsverpflichtung“; „Freunde der Küste“ statt „Freunde der Künste“; „Traffic“ statt „Tragik“

und:

„Schwanzwald“ statt „Schwarzwald“.

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Sputnik

Nostalgie @ Kulturtechno: Eine musikalische Preziose von Hanns Eisler aus der Frühzeit des Kalten Kriegs.

Dem Musiktheoretiker eine Freude ist daran, wie Eisler der einfachen Harmonik und Melodik kontrapunktisch und instrumentatorisch enorm viel hinzufügt.

(via Bad Blog of Musick)

Tageslink: Zmoelnig on Loadbang

Iohannes M Zmoelnig bespricht mein Buch Loadbang. Programming Electronic Music with Pure Data.

http://cec.concordia.ca/econtact/11_3/book_zmoelnig_loadbang.html

Der kleine Kritikpunkt erscheint noch etwas zu verallgemeinernd. Außer dem einen genannten Beispiel (floating points) ist, soweit mir alle Feedbacks berichten, nichts gefunden worden. Wie dem auch sei, ab der nächsten Auflage und online sowieso wird das korrigiert. Danke, Iohannes für die sehr positive Besprechung!

Zitat des Tages

„Man erkennt einen guten Maler daran, dass er seine Bilder nach telephonischen Angaben beim Tischler bestellt.“ (Alexander Partens, Dada-Almanach)

Musizieren, 2009

So sehen also iPhone-Performances aus:

Könnte Material sein für mein Stück für das Ensemble Modern 2011 mit dem Titel „Living in a Box“.

(via Create Digital Music)

Bicycle Space Invaders

SpOn schreibt:

Der Künstler Vicente Montelongo fährt mit Rennrad und GPS-Empfänger durch die Straßen von San Francisco, um die Figuren aus Spielen wie Pac-Man oder Space Invaders auf Satellitenbilder der Stadt zu malen.

Was ich daran vor allem gut finde: Wie man die (klein)Kariertheit der amerikanischen Städtearchitektur nutzen kann.

Und jetzt noch ein Klassiker der Field-Art, die Nazca-Linien in Peru, über 2000 Jahre alt und erst seit es Flugzeuge gibt wiederentdeckt:

Danke für den Hinweis, Burkard!